National Bank of Greece

Aktie
WKN:  A2N40X ISIN:  GRS003003035 US-Symbol:  NBGIF Branche:  Banks - Regional Land:  Greece
17,025 €
+0,125 €
+0,74%
20:44:31 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
15,10 Mrd. €
Streubesitz
41,27%
KGV
11,88
Dividende
0,66 EUR
Dividendenrendite
4,00%
Nachhaltigkeits-Score
57 %
Index-Zuordnung
-
National Bank of Greece Aktie Chart

NBG Unternehmensbeschreibung

Die National Bank of Greece (NBG) ist eine systemrelevante Universalbank mit Schwerpunkt auf dem griechischen Markt und selektiver Präsenz in Südosteuropa. Das Institut fungiert als zentrale Säule des griechischen Finanzsystems und deckt die Wertschöpfungskette von der Einlagenannahme über das Kreditgeschäft bis hin zu Kapitalmarkt- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen ab. Das Geschäftsmodell basiert primär auf zinsabhängigen Erträgen aus dem Retail- und Firmenkundengeschäft, ergänzt durch provisionsbasierte Einnahmen aus Zahlungsverkehr, Investmentprodukten, Versicherungsvertrieb sowie Kapitalmarktaktivitäten. Im Fokus stehen Stabilität der Refinanzierung, aktives Risikomanagement und eine schrittweise Diversifizierung der Ertragsquellen, um die Zinszyklizität zu reduzieren. Die Bank adressiert private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen, Großkunden, institutionelle Anleger und den öffentlichen Sektor. Im Heimatmarkt verfügt NBG über ein dichtes Filialnetz, digitale Kanäle und langjährige Kundenbeziehungen, die das Kerngeschäft im Wettbewerb mit anderen Großbanken absichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der National Bank of Greece lässt sich als Verbindung von finanzieller Stabilität, Unterstützung der griechischen Realwirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung für Aktionäre, Kunden und Gesellschaft beschreiben. Strategisch strebt die Bank an, als vertrauenswürdigste und effizienteste Universalbank Griechenlands aufzutreten und zugleich die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen im Land voranzutreiben. Wesentliche Leitlinien sind: solide Kapitalbasis, stringente Reduzierung von Problemkrediten, konservative Risikokultur, Ausbau digitaler Plattformen, Förderung von Unternehmertum sowie die Finanzierung von Infrastruktur-, Energie- und Transformationsprojekten. Die Bank positioniert sich explizit als Partner für die wirtschaftliche Modernisierung Griechenlands und orientiert ihre mittelfristigen Pläne an europäischen Regulierungsstandards, ESG-Kriterien und der schrittweisen Verbesserung der Asset-Qualität. Der Fokus liegt weniger auf aggressivem Wachstum als auf der Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils und der Stärkung des Vertrauens von Investoren und Einlegern.

Produkte und Dienstleistungen

Als Universalbank bietet die National Bank of Greece ein breites Spektrum an Finanzprodukten und Bankdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Das Retail-Banking umfasst unter anderem: Giro- und Sparkonten, Kartenprodukte, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wohnbaufinanzierungen, Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukte, Verträge zu Lebens- und Nicht-Lebensversicherungen, digitale Self-Service-Lösungen über Online- und Mobile-Banking. Im Firmenkundensegment adressiert NBG kleine, mittlere und große Unternehmen mit: Betriebsmittellinien, Investitions- und Projektfinanzierungen, Handelsfinanzierung, Dokumenten-Akkreditiven, Bankgarantien, Cash-Management-Lösungen, Treasury- und Devisenprodukten, Zins- und Währungsabsicherungen, Corporate-Finance- und Advisory-Dienstleistungen. Ergänzend bietet die Bank Dienstleistungen im Bereich Capital Markets und Investment Banking an, darunter die Emission und Platzierung von Anleihen und Aktien, strukturierte Finanzierungen sowie Dienstleistungen rund um Staatspapiere. Im Asset- und Wealth-Management werden Produkte wie Investmentfonds, Portfolio-Management und individuelle Anlagestrategien für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Investoren bereitgestellt. Über verbundene Gesellschaften werden zudem Leasing-, Factoring- und Versicherungsprodukte angeboten, wodurch ein integriertes Angebot entsteht.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Die National Bank of Greece strukturiert ihre Aktivitäten typischerweise nach Kundensegmenten und Produktkategorien. Zu den relevanten Business Units gehören im Kern: Retail Banking mit Fokus auf Privatkunden, Mass Affluent und kleinste Unternehmen; Corporate Banking mit Betreuung mittelständischer und großer Firmenkunden sowie des öffentlichen Sektors; Investment Banking und Capital Markets mit Emissions-, Handels- und Beratungstätigkeiten; Asset und Wealth Management mit Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukten; International Banking mit Aktivitäten in ausgewählten Märkten Südosteuropas, wenngleich der Schwerpunkt klar auf Griechenland liegt; Einheiten für Treasury, Liquiditätsmanagement und Eigenanlagen, die die Bilanzstruktur steuern. Die Segmentberichterstattung folgt regulatorischen Vorgaben und unterscheidet meist zwischen kundenorientierten Ertragssegmenten und zentralen Funktionen wie Group Treasury, Risikomanagement und Corporate Center. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen digitale Einheiten, die sich mit Plattformstrategien, Datenanalyse und Prozessautomatisierung befassen, um die Kostenbasis zu senken und die Kundenerfahrung zu verbessern.

