In einem X-Post vom Montag erklärte Percoco, die Angreifer hätten von der Krypto-Börse eine nicht näher genannte Summe gefordert. Zugleich betonte er, dass Krakens Systeme “zu keinem Zeitpunkt kompromittiert” worden seien und Kundengelder nicht in Gefahr gewesen seien.
Bei den Vorfällen handele es sich nicht um einen umfassenden Hack, sondern um Fälle unbefugten Zugriffs. Die Gruppe habe damit gedroht, “Videos unserer internen Systeme zu veröffentlichen, auf denen Kundendaten zu sehen sind”. “Wir werden diese Kriminellen nicht bezahlen”, sagte Percoco. “Wir werden niemals mit böswilligen Akteuren verhandeln.”
Laut Percoco habe es im Februar 2025 sowie “vor Kurzem” zwei Vorfälle mit “unangemessenem Zugriff” auf Kundendaten gegeben, die rund 2.000 Nutzerkonten betrafen. Er fügte hinzu, dass Kraken gemeinsam mit Bundesbehörden gegen die kriminelle Gruppe ermittle, was möglicherweise zu Festnahmen führen könne. So sagte er:
Aufgrund der bei beiden Vorfällen gesammelten Erkenntnisse sowie umfangreicher laufender Analysen sind wir der Ansicht, dass ausreichende Beweise vorliegen, um die Identifizierung und Festnahme der Verantwortlichen zu rechtfertigen.
Kunden, die noch nicht kontaktiert wurden, können im Übrigen aufatmen. Percoco erklärte nämlich, dass diese bereits benachrichtigt wurden.
Bei Bitcoin sorgen derweil Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen den USA und Iran sowie massives Handelsvolumen der Stategy-Vorzugsaktie STCR für eine Rallye auf über 74.000 US-Dollar.

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