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Cardano macht den nächsten Schritt bei Stablecoins, RWA und Interoperabilität

Mit einem neuen Standard für programmierbare Token und der Anbindung an LayerZero will Cardano zwei Schwächen zugleich angehen. Das könnte das Netzwerk nicht nur für Stablecoins und RWAs, sondern auch für institutionelle Anwendungen interessanter machen.

Cardano arbeitet an zwei Infrastruktur-Bausteinen, die für das eigene Ökosystem besonders wichtig werden könnten. Mit CIP-0113 entsteht ein Standard für programmierbare Token, der regulatorische Vorgaben wie Identitäts- und Geldwäscheprüfungen sowie Sperr- oder Eingriffsmechanismen direkt auf Token-Ebene abbilden soll. Parallel öffnet die LayerZero-Integration Cardano stärker für Cross-Chain-Liquidität und den Anschluss an andere Blockchain-Ökosysteme. Cardano will damit bei Stablecoin-Liquidität, tokenisierten Vermögenswerten (RWAs) und institutionellen Anwendungen aufholen.

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Was CIP-0113 für Cardano verändert

Cardanos natives Asset-Modell gilt seit Jahren als Stärke des Netzwerks. Token werden direkt auf der Ledger-Ebene behandelt und lassen sich direkt dort transferieren. Das macht Cardano mit seinem eUTXO-Modell strukturell ähnlicher zu Bitcoin als viele account-basierte Blockchains, die Token primär über Smart Contracts abbilden. Genau darin lag bislang aber auch eine Schwäche des Netzwerks. Ein einmal ausgegebener Token ließ sich nur begrenzt mit regulatorischen Regeln versehen.

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Hier setzt der neue Standard CIP-0113 an, der native Assets um eine programmierbare Logik erweitern soll. Denkbar sind etwa KYC- und AML-Prüfungen, White- und Blacklists für Adressen sowie Sperr- und Rückholfunktionen. Damit adressiert Cardano genau jene Anforderungen, die bei tokenisierten Wertpapieren und anderen regulierten On-Chain-Assets eine zentrale Rolle spielen.

Warum das für Stablecoins und tokenisierte Assets wichtig ist

Viele der wichtigsten Krypto-Narrative drehen sich derzeit um Stablecoins, Tokenisierung und Real-World-Assets. Wer Fondsanteile, Anleihen, private Kreditmärkte oder Unternehmensanteile auf eine Blockchain bringen will, muss regulatorische Anforderungen technisch umsetzen können. Dazu gehören je nach Rechtsraum Transferbeschränkungen, Identitätsprüfungen oder Eingriffsmöglichkeiten bei gerichtlichen Anordnungen.

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Ganz theoretisch ist diese Entwicklung schon jetzt nicht mehr. Seit Ende Februar ist mit USDCx bereits ein neuer, USDC-gestützter Stablecoin auf dem Cardano-Mainnet live. Laut Cardano Foundation soll USDCx dollarbasierte Liquidität und Interoperabilität auf Cardano stärken. CIP-0113 würde daran anknüpfen, indem es künftig einen standardisierten Regelrahmen für weitere regulierte Token-Arten liefern könnte.

Warum LayerZero für Cardanos Interoperabilität wichtig ist

Doch programmierbare Token allein lösen noch kein Liquiditätsproblem. Deshalb spielt auch die LayerZero-Integration eine wichtige Rolle. Während CIP-0113 die Compliance-Seite adressiert, soll LayerZero das Netzwerk stärker mit dem restlichen Krypto-Markt verbinden. Damit öffnet sich Cardano perspektivisch für ein Netz aus mehr als 160 Blockchains sowie für eine deutlich größere Auswahl an Assets und Anwendungen.


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