Unternehmensgeschichte und Rolle im griechischen Finanzsystem

Die National Bank of Greece wurde im 19. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Finanzinstituten des Landes. Historisch war sie eng mit der Staatsfinanzierung, der Währungs- und Kapitalmarktentwicklung sowie der Industrialisierung Griechenlands verflochten. Über Jahrzehnte nahm sie sowohl kommerzielle als auch teilweise quasi-staatliche Aufgaben wahr und prägte den Aufbau des griechischen Bankensektors maßgeblich. Im Zuge der europäischen Integration, der Einführung des Euro sowie schrittweiser Deregulierung und Privatisierung entwickelte sich NBG zu einer modernen, börsennotierten Universalbank, die den internationalen Rechnungslegungs- und Governance-Standards folgt. Die europäische Schuldenkrise und die griechische Bankenkrise führten zu tiefgreifenden Umbrüchen: Restrukturierungen, Rekapitalisierungen, der Abbau notleidender Kredite sowie die Stärkung der Einlagensicherung und der Aufsicht waren zentrale Themen. Die Bank hat ihre Bilanzqualität über die Jahre sichtbar verbessert, Risikopositionen bereinigt und ihr internationales Engagement fokussiert. Heute gilt NBG als eine der Schlüsselbanken im nationalen Finanzsystem, mit signifikanter Bedeutung für die Refinanzierung des Staates, die Kreditversorgung der Wirtschaft und die Stabilität des Bankensektors.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der National Bank of Greece leiten sich primär aus ihrer Marktstellung, Historie und ihrem Vertrauensstatus ab. Zu den wesentlichen Burggräben zählen: eine starke Marke, die in der griechischen Bevölkerung tief verankert ist und insbesondere bei konservativen Einlegern hohes Vertrauen genießt; ein etabliertes, landesweites Filial- und Geldautomatennetz, das vor allem in weniger urbanen Regionen einen strukturellen Vorteil bietet; langjährige Beziehungen zu öffentlichen Institutionen, Kommunen und staatlichen Stellen, die stabile Geschäftsbeziehungen im Zahlungsverkehr und bei Finanzierungen sichern; ein umfangreicher Bestand an Privat- und Firmenkunden, der Cross-Selling-Potenziale für Anlage-, Versicherungs- und Zusatzprodukte eröffnet; regulatorische Bedeutung als systemrelevantes Institut mit enger Aufsicht durch europäische und nationale Behörden, die auf Stabilität und geordnete Restrukturierung abzielt. Im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern verfügt NBG zudem über größere Skaleneffekte bei IT, Compliance und Risikomanagement. Die Kombination aus historischer Verwurzelung und struktureller Bedeutung für die Volkswirtschaft bildet einen institutionellen Moat, der kurzfristig schwer replizierbar ist, auch wenn er langfristig regelmäßig durch Wettbewerb und Regulierung herausgefordert wird.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Die National Bank of Greece agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt, der von wenigen großen Instituten dominiert wird. Wichtige Wettbewerber im Inland sind andere systemrelevante griechische Banken, die ebenfalls Universalbankmodelle verfolgen und sowohl im Retail- als auch im Corporate-Bereich aktiv sind. Hinzu kommen internationale Banken mit Fokus auf Investment Banking, Projektfinanzierungen oder Nischen im Firmenkundengeschäft, vor allem bei großen, exportorientierten Unternehmen und Infrastrukturprojekten. Die Branche ist durch dichte Regulierung, hohe Eigenkapitalanforderungen, strikte Aufsicht durch die Europäische Zentralbank und europäische Behörden sowie eine anhaltende Konsolidierung geprägt. Der griechische Bankenmarkt befindet sich seit der Schuldenkrise in einer Phase der Bereinigung: der Abbau notleidender Kredite, Bilanzsanierungen und die Stärkung der Ertragskraft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig verschärfen FinTechs und neobankenartige Anbieter den Wettbewerb