CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst - mit AVIC "im Auge eines geopolitischen Sturms"
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CFO Heindl: FACC wächst, doch Lieferkette bremst Produktion, Auslieferung und Fakturierung
FACC steigert den Halbjahresumsatz 2026 um 8,6 %. CFO Florian Heindl sieht den Konzern im Plan. Doch fehlende Zulieferteile bremsen die Produktion. Rund 200 Mio. Euro stecken im Lager, darunter viele halbfertige Produkte. Erst vollständige Bauteile ermöglichen Auslieferung und Fakturierung. "Die Aufträge sind da, die Aufträge sind im Haus." Heindl verspricht: "Das zweite Halbjahr wird bei FACC ein stärkeres werden." Die Umsatzprognose liegt bei 10 bis 15 % Wachstum. Die EBIT-Marge soll 5,3 bis 6,3 % erreichen. CORE senkt Kosten und steigert die Produktivität. Ab 2027 strebt FACC mindestens 8 % EBIT-Marge an. Das neue Werk in Oberösterreich kostet 120 Mio. Euro. "Wir brauchen keine Kapitalerhöhung, um diese Investitionen zu finanzieren." Bis 2045 braucht der Markt 42.000 neue Flugzeuge. Rund die Hälfte entfällt auf Asien. Der chinesische Mehrheitseigentümer AVIC rückt FACC geopolitisch in den Fokus. Bisher erlebt der Konzern keine wesentlichen Folgen. Heindl warnt dennoch: "Wir sind natürlich da schon auch im Auge eines geopolitischen Sturms."
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