Bitcoin leidet unter Risikoaversion - Rutsch auf tiefsten Stand seit Juni droht
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die allgemeine Risikoscheu an den Märkten hat den Bitcoin am Dienstag belastet. Der Kurs der ältesten und bekanntesten Kryptowährung weitete seine jüngsten Verluste aus und notierte auf der Handelsplattform Bitstamp nur noch bei 104.000 US-Dollar. Damit hielt sich die Digitalwährung nur knapp über dem markanten Zwischentief von Mitte Oktober. Sollte der Bitcoin unter diese Unterstützung fallen, würde er auf den tiefsten Stand seit Juni absacken.
Der Bitcoin steht bereits seit Mittwoch letzter Woche unter Druck. Der Präsident der US-Notenbank hatte Anleger mit der Aussage verunsichert, dass eine weitere Senkung des Leitzinses bei der Dezember-Sitzung alles andere als sicher sei. "Investoren fürchten, dass der geldpolitische Gegenwind jenseits des Atlantiks doch länger anhält als gedacht und schalten in den Risk-off-Modus", schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research. Solange die Phase der geldpolitischen Lockerungsfantasie vorbei scheine, fehle dem Markt der Nährboden für eine nachhaltige Erholung.
In diesem trüben Umfeld gerieten auch die Kurse anderer spekulativer Kryptowährungen unter Druck. Einer Auflistung der Branchenwebsite Coinmarketcap zufolge notierten zuletzt die zehn nach Marktkapitalisierung größten Digitalwährungen teils deutlich in der Verlustzone. Besonders markant waren die Abschläge bei Solana, BNB, Dogecoin und Cardano./la/jsl/he
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