im Zahlungsverkehr und im digitalen Retail-Geschäft. Im regionalen Kontext Südosteuropas tritt NBG als etablierter, aber zunehmend fokussierter Player auf, der seine Präsenz auf ausgewählte Märkte beschränkt. Das Wettbewerbsumfeld bleibt anspruchsvoll, doch bietet die oligopolistische Struktur Spielräume für stabile Margen, sofern die makroökonomische Lage nicht erneut stark eintrübt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der National Bank of Greece steht vor der Aufgabe, einen historischen Transformationsprozess unter strenger Aufsicht nationaler und europäischer Regulierer zu steuern. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf vier Säulen beruht: Stärkung der Kapital- und Liquiditätsposition, konsequenter Abbau risikoreicher Altbestände insbesondere im Bereich notleidender Kredite, konsequente Digitalisierung von Prozessen und Kundenkanälen, Verbesserung der Profitabilität über Effizienzsteigerungen und den Ausbau provisionsbasierter Erträge. Die Corporate-Governance-Struktur richtet sich an internationalen Standards aus und umfasst einen Aufsichtsrat mit unabhängigen Mitgliedern, spezialisierte Ausschüsse für Risiko, Prüfung und Vergütung sowie umfassende Offenlegung im Rahmen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Management betont eine konservative Risiko- und Kreditvergabepolitik, die Lehren aus der Vergangenheit ziehen und zyklische Übertreibungen vermeiden soll. Die Strategie setzt auf organisches Wachstum im Kerngeschäft, selektive Nutzung von Chancen im Projekt- und Infrastrukturfinanzierungsbereich und eine schrittweise Modernisierung der IT-Landschaft, um langfristig die Kosten-Ertrags-Relation zu verbessern. Für Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie und ihre konsequente Umsetzung ein zentraler Bewertungsfaktor.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Die National Bank of Greece ist eng mit der Entwicklung der griechischen Volkswirtschaft und der Eurozonen-Politik verknüpft. Das makroökonomische Umfeld Griechenlands ist durch eine Kombination aus moderatem Wachstum, strukturellen Reformen und einer hohen, aber besser gemanagten Staatsverschuldung gekennzeichnet. Für Banken besonders relevant sind: die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der Immobilienmarkt, das Vertrauen der Einleger, die Stabilität des Bankensystems und der Zugang zu europäischer Liquidität. Sektorale Trends umfassen eine schrittweise Normalisierung der Kreditnachfrage, verstärkte Investitionen in Energie, Infrastruktur und Tourismus, die Umsetzung von EU-Förderprogrammen und ein schärferes Augenmerk auf ESG-konforme Finanzierungen. Der Bankensektor in Griechenland steht weiterhin unter intensivem Druck, Altlasten aus der Krisenzeit abzubauen, die Effizienz zu steigern und digitale Innovationen voranzutreiben. Gleichzeitig profitieren Institute wie NBG von einem wieder anziehenden Kreditzyklus, einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer engeren Einbindung in europäische Aufsichts- und Stabilisierungsmechanismen. Die starke Binnenorientierung der Bank bedeutet, dass sie besonders sensitiv auf Veränderungen im nationalen Umfeld reagiert, während externe Schocks über die Eurozone nur indirekt wirken.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der National Bank of Greece liegt in ihrer Doppelrolle als historische Institution und modern regulierte Geschäftsbank. Diese Verbindung führt zu einer hohen öffentlichen Sichtbarkeit und Erwartungshaltung, insbesondere in Phasen wirtschaftlicher Anspannung. Die Bank hat in den vergangenen Jahren Programme zur Verbesserung der Corporate Social Responsibility und der ESG-Performance intensiviert. Dazu zählen unter anderem: Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Transformations- und Innovationsprojekten, Programme zur finanziellen Inklusion und zur Förderung von Finanzbildung, Maßnahmen zur Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks, zum Beispiel durch Optimierung des Filialnetzes, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung. Auf Governance-Ebene orientiert sich NBG an europäischen Vorgaben für Transparenz, Risikokontrolle und Vergütungsstrukturen. Für Investoren, die ESG-Kriterien berücksichtigen, ist die weitere Umsetzung dieser Agenda ein wichtiger Indikator für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz der Bank.