- Generalstreik in Spanien am 11. November geplant.
- Streik für höhere Löhne und gegen Wohnungskrise.
- Neuwahl ist für den 29. November angesetzt.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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"Für ordentlichen Lohn, für ein Dach über dem Kopf und dafür, dass die Preise aufhören, uns zu erdrücken", hatte die CCOO auf der Plattform X geschrieben, als der Streik am Montag nach der Ablehnung eines Maßnahmenpakets der linken Regierung für mehr Mieterschutz durch konservative und rechtspopulistische Parteien im Parlament angekündigt worden war.
Sánchez hatte die Neuwahl nach dem Scheitern seiner Mietdekrete im Parlament angekündigt. Seit die 87-jährige Maricarmen Abascal vor zwei Wochen von der Polizei zwangsweise aus ihrer Wohnung in Madrid geholt wurde, in der sie seit 70 Jahren gelebt hatte, demonstrieren Zehntausende immer wieder landesweit gegen hohe Mieten, fehlende Wohnungen und unzureichenden Schutz vor Zwangsräumungen. Am Mittwoch starb die Frau nach Angaben des Mieterbunds in einem Krankenhaus.
Die in Umfragen derzeit zurückliegenden Parteien der linken Koalitionsregierung hoffen, dass die Empörung vieler Bürger über die Lage auf dem Wohnungsmarkt ihnen doch noch zu einer Mehrheit verhelfen kann.
Der spanische Arbeitgeberverband CEOE bezeichnete den geplanten Streik als "inakzeptabel" und stellte seine Rechtmäßigkeit infrage. Es handele sich offensichtlich um einen "politischen Streik"./ro/DP/he
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