Die neuen Systeme greifen auf umfangreiche Datensätze zurück, die über Jahre hinweg aufgebaut wurden. Dazu zählen Milliarden ausgewertete Transaktionen sowie Millionen durchgeführter Ermittlungen. Bislang war die Nutzung dieser Daten vor allem spezialisierten Analysten vorbehalten.
“Wir kennen den Kontext jeder Art von Untersuchung, die Sie durchführen, und die Compliance-Vorgaben, mit denen Sie täglich konfrontiert sind. Wir wissen, wie Transaktionen auf der Blockchain tatsächlich funktionieren und welche Arbeitsabläufe, Prüfprotokolle und Beweisstandards Sie anwenden“, so Jonathan Levin, CEO von Chainalysis.
Im Zentrum der Entwicklung steht die Automatisierung komplexer Arbeitsabläufe. Aufgaben, die zuvor Stunden oder sogar Tage in Anspruch genommen haben, können durch den Einsatz der Agenten in deutlich kürzerer Zeit durchgeführt werden. Dazu gehören unter anderem die Analyse verdächtiger Transaktionsmuster oder die Zusammenführung von Daten aus verschiedenen Blockchains.
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist der zunehmende Einsatz von KI durch Cyberkriminelle. Chainalysis reagiert darauf mit einem klaren Ansatz: Die Kombination aus hochwertiger Datenbasis und KI-gestützter Analyse soll es ermöglichen, Bedrohungen schneller zu erkennen und präziser zu bewerten. Die neuen KI-Agenten sollen ab diesem Sommer schrittweise eingeführt werden.
“Da böswillige Akteure zunehmend KI nutzen, um ihre Operationen auszuweiten, ist es entscheidend, dass diejenigen, die daran arbeiten, sie zu stoppen, dasselbe tun“, betont Levin.

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