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren ergeben sich bei der National Bank of Greece mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Rolle als systemrelevante Universalbank mit starker Marke und breiter Kundenbasis eine relativ stabile Position im nationalen Finanzsystem sichern, sofern die Regulierung verlässlich bleibt. Zweitens bietet die fortschreitende Normalisierung der griechischen Wirtschaft die Möglichkeit einer schrittweisen Erholung des Kreditgeschäfts, was mittelfristig zu stabileren Erträgen führen kann. Drittens kann der konsequente Abbau notleidender Kredite in Verbindung mit einer Stärkung der Kapitalbasis das Risikoprofil der Bank strukturell verbessern und die Sensitivität gegenüber zukünftigen Schocks verringern. Viertens eröffnet die Digitalisierung des Bankbetriebs Potenziale, die Kostenbasis zu senken, Prozesse zu standardisieren und neue, provisionsbasierte Ertragsquellen im Zahlungs- und Anlagebereich zu erschließen. Fünftens kann eine verstärkte Ausrichtung auf ESG-konforme Finanzierungen und nachhaltige Projekte den Zugang zu Investoren erleichtern, die auf verantwortungsbewusste Anlagen fokussiert sind. Insgesamt bestehen für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger Chancen, von einer weiteren Stabilisierung und Modernisierung des Instituts zu profitieren, sofern die Umsetzungsrisiken beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Investment in die National Bank of Greece ist trotz der beschriebenen Chancen mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Zentrales Risiko bleibt die enge Verflechtung mit der griechischen Volkswirtschaft und der fiskalischen Situation des Staates: negative makroökonomische Entwicklungen, politische Instabilität oder Spannungen innerhalb der Eurozone könnten das Kreditportfolio, die Einlagenbasis und die Refinanzierungsbedingungen belasten. Historische Altlasten in Form von notleidenden oder restrukturierten Krediten stellen trotz Fortschritten weiterhin eine Quelle potenzieller Volatilität dar, insbesondere bei unerwarteten Schocks. Die starke Regulierung durch europäische und nationale Aufseher begrenzt unter Umständen die unternehmerische Flexibilität und kann zusätzliche Kapitalanforderungen oder Restriktionen im Ausschüttungsverhalten nach sich ziehen. Der intensivierte Wettbewerb durch andere Großbanken, internationale Institute und digitale Anbieter drückt auf Margen und zwingt zu kontinuierlichen Investitionen in IT und Compliance, was die Kostenquote belasten kann. Hinzu kommen operationelle Risiken aus der Digitalisierung, etwa Cyberrisiken, Systemausfälle oder Datenschutzvorfälle. Schließlich bleibt ungewiss, wie konsequent und erfolgreich das Management die Transformationsprogramme auf lange Sicht umsetzt. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in NBG eine präzise Abwägung von Ertragschancen und länderspezifischem sowie bankensektorspezifischem Risiko erfordert, ohne dass sich daraus eine allgemeine Anlageempfehlung ableiten lässt.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 16,95 € / 17,055 €
Spread +0,62%
Schluss Vortag 16,90 €
Gehandelte Stücke 2.007
Tagesvolumen Vortag 49.370,81 €
Tagestief 16,72 €
Tageshoch 17,03 €
52W-Tief 11,575 €
52W-Hoch 17,05 €
Jahrestief 11,96 €
Jahreshoch 17,05 €

