BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat Spekulationen über einen Kanzlertausch als eine in Berlin geführte "Scheindebatte" abgetan. Er sei drei Tage in seinem Wahlkreis unterwegs gewesen und habe zahlreiche Gespräche geführt - nicht ein einziger Gesprächspartner habe ihn dabei auf dieses Thema angesprochen, sagte Linnemann am Abend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Der CDU-Politiker hat seinen Wahlkreis in Paderborn.
Für dich zusammengefasst:
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann nennt Kanzlertausch eine Scheindebatte.
Er führte Gespräche, bei denen das Thema nicht angesprochen wurde.
Medien berichteten über Gedankenspiele zu einem Kanzlerwechsel.
Vielmehr seien die Menschen an ganz anderen Dingen interessiert, etwa daran, wie man Energiekosten, Steuern und Bürokratie herunterbekommen könne, sagte Linnemann. "Das müssen wir umsetzen. Und diese Scheindebatten, die werden in Berlin-Mitte geführt."
Medien hatten zuletzt von Gedankenspielen innerhalb der Union berichtet, ob Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angesichts der schwierigen Lage der schwarz-roten Koalition durch einen anderen Politiker ersetzt werden könnte. Dabei war der Name des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und CDU-Landesvorsitzenden Wüst gefallen. Aus dem Umfeld des Kanzlers waren die Gerüchte scharf zurückgewiesen worden./trs/DP/zb
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