Unsere These: Amazon wird vom KI-Boom nicht nur indirekt profitieren, sondern als Infrastruktur-Anbieter selbst zur zentralen Schicht der neuen KI-Wertschöpfung. Unternehmen brauchen Rechenleistung, Speicher, Dateninfrastruktur, Modellzugang und kosteneffiziente Chips – genau hier sitzt AWS. Während Nvidia die offensichtlichste Chip-Wette bleibt, ist Amazon die breitere Infrastruktur-Wette: Cloud-Plattform, eigene Beschleuniger, KI-Services und enorme Kundennähe in einem Konzern. Diese Kombination macht Amazon aus unserer Sicht besonders interessant, weil die KI-Nachfrage nicht nur Umsatzwachstum erzeugt, sondern mittelfristig auch die Profitabilität von AWS stützen kann.
Osteraktion verlängert bis 30.04 – 25 Prozent auf unsere Abos mit Ostern25 via INVESTING oder Markenstärke
Die wichtigsten Kurstreiber sind damit klar: steigende Nachfrage nach KI-Rechenleistung, Ausbau der AWS-Rechenzentren, eigene KI-Chips, neue KI-Dienste für Unternehmenskunden und ein wachsendes Werbegeschäft als zusätzlicher Margentreiber. Der Einwand liegt in den hohen Investitionen: Amazon muss beweisen, dass der massive Capex in Chips, Server und Datacenter ausreichend Rendite bringt. Genau darin liegt aber auch der Hebel. Wenn der Markt erkennt, dass Amazon im KI-Zyklus nicht nur mitläuft, sondern eine eigene Infrastruktur- und Chip-Position aufbaut, kann die Aktie weiter neu bewertet werden. Unser Call-OS MJ85E6 zeigt mit +72,13 % bereits, wie stark dieser Hebel wirken kann.

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.