- Der Wiener Aktienmarkt schloss mit Gewinnen.
- Der ATX stieg um 2,71 Prozent auf 5.452,49 Punkte.
- Die RBI möchte eventuell in Rumänien zukaufen.
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Unter die Freude mischte sich aber Skepsis: "Es bleibt abzuwarten, wie der Iran auf die Ankündigungen von US-Präsident Trump reagieren wird", so Analyst Christian Henke vom Broker IG Markets. Ähnlich sieht das Matt Gertken vom Analysehaus BCA Research. Trump habe das Ziel ausgegeben, den Iran zu entwaffnen. Dazu müsse das Nuklear- und Raketenprogramm des Landes beendet werden, die Kriegsflotte an die Leine gelegt und die Unterstützung terroristischer Gruppen eingestellt werden. "Diese Ziele sind bisher kaum erreicht worden", lautet Gertkens Fazit. Unterdessen wurden die Kriegshandlungen im Tagesverlauf unvermindert fortgesetzt. So meldete der Iran erneut schwere Luftangriffe.
Der Iran-Krieg wird laut Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher dämpfende Wirkung auf Österreichs Wirtschaft haben. Trotz der angespannten Lage sieht Kocher keine Gefahr eines breiten wirtschaftlichen Einbruchs. "Ich sehe im Moment für Österreich und für die Europäische Union, für die Eurozone, keine Rezession", erklärte der Gouverneur.
Unter den Unternehmen rückte die Raiffeisen Bank International
Raiffeisen würde im Erfolgsfall nach Vermögenswerten zur drittgrößten Bank in Rumänien aufsteigen. Seit 1998 ist die RBI mit einer Tochter in Rumänien vertreten. 2025 machte diese einen Gewinn von 349 Millionen Euro und beschäftigte rund 4.800 Menschen. Die Bilanzsumme lag bei rund 17,5 Milliarden Euro. RBI-Aktien legten um 7,0 Prozent zu.
An der Spitze des ATX Prime-Segments fand sich AT&S. Die Papiere des Leiterplattenherstellers gewannen 12,4 Prozent. Eine starke Entwicklung zeigten auch Do&Co mit plus 10,4 Prozent und FACC mit plus 10,3 Prozent. Die Friedenssignale im Nahen Osten drücken scheinbar auf die Kurse von Energiekonzernen. Verbund büßten 2,3 Prozent, OMV
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