NBG Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die NBG Aktie heute gestiegen?

  • Die National Bank of Greece hat ihre Strategie zur digitalen Transformation weiter vorangetrieben, um ihren Kunden bessere Dienstleistungen anzubieten.
  • In einem kürzlich veröffentlichten Bericht wurde hervorgehoben, dass die Bank ihre Kreditvergabe an Unternehmen in Wachstumsmärkten ausweiten wird, was ein positives Signal für die Wirtschaft ist.
  • Analysten erwarten, dass die National Bank of Greece von einer stabilen wirtschaftlichen Erholung in Griechenland profitiert, insbesondere im Tourismussektor.
Hinweis

Community: Diskussion zur NBG Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion wird von Kritik an umfangreichen Aktienrückkäufen bei der National Bank of Greece dominiert, die viele Forenteilnehmer als Geldvernichtung und Taschenspielertrick ansehen, weil Rückkäufe nur marginales EPS- und Dividendenwachstum bringen (als Beispiele werden Rückkaufvolumina von etwa €232–532 Mio., eine Bardividende von ≈€0,5072 je Aktie und angekündigte Ausschüttungsquoten von 50–60 % genannt), während alternative Verwendungen wie höhere Barausschüttungen oder Investitionen gefordert werden.
  • Rahmenbedingungen wie ARP, CET1‑Ziele und EZB‑Metriken sowie staatlicher Druck auf mehr Kreditvergabe erklären strategische Gründe für Pufferbildung bei der CET1, zugleich wird die Möglichkeit staatlicher Forderungen oder "Spenden" der Banken (Diskussion um €700 Mio.–1 Mrd.) und das Risiko von Vertrauensverlust durch Korruptionsskandale und politische Eingriffe als relevantes Problem für Anleger hervorgehoben.
  • Analysten‑Upgrades (Goldman Sachs, Piraeus) und die Aussicht auf eine MSCI‑Aufnahme stehen neben nüchternen Marktreaktionen: 2025‑Zahlen gelten als solide, die Kurse fielen jedoch teils nach Rückkauf‑Ankündigungen; zusätzlich bemängeln Teilnehmer mangelnde Transparenz (z. B. unklare Aktienanzahl) und bezweifeln, dass Rückkäufe den langfristigen Unternehmenswert nachhaltig stärken.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

NBG Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.691 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. 1.160 €
Umsatz je Aktie 2,98 €
Gewinn je Aktie 1,37 €
Gewinnrendite +43,11%
Umsatzrendite +43,11%
Return on Investment +1,47%
Marktkapitalisierung in Mio. 15.104 €
KGV (Kurs/Gewinn) 9,53
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite +12,81%
Eigenkapitalquote +11,48%

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Hebelprodukte (55)
Knock-Outs 55
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Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 4,00%
Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,53 (max 1,00)
Ausschüttungs- 20,94% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -29,26%

Dividenden Historie

Datum Dividende
05.06.2026 0,51 €
10.11.2025 0,22 €
03.06.2025 0,44 €
29.07.2024 0,36 €
16.05.2008 2.100 €
01.06.2007 1.500 €
04.05.2006 1.500 €
11.04.2006 1.500 €
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Zeit
Düsseldorf 16,84 +0,54%
16,75 € 09:10
Frankfurt 16,665 -0,27%
16,71 € 08:23
Gettex 17,025 +0,74%
16,90 € 20:44
Hamburg 16,89 +1,02%
16,72 € 17:25
Hannover 16,94 +1,01%
16,77 € 17:25
L&S RT 16,9675 +1,54%
16,71 € 20:54
München 16,87 +0,09%
16,855 € 09:15
Nasdaq OTC Other 20,105 $ +3,10%
19,50 $ 21:15
Quotrix 16,745 -0,62%
16,85 € 10:22
Stuttgart 16,94 +0,98%
16,775 € 20:31
Tradegate 17,04 +1,22%
16,835 € 20:45
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
01.09.26 16,90 49.371
31.08.26 16,89 124 T
28.08.26 16,77 267
27.08.26 16,715 907
26.08.26 16,685 1.597
25.08.26 16,53 17.813
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 16,53 € +2,24%
1 Monat 16,165 € +4,55%
6 Monate 13,715 € +23,22%
1 Jahr 12,005 € +40,77%
5 Jahre 2,519 € +570,90%

