Unter dem Ticker BLSH schoss die Aktie am ersten Handelstag auf ein Intraday-Hoch von 118 US-Dollar, was einem Plus von 218 Prozent gegenüber dem IPO-Preis entspricht. Gehandelt wurden dabei rund 38 Millionen Aktien.
Der Handelstag endete bei etwa 86 US-Dollar (+131 Prozent), zeitweise lag die Marktkapitalisierung bei rund 13 Milliarden US-Dollar – weit über den ursprünglich avisierten 4,8 Milliarden US-Dollar.
Statt der geplanten 20,3 Millionen Aktien gab Bullish 30 Millionen Aktien aus. Ein klares Zeichen für starke, aufgestaute Nachfrage.
Bullish zählt zu seinen prominenten Unterstützern PayPal-Mitgründer Peter Thiel und wird von Tom Farley, dem ehemaligen Präsidenten der NYSE, geführt.
Die regulatorischen IPO-Unterlagen zeigten, dass BlackRock und ARK Investment Management zu den größten Käufern der Emission gehörten. Das Unternehmen positioniert sich klar für institutionelle Kunden, mit regulierter Infrastruktur, Spot- und Derivatehandel sowie einem Fokus auf Governance.
Bullish ist nicht das einzige Krypto-Unternehmen, das derzeit für Schlagzeilen sorgt. Bereits im Juli feierte Stablecoin-Emittent Circle einen äußerst erfolgreichen Börsengang, bei dem die Aktie ebenfalls mit einem zweistelligen prozentualen Kursplus startete und das Unternehmen eine Milliardenbewertung erreichte.
Der Trend zu öffentlichen Listings setzt sich fort: Kraken und mehrere weitere große Marktteilnehmer haben konkrete Pläne für eigene IPOs angekündigt. Sollte das aktuelle Kapitalmarktumfeld anhalten, könnten diese Börsengänge das institutionelle Engagement im Krypto-Sektor weiter deutlich verstärken.
Der Erfolg des Bullish- und Circle-IPOs sendet ein klares Signal an die Finanzmärkte: Krypto ist längst kein Nischensegment mehr, sondern etabliert sich als investierbare Asset-Klasse im institutionellen Mainstream. Hohe Nachfrage, milliardenschwere Emissionserlöse und die Beteiligung globaler Schwergewichte wie BlackRock oder ARK Invest zeigen, dass Kapitalmärkte zunehmend bereit sind, regulierte Krypto-Unternehmen als Wachstumsstories zu bewerten.
Das stärkt nicht nur das Vertrauen in börsennotierte Krypto-Firmen, sondern könnte auch den Zufluss von Kapital in den gesamten Sektor beschleunigen – von Spot-Bitcoin-ETFs über Infrastrukturprojekte bis hin zu DeFi-Integrationen.

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