- Aktivisten berichten von 29 Toten bei Protesten im Iran.
- Über 1.200 Menschen wurden im Iran festgenommen.
- Proteste fanden in mindestens 88 Städten statt.
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Den Aktivisten zufolge gab es in den vergangenen Tagen in mindestens 88 Städten Protestkundgebungen. Demonstrationen wurden demnach landesweit aus 27 der 31 Provinzen gemeldet. Nachdem Sicherheitskräfte vor allem in ländlichen Gebieten gewaltsam dagegen vorgegangen waren, erreichten die Demonstrationen erneut auch Metropolen wie Teheran und Maschhad.
Auslöser der Proteste war vor mehr als einer Woche ein Schock am iranischen Devisenmarkt, der in Teheran wütende Händler spontan auf die Straße trieb. Die Demonstrationen schlugen jedoch rasch in politischen Protest um, der - wie in der Vergangenheit - mit Härte von der Staatsmacht verfolgt wird. Am Montag kündigte die Justiz der Islamischen Republik an, ohne Nachsicht vorzugehen.
Laut HRANA haben sich Studierende den Protesten an landesweit mindestens 17 Universitäten angeschlossen. An der Hochschule in Birdschand, Hauptstadt der Provinz Süd-Chorasan, gab es am Montagabend gewaltsame Festnahmen auf dem Campus, wie die bekannte Hochschulzeitung Amir-Kabir berichtete./arb/DP/jha
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