BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung fordert für die Straße von Hormus einen unbehinderten Schiffsverkehr auf Grundlage internationaler Abkommen. Die Meerenge sei nicht nur iranisches Seegebiet, sondern es gelte auch das UN-Seerechtsübereinkommen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin.
"Und deswegen ist es erforderlich, dass bei der Wiederaufnahme ein freier, sicherer und auch gebührenfreier Seeschiffsverkehr sichergestellt wird. Das ist die deutsche Position, die sich aus dem internationalen Recht, was hier anwendbar ist, herleitet", sagte er weiter.
Eine ganze Reihe von Ländern sei weltweit von den Auswirkungen der Sperrung der Straße von Hormus betroffen. Aus Sicht Deutschlands seien die Vereinten Nationen der richtige Rahmen, um sich mit dem Problem zu befassen.
Die USA und Iran haben als Teil einer Waffenruhe auch die Öffnung der Straße von Hormus vereinbart. Die Straße von Hormus, eine wichtige Meerenge für den globalen Öl- und Gashandel, liegt zwischen dem Iran und dem Oman. Die Blockade des Seeverkehrs dort hat weltweit zu Preissprüngen geführt./cn/DP/men
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.