Unternehmensprofil NBG

Die National Bank of Greece (NBG) ist eine systemrelevante Universalbank mit Schwerpunkt auf dem griechischen Markt und selektiver Präsenz in Südosteuropa. Das Institut fungiert als zentrale Säule des griechischen Finanzsystems und deckt die Wertschöpfungskette von der Einlagenannahme über das Kreditgeschäft bis hin zu Kapitalmarkt- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen ab. Das Geschäftsmodell basiert primär auf zinsabhängigen Erträgen aus dem Retail- und Firmenkundengeschäft, ergänzt durch provisionsbasierte Einnahmen aus Zahlungsverkehr, Investmentprodukten, Versicherungsvertrieb sowie Kapitalmarktaktivitäten. Im Fokus stehen Stabilität der Refinanzierung, aktives Risikomanagement und eine schrittweise Diversifizierung der Ertragsquellen, um die Zinszyklizität zu reduzieren. Die Bank adressiert private Haushalte, kleine und mittlere Unternehmen, Großkunden, institutionelle Anleger und den öffentlichen Sektor. Im Heimatmarkt verfügt NBG über ein dichtes Filialnetz, digitale Kanäle und langjährige Kundenbeziehungen, die das Kerngeschäft im Wettbewerb mit anderen Großbanken absichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der National Bank of Greece lässt sich als Verbindung von finanzieller Stabilität, Unterstützung der griechischen Realwirtschaft und nachhaltiger Wertschöpfung für Aktionäre, Kunden und Gesellschaft beschreiben. Strategisch strebt die Bank an, als vertrauenswürdigste und effizienteste Universalbank Griechenlands aufzutreten und zugleich die Digitalisierung der Finanzdienstleistungen im Land voranzutreiben. Wesentliche Leitlinien sind: solide Kapitalbasis, stringente Reduzierung von Problemkrediten, konservative Risikokultur, Ausbau digitaler Plattformen, Förderung von Unternehmertum sowie die Finanzierung von Infrastruktur-, Energie- und Transformationsprojekten. Die Bank positioniert sich explizit als Partner für die wirtschaftliche Modernisierung Griechenlands und orientiert ihre mittelfristigen Pläne an europäischen Regulierungsstandards, ESG-Kriterien und der schrittweisen Verbesserung der Asset-Qualität. Der Fokus liegt weniger auf aggressivem Wachstum als auf der Optimierung des Risiko-Ertrags-Profils und der Stärkung des Vertrauens von Investoren und Einlegern.

Produkte und Dienstleistungen

Als Universalbank bietet die National Bank of Greece ein breites Spektrum an Finanzprodukten und Bankdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an. Das Retail-Banking umfasst unter anderem: Giro- und Sparkonten, Kartenprodukte, Konsumentenkredite, Hypothekendarlehen, Wohnbaufinanzierungen, Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukte, Verträge zu Lebens- und Nicht-Lebensversicherungen, digitale Self-Service-Lösungen über Online- und Mobile-Banking. Im Firmenkundensegment adressiert NBG kleine, mittlere und große Unternehmen mit: Betriebsmittellinien, Investitions- und Projektfinanzierungen, Handelsfinanzierung, Dokumenten-Akkreditiven, Bankgarantien, Cash-Management-Lösungen, Treasury- und Devisenprodukten, Zins- und Währungsabsicherungen, Corporate-Finance- und Advisory-Dienstleistungen. Ergänzend bietet die Bank Dienstleistungen im Bereich Capital Markets und Investment Banking an, darunter die Emission und Platzierung von Anleihen und Aktien, strukturierte Finanzierungen sowie Dienstleistungen rund um Staatspapiere. Im Asset- und Wealth-Management werden Produkte wie Investmentfonds, Portfolio-Management und individuelle Anlagestrategien für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Investoren bereitgestellt. Über verbundene Gesellschaften werden zudem Leasing-, Factoring- und Versicherungsprodukte angeboten, wodurch ein integriertes Angebot entsteht.

