In dem Schreiben argumentieren die Unterzeichner, dass der Clarity Act erstmals einen umfassenden bundesweiten Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen würde. Das Gesetz solle Zuständigkeiten zwischen den Aufsichtsbehörden klarer definieren, praktikable Registrierungswege für Unternehmen schaffen und zugleich Schutzmechanismen für Softwareentwickler erhalten. Darüber hinaus könne ein größerer Teil der Krypto-Aktivitäten in regulierte US-Märkte überführt werden.
Die Forderung folgt auf einen wichtigen Fortschritt im Gesetzgebungsverfahren. Der Bankenausschuss des US-Senats hatte den Clarity Act zuletzt mit Unterstützung beider Parteien verabschiedet und damit den Weg für eine mögliche Abstimmung im gesamten Senat freigemacht.
Unterstützung kommt derweil nicht nur aus der Krypto-Industrie. Bereits in der vergangenen Woche hatten zudem 160 ehemalige Vertreter von Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden in einem separaten Schreiben ihre Unterstützung für das Gesetz bekundet. Auch US-Finanzminister Scott Bessent sprach sich öffentlich für eine Verabschiedung noch im Laufe des Sommers aus.
Gleichzeitig bestehen weiterhin politische Hürden. Medienberichten zufolge werden im Zusammenhang mit Verbindungen der Trump-Familie zur Krypto-Industrie weiterhin ethische Fragen diskutiert, die den weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens beeinflussen könnten.
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