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ABB-Chef: Das meiste Geschäft wird sich durch Nahostkonflikt nicht ändern

ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern ABB hat seinen Jahresausblick trotz Iran-Krieg erhöht. Der Nahostkonflikt dürfte das weltweite Geschäft laut dem Management nach jetzigem Stand nicht stark beeinträchtigen. "Die meisten Geschäfte außerhalb des Nahen Ostens werden sich nicht ändern", sagte Unternehmenschef Morten Wierod am Mittwoch in einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen. Die Voraussetzung sei, dass der Ölpreis nicht das Doppelte oder Dreifache erreiche.

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"Wir stützen unsere Prognosen nicht auf die Annahme eines bestimmten Ölpreises", erklärte der Konzernchef weiter. Wenn der Preis steige, könnten andere Energieformen wie erneuerbare Energien wettbewerbsfähiger werden. Auch davon könnte ABB profitieren. Derzeit bereiten den Kunden laut Wierod wohl eher die Schwankungen des Ölpreises Sorgen als dessen genaue Höhe.

Auch in Bezug auf steigende Frachtraten und Rohstoffkosten zeigte sich Wierod entspannt. "Wettbewerbsfähigkeit liegt in unserer DNA", sagte er. So habe jede Division ein jährliches Effizienzsteigerungsziel. Das helfe, um steigende Kosten zu kompensieren.

Nicht zuletzt sind die Wachstumstreiber für ABB grundsätzlich intakt. So dürfte das Geschäft mit den Rechenzentren weiterhin deutlich wachsen, wie der Unternehmenslenker betonte. "Wir arbeiten bereits an Technologien für neue Generationen an Rechenzentren ab 2027 und 2028." Er sei sehr optimistisch, dass ABB auch künftig stark in dem Bereich wachsen könne.

Doch auch in anderen Segmenten gibt es Wachstumschancen, so etwa bei der Nuklearenergie. "Ich bin überzeugt, dass wir künftig mehr kleine modulare Reaktoren (SMR) sehen werden", sagte Wierod. Zunächst würden aber wohl erst einmal bestehende Anlagen erweitert, um diese weitere 30 bis 40 Jahre in Betrieb zu halten. Diese Entwicklung sei beispielsweise in Schweden zu beobachten./ls/rw/AWP/stk

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