- Verkaufsstart von Raketen und Böllern zieht viele Menschen an.
- In Hamburg-Harburg standen 100 bis 130 Leute um 5:30 Uhr.
- Bundesweit beginnt der Pyrotechnikverkauf seit Mitternacht.
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Andrang in mehreren Städten
In Bremerhaven warteten schon in der Nacht viele Menschen vor einem Feuerwerkshersteller, der am Morgen seinen Verkauf startete. Viele kamen in Gruppen und vertrieben sich die Zeit mit Spielen und Musik.
Andrang am Morgen auch in Hamburg-Harburg: "Wir hatten um 5.30 Uhr eine Schlange von 100 bis 130 Leuten und das bricht nicht ab und nimmt eher zurzeit zu", sagte Feuerwerkshändler und Pyrotechniker Oliver Graetzer der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Er hat rund 250 Artikel im Angebot.
Seit Mitternacht darf bundesweit Pyrotechnik für Silvester verkauft werden. Auch Onlineshops dürfen vorab bestellte Böllerware an den letzten drei Werktagen des Jahres an die Haustüren liefern lassen. Der Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) rechnet gegenüber dem Vorjahr mit 10 bis 15 Prozent mehr Ware im Handel. 2024 verzeichnete die Branche nach eigenen Angaben einen Umsatz von 197 Millionen Euro (2023: 180 Millionen).
Diskussionen über Böllerverbot
In Meppen sagte ein junger Mann in der Nacht vor einem Verkaufsladen, sein Budget für Pyrotechnik betrage 500 bis 600 Euro. Er rechne damit, dass auch viele Kunden aus den Niederlanden kommen. Dort gilt zum nächsten Jahreswechsel für Privatleute ein Böllerverbot, nachdem in den vergangenen Jahren die Gewalt zugenommen hatte.
Auch in Deutschland gibt es Diskussionen um ein Verbot. Die Berliner Feuerwehr rief dazu auf, den Verkauf von Feuerwerk einzuschränken. "Wir begrüßen jegliche Art der Reglementierung", sagte Feuerwehrsprecher Vinzenz Kasch im RBB-"Inforadio". "Wir empfehlen, beim Verkauf anzusetzen, denn das Problem ist die unverantwortliche Nutzung des Silvesterfeuerwerks."/cht/DP/jha
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