Auffällig ist derzeit die Bewegung älterer Bitcoin-Bestände. Eine aktuelle Analyse auf CryptoQuant zeigt eine steigende Aktivität bei BTC, die seit mindestens einem Jahr nicht bewegt wurden. Bei Beständen im Alter von ein bis drei Jahren sowie von mehr als drei Jahren hatte die Aktivität bereits Ende September zugenommen.
In den kommenden Tagen könnte sich dieser Trend verstärken. Hintergrund sind die derzeit kursierenden Berichte über manipulierte Ledger-Wallets. Der Hersteller rät betroffenen Nutzern inzwischen, Kryptowährungen auf ein neues Gerät mit einer neuen Recovery Phrase zu übertragen. Dadurch könnten auch Bitcoin bewegt werden, die zuvor lange unangetastet geblieben waren.
Der CryptoQuant-Autor warnt allerdings davor, daraus unmittelbar Verkaufsdruck abzuleiten. Bewegungen älterer Bitcoin bedeuten nicht automatisch, dass die Coins an Börsen geschickt oder verkauft werden. Ein Teil der aktuellen Transfers könnte lediglich auf den Wechsel betroffener Ledger-Geräte zurückgehen.
Für Bitcoin bleibt das Umfeld schwierig: Ein starker US-Dollar und hohe US-Renditen bremsen den Kurs. Auch der weiterhin hohe Ölpreis sorgt für Gegenwind und hält den Inflationsdruck in den USA aufrecht. Warum die On-Chain-Daten dennoch für eine baldige Erholung sprechen, lest ihr hier: Bitcoin-Kurs: Ist die Korrektur nur die Ruhe vor dem nächsten Schub?
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