"Der deutliche Anstieg des Auftragseingangs im Januar war also nur ein Strohfeuer", sagt dazu der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes, Tim-Oliver Müller. Immerhin sei der Wohnungsbau nicht von dem Rückgang betroffen, sondern weise in den ersten beiden Monaten des Jahres ein preisbereinigtes Plus von 20 Prozent aus.
Tiefbau mit Auftragsminus von fast 15 Prozent
Weniger Bestellungen gab es vor allem im Öffentlichen Bau und im Wirtschaftstiefbau, zudem der Straßenbau und die Bahn zählen. Müller sagt: "Die Rückgänge sind vor allem auch auf die vorläufige Haushaltsführung zurückzuführen. Seit dem Ampel-Aus Ende 2024 dürfen keine neuen Projekte vergeben werden. Wenn der neue Bundeshaushalt 2025 erst im Herbst 2025 beschlossen werden soll, wäre der Bund als Investor fast ein ganzes Jahr ausgefallen." Das würde aus Sicht des Verbandes eine Katastrophe für den Standort und die Bauwirtschaft bedeuten.
Die Umsätze der Unternehmen legten hingegen im Februar zu. Preisbereinigt hatten die Betriebe 1,8 Prozent mehr Geschäft als ein Jahr zuvor. Einschließlich der Preiserhöhungen stiegen die Erlöse um 4,0 Prozent./ceb/DP/jha
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