Geschäftsbereiche und organisatorische Struktur

Die National Bank of Greece strukturiert ihre Aktivitäten typischerweise nach Kundensegmenten und Produktkategorien. Zu den relevanten Business Units gehören im Kern: Retail Banking mit Fokus auf Privatkunden, Mass Affluent und kleinste Unternehmen; Corporate Banking mit Betreuung mittelständischer und großer Firmenkunden sowie des öffentlichen Sektors; Investment Banking und Capital Markets mit Emissions-, Handels- und Beratungstätigkeiten; Asset und Wealth Management mit Vermögensverwaltungs- und Anlageprodukten; International Banking mit Aktivitäten in ausgewählten Märkten Südosteuropas, wenngleich der Schwerpunkt klar auf Griechenland liegt; Einheiten für Treasury, Liquiditätsmanagement und Eigenanlagen, die die Bilanzstruktur steuern. Die Segmentberichterstattung folgt regulatorischen Vorgaben und unterscheidet meist zwischen kundenorientierten Ertragssegmenten und zentralen Funktionen wie Group Treasury, Risikomanagement und Corporate Center. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen digitale Einheiten, die sich mit Plattformstrategien, Datenanalyse und Prozessautomatisierung befassen, um die Kostenbasis zu senken und die Kundenerfahrung zu verbessern.

Unternehmensgeschichte und Rolle im griechischen Finanzsystem

Die National Bank of Greece wurde im 19. Jahrhundert gegründet und gehört damit zu den ältesten Finanzinstituten des Landes. Historisch war sie eng mit der Staatsfinanzierung, der Währungs- und Kapitalmarktentwicklung sowie der Industrialisierung Griechenlands verflochten. Über Jahrzehnte nahm sie sowohl kommerzielle als auch teilweise quasi-staatliche Aufgaben wahr und prägte den Aufbau des griechischen Bankensektors maßgeblich. Im Zuge der europäischen Integration, der Einführung des Euro sowie schrittweiser Deregulierung und Privatisierung entwickelte sich NBG zu einer modernen, börsennotierten Universalbank, die den internationalen Rechnungslegungs- und Governance-Standards folgt. Die europäische Schuldenkrise und die griechische Bankenkrise führten zu tiefgreifenden Umbrüchen: Restrukturierungen, Rekapitalisierungen, der Abbau notleidender Kredite sowie die Stärkung der Einlagensicherung und der Aufsicht waren zentrale Themen. Die Bank hat ihre Bilanzqualität über die Jahre sichtbar verbessert, Risikopositionen bereinigt und ihr internationales Engagement fokussiert. Heute gilt NBG als eine der Schlüsselbanken im nationalen Finanzsystem, mit signifikanter Bedeutung für die Refinanzierung des Staates, die Kreditversorgung der Wirtschaft und die Stabilität des Bankensektors.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Alleinstellungsmerkmale der National Bank of Greece leiten sich primär aus ihrer Marktstellung, Historie und ihrem Vertrauensstatus ab. Zu den wesentlichen Burggräben zählen: eine starke Marke, die in der griechischen Bevölkerung tief verankert ist und insbesondere bei konservativen Einlegern hohes Vertrauen genießt; ein etabliertes, landesweites Filial- und Geldautomatennetz, das vor allem in weniger urbanen Regionen einen strukturellen Vorteil bietet; langjährige Beziehungen zu öffentlichen Institutionen, Kommunen und staatlichen Stellen, die stabile Geschäftsbeziehungen im Zahlungsverkehr und bei Finanzierungen sichern; ein umfangreicher Bestand an Privat- und Firmenkunden, der Cross-Selling-Potenziale für Anlage-, Versicherungs- und Zusatzprodukte eröffnet; regulatorische Bedeutung als systemrelevantes Institut mit enger Aufsicht durch europäische und nationale Behörden, die auf Stabilität und geordnete Restrukturierung abzielt. Im Vergleich zu kleineren Wettbewerbern verfügt NBG zudem über größere Skaleneffekte bei IT, Compliance und Risikomanagement. Die Kombination aus historischer Verwurzelung und struktureller Bedeutung für die Volkswirtschaft bildet einen institutionellen Moat, der kurzfristig schwer replizierbar ist, auch wenn er langfristig regelmäßig durch Wettbewerb und Regulierung herausgefordert wird.

