- Der Bierabsatz in Deutschland fiel um 6,0 Prozent.
- Die Menge beträgt rund 7,8 Milliarden Liter.
- Dies ist die kleinste Menge seit 1993.
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In der Steuerstatistik sind alkoholfreie Biere und Malztrunk nicht enthalten. Auch werden Importe aus Nicht-EU-Staaten nicht berücksichtigt.
Schlechtes Konsumklima
Der Bierabsatz in Deutschland ist seit Jahren rückläufig. Gründe sind ein gesünderer Lebensstil ohne Alkohol, geänderte Trinkgewohnheiten und allgemein die Alterung der Gesellschaft.
Der Deutsche Brauerbund (DBB) beklagt zudem aktuell das schlechte Konsumklima. "Die Brauereien bekommen ähnlich wie Handel und Gaststätten die massive Konsumzurückhaltung der Verbraucher zu spüren", sagte DBB-Hauptgeschäftsführer Holger Eichele. Die Situation der Gastronomie sei weiterhin besorgniserregend, viele Betriebe hätten sich seit der Pandemie nicht erholt.
Steuerfreies Bier fällt noch stärker
Der Löwenanteil von 82,5 Prozent des Bieres wurde im Inland verkauft. Hier betrug der mengenmäßige Rückgang 5,8 Prozent. Die restlichen 17,5 Prozent wurden nicht versteuert, weil sie in den Export gegangen sind oder als sogenannter Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien gegeben wurden. In diesem Bereich ging die Menge im Vergleich zum Vorjahr rund 7,0 Prozent zurück./ceb/DP/stk
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