"Damit sind wir absolut nicht zufrieden", betonte Gerd tom Markotten mit Blick auf die aktuellen Werte. "Die Gründe liegen überwiegend in der Infrastruktur. Diese ist zu alt, zu voll und zu störanfällig." In der Folge bremsten zahlreiche Baustellen zur Sanierung des Netzes die Fernzüge des Konzerns aus.
Als verspätet geht ein Zug ab einer Verzögerung von sechs Minuten in die Statistik ein. Zugausfälle werden dabei nicht berücksichtigt. Diese werden aber bei der sogenannten Reisendenpünktlichkeit erfasst. Sie zeigt, wie viel Prozent der Reisenden in einem bestimmten Zeitraum pünktlich, also mit weniger als 15 Minuten Verspätung, ihr Ziel erreichten. Im April lag dieser Wert bei 67 Prozent. Für Mai lagen zunächst keine Daten vor.
Die Bahn befindet sich derzeit in einem auf Jahre angelegten Sanierungsprozess - auch finanziell. Ein Baustein sind die sogenannten Generalsanierungen vielbefahrener Korridore. Mit den rund-um-Modernisierungen soll die Störanfälligkeit auf den Stecken reduziert und die Zuverlässigkeit erhöht werden. Bis Fahrgäste davon etwas merken, dürften indes noch Jahre vergehen./sl/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.