Wettbewerbsumfeld und Branchenposition

Die National Bank of Greece agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt, der von wenigen großen Instituten dominiert wird. Wichtige Wettbewerber im Inland sind andere systemrelevante griechische Banken, die ebenfalls Universalbankmodelle verfolgen und sowohl im Retail- als auch im Corporate-Bereich aktiv sind. Hinzu kommen internationale Banken mit Fokus auf Investment Banking, Projektfinanzierungen oder Nischen im Firmenkundengeschäft, vor allem bei großen, exportorientierten Unternehmen und Infrastrukturprojekten. Die Branche ist durch dichte Regulierung, hohe Eigenkapitalanforderungen, strikte Aufsicht durch die Europäische Zentralbank und europäische Behörden sowie eine anhaltende Konsolidierung geprägt. Der griechische Bankenmarkt befindet sich seit der Schuldenkrise in einer Phase der Bereinigung: der Abbau notleidender Kredite, Bilanzsanierungen und die Stärkung der Ertragskraft stehen im Vordergrund. Gleichzeitig verschärfen FinTechs und neobankenartige Anbieter den Wettbewerb im Zahlungsverkehr und im digitalen Retail-Geschäft. Im regionalen Kontext Südosteuropas tritt NBG als etablierter, aber zunehmend fokussierter Player auf, der seine Präsenz auf ausgewählte Märkte beschränkt. Das Wettbewerbsumfeld bleibt anspruchsvoll, doch bietet die oligopolistische Struktur Spielräume für stabile Margen, sofern die makroökonomische Lage nicht erneut stark eintrübt.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management der National Bank of Greece steht vor der Aufgabe, einen historischen Transformationsprozess unter strenger Aufsicht nationaler und europäischer Regulierer zu steuern. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf vier Säulen beruht: Stärkung der Kapital- und Liquiditätsposition, konsequenter Abbau risikoreicher Altbestände insbesondere im Bereich notleidender Kredite, konsequente Digitalisierung von Prozessen und Kundenkanälen, Verbesserung der Profitabilität über Effizienzsteigerungen und den Ausbau provisionsbasierter Erträge. Die Corporate-Governance-Struktur richtet sich an internationalen Standards aus und umfasst einen Aufsichtsrat mit unabhängigen Mitgliedern, spezialisierte Ausschüsse für Risiko, Prüfung und Vergütung sowie umfassende Offenlegung im Rahmen der Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Das Management betont eine konservative Risiko- und Kreditvergabepolitik, die Lehren aus der Vergangenheit ziehen und zyklische Übertreibungen vermeiden soll. Die Strategie setzt auf organisches Wachstum im Kerngeschäft, selektive Nutzung von Chancen im Projekt- und Infrastrukturfinanzierungsbereich und eine schrittweise Modernisierung der IT-Landschaft, um langfristig die Kosten-Ertrags-Relation zu verbessern. Für Anleger ist die Glaubwürdigkeit dieser Strategie und ihre konsequente Umsetzung ein zentraler Bewertungsfaktor.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Die National Bank of Greece ist eng mit der Entwicklung der griechischen Volkswirtschaft und der Eurozonen-Politik verknüpft. Das makroökonomische Umfeld Griechenlands ist durch eine Kombination aus moderatem Wachstum, strukturellen Reformen und einer hohen, aber besser gemanagten Staatsverschuldung gekennzeichnet. Für Banken besonders relevant sind: die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der Immobilienmarkt, das Vertrauen der Einleger, die Stabilität des Bankensystems und der Zugang zu europäischer Liquidität. Sektorale Trends umfassen eine schrittweise Normalisierung der Kreditnachfrage, verstärkte Investitionen in Energie, Infrastruktur und Tourismus, die Umsetzung von EU-Förderprogrammen und ein schärferes Augenmerk auf ESG-konforme Finanzierungen. Der Bankensektor in Griechenland steht weiterhin unter intensivem Druck, Altlasten aus der Krisenzeit abzubauen, die Effizienz zu steigern und digitale Innovationen voranzutreiben. Gleichzeitig profitieren Institute wie NBG von einem wieder anziehenden Kreditzyklus, einer Normalisierung der Zinslandschaft und einer engeren Einbindung in europäische Aufsichts- und Stabilisierungsmechanismen. Die starke Binnenorientierung der Bank bedeutet, dass sie besonders sensitiv auf Veränderungen im nationalen Umfeld reