Nach Angaben der Entwickler hätte die Sicherheitslücke zwar theoretisch für eine Erstellung unbemerkter Falschbestände genutzt werden können, aber es lässt sich bislang nicht nachweisen, ob der Fehler tatsächlich jemals ausgenutzt wurde. “Die Erzählung vom Schutz der Privatsphäre vor KI, Regierungen und Big Tech verlangt Perfektion, nicht bloß Wahrscheinlichkeiten”, erklärte der BitMEX-Mitgründer seinen Ausstieg.
Trotz des Kursdesasters will die Zcash-Treasury-Firma Cypherpunk Technologies nicht von ihrer ZEC-Strategie abrücken. Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen hält derzeit 314.185 ZEC und damit rund 1,88 Prozent des umlaufenden Angebots. Langfristig peilt Cypherpunk sogar fünf Prozent des auf 21 Millionen Coins begrenzten Gesamtangebots an. “Bitte hört mit dem FUD auf”, schrieb die Treasury-Firma jüngst in einem X-Post, aber die Aktie brach am gestrigen Freitag dennoch um etwa 40 Prozent ein.
Cypherpunk-Investmentchef Will McEvoy verteidigte die Strategie trotz des heftigen Abverkaufs, denn man sei “fest dem Ziel verpflichtet, fünf Prozent des Netzwerks zu akkumulieren”. Zcash habe gerade eine echte “institutionelle Sicherheitskultur” bewiesen, die im KI-Zeitalter bestehen könne. Auch Milliardär Cameron Winklevoss zeigte sich unbeeindruckt: “Verschlüsseltes Geld mit beweisbarer Korrektheit ist nicht aufzuhalten.”
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