BASF-Aktie: Langsam beginnen die Verluste weh zu tun!
Max Gross
Max Gross
Max Gross verfügt über langjährige Börsenerfahrung, davon fünf Jahre als Redakteur bei einem der führenden Anlegermagazine Deutschlands. Für ARIVA.DE bereitet er Markt- und Unternehmensentwicklungen fundiert, praxisnah und mit klarem Fokus auf Anlageentscheidungen auf. Sein Schwerpunkt liegt auf US-Aktien, Dividendenwerten und Value-Titeln. Ziel seiner Arbeit ist es, Anlegerinnen und Anlegern relevante Informationen, konkrete Investmentideen und belastbare Impulse für den langfristigen Vermögensaufbau zu liefern. Dafür setzt er auf die Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse.
Nach einem starken Jahresauftakt mit neuen Mehrjahreshochs korrigiert die Aktie von BASF inzwischen stark. Noch ist eine Erholung jedoch nicht in Sicht.
Für dich zusammengefasst:
BASF-Aktie lag zeitweise bei einem Plus von 25 Prozent.
Aktie fällt unter die 50-Tage-Linie und zeigt Verkaufssignal.
Wichtiger Unterstützungsbereich liegt bei 48 Euro.
Ein überraschender Gewinner, zumindest für kurze Zeit
Innerhalb des deutschen Leitindex DAX gehört die Aktie von BASF zeitweise zu den bemerkenswertesten Gewinnern des bisherigen Börsenjahres, denn eigentlich standen die Zeichen für die Ludwigshafener schlecht.
Auf dem deutschen Heimatmarkt belasten unverändert hohe Energiepreise und eine schwache Nachfrage das Geschäft, während der Iran-Krieg gleichzeitig für wachsende Unsicherheiten bezüglich der global gerade erst wieder an Fahrt gewinnenden Chemie- und Industriekonjunktur sorgte.
BASF korrigiert – doch das könnte nicht alles gewesen sein!
Nichtsdestotrotz legte die Aktie gegenüber dem Jahresauftakt bis zu 25 Prozent zu, womit sie in den Bereich früherer Mehrjahreshochs kletterte. Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen verbesserte sich die Stimmung unter Einkaufsmanagern zuletzt, während sich die Industrieaktivität insbesondere in den wichtigen Märkten USA und China verbesserte, wo BASF (BASF Aktie) erst vor Kurzem eine neue Anlage in Betrieb genommen hat.
Doch seit Anfang April bestimmen die Bären das Kursgeschehen. Wird ihnen nicht bald Einhalt geboten, könnte es für die Aktie noch schlimmer kommen. Trotz dieser prekären Ausgangslage ist gleichzeitig mittelfristige Zuversicht erlaubt.
Langfristig bestimmt hier ein Seitwärtstrend das Geschehen
Seit fast vier Jahren befindet sich die BASF-Aktie in einer Seitwärtsbewegung, welche über eine untere Begrenzung bei 40/42 Euro und eine obere Begrenzung bei 55 Euro verfügt. Innerhalb dieser Range ging es in den vergangenen 12 Monaten überwiegend bergauf, sodass grundsätzlich ein mittelfristiger Aufwärtstrend der Aktie vorliegt.
Gleichzeitig wurde die Range-Oberkante bei 55 Euro aber durch die seit Anfang April anhaltenden Kursverluste bestätigt, da es der Aktie nicht gelang, einen Ausbruchsversuch zu wagen. Hierfür lässt sich aus technischer Perspektive verantwortlich machen, dass der RSI im überkauften Bereich lag und gleichzeitig für bearishe Divergenzen gesorgt hat.
Erstes Verkaufssignal liegt vor, jetzt könnte das nächste folgen
Das hat spürbare Folgen, denn die Aktie ist unter die 50-Tage-Linie gefallen, was ein erstes Verkaufssignal darstellt. Bei 50 Euro zeigte sich zwar kurz Widerstand auf der Käuferseite, doch dieser konnte das Unterschreiten des Unterstützungsbereiches nicht verhindern, sodass BASF jetzt auf dem Support bei 48 Euro aufsetzt.
Dieser ist gemeinsam mit dem Bereich um 47 Euro, wo die 200-Tage-Linie sowie die Aufwärtstrendlinie seit November verläuft, kritisch, um die mittelfristigen Aufwärtschancen der Aktie zu wahren. Sollte BASF nachhaltig, also mindestens auf Wochenschlusskursbasis unter diesen Bereich fallen, dürfte erneut die Seitwärtstrendunterkante bei 42 Euro angelaufen werden. Kann die gegenwärtige Unterstützung jedoch verteidigt werden, winkt ein Rebound bis mindestens 50 Euro und der 50-Tage-Linie.
Die Bären sind im Vorteil, doch es gibt einen Hoffnungsschimmer
Mit Blick auf die technischen Indikatoren sind die Bären klar im Vorteil. Sowohl der RSI als auch der MACD sind in den vergangenen Wochen mit der Aktie gefallen, was einen technisch bestätigten Abwärtstrend anzeigt. Der sowohl unter der Null- als auch der Signallinie notierende MACD zeigt sogar eine Abwärtstrendbeschleunigung an.
Gleichzeitig notiert der RSI aber im stark überverkauften Bereich. Damit wird eine technische Gegenreaktion zunehmend wahrscheinlich. Zwingend ist sie jedoch noch nicht, da es an bullishen Divergenzen noch fehlt, die eine Trendwende der Aktie ankündigen könnten. Die Risiken zur Unterseite sind aktuell also größer als die Chancen nach oben.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB15N34
, DE000NB518B2
, DE000NB53NF7
, DE000NG4AXU8
, DE000NB6QCM5
, DE000NB6SYP8
. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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