- Die baltischen Staaten fordern ein EU-Transitverbot.
- Estland hat bereits ein Transitverbot für russisches Getreide.
- Litauen und Lettland erhöhen Tarife und Kontrollen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Die EU dürfe Russland nicht erlauben, die wirtschaftlichen Folgen seiner Aggression auszugleichen. Auch müsse sie verhindern, dass aus besetzten Gebieten der Ukraine gestohlenes Getreide durch die EU exportiert werde. "Wir müssen den Druck auf den Aggressor erhöhen und der Ukraine helfen, ihre Waren auf den Weltmarkt zu bringen", betonten Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda und die Regierungschefs Kristen Michal (Estland) und Andris Kulbergs (Lettland).
Estland hatte in der Vorwoche ein Transitverbot für russisches Getreide verhängt. Auch Lettland und Litauen versuchen, durch verschiedene Maßnahmen wie höhere Tarife und strengere Kontrollen die Getreidelieferungen zu unterbinden. Die drei an Russland grenzenden EU- und Nato-Staaten sind enge Partner und Unterstützer der Ukraine, die sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion wehrt./awe/DP/nas
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