Bitcoin Group ohne MICAR-Lizenz. GAU, oder?

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Eine Bitcoin-Münze.
- pixabay.com

Bitcoin Group SE – seit längerem handelt die Aktie unter dem „Wert“ ihrer Bitcoin und Etherum-Bestände. Das operative Geschäft als Malus? Mit einer Domain bitcoin.de müsste doch mehr möglich sein. Und jetzt gab es gestern von der BaFin noch einen „oben drauf“. MICAR-Zulassung verweigert, ruhendes Geschäft muss umgestellt werden.

Die Bitcoin Group SE und ihre Tochtergesellschaft futurum bank AG stehen vor einer massiven regulatorischen Hürde, nachdem die BaFin gestern, am 6. Oktober 2026, den MiCAR-Zulassungsantrag offiziell verweigert und die bisherige Duldung damit mit sofortiger Wirkung beendet hat. Die Behörde begründet diesen Schritt damit, dass der Stand der Umsetzung und Operationalisierung der geforderten Maßnahmen unzureichend sei – eine Einschätzung, die das Unternehmen nicht teilt und rechtliche Schritte sowie einen möglichen Widerspruch innerhalb der nächsten Wochen prüft.

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Bitcoin Group geht den Smartbroker-Weg – gibt Schlimmeres…

Da das operative Handelsgeschäft auf der traditionsreichen Plattform bitcoin.de ohnehin bereits seit dem 12. Juni 2026 weitgehend ruht, trifft dieser Bescheid das  im Kerngeschäft ausgebremste Unternehmen hart. Um den Betrieb über die technisch erneuerte bitcoin.de-App in Kürze wiederzubeleben, plant die futurum bank AG nun den Weg über ein alternatives Betriebsmodell: Eine Kooperation mit einem in Deutschland ansässigen, bereits regulierten Institut soll als Handelspartner fungieren, während ein weiterer regulierter Partner die sichere Verwahrung der Kundenvermögenswerte übernimmt. Das Unternehmen betont, dass sämtliche Kundenvermögen bis zu diesem Übergang sicher verwahrt sind und uneingeschränkt bestehen bleiben. Geht natürlich zu Lasten der Marge, aber immerhin liegt so die bitcoin.de nicht brach. Musste übrigens Smartbroker nach dem Scheitern bei der BaFin mit der beantragten Bank-Lizenz ebenfalls machen – und mit Bader fanden die Berliner wohl einen „guten“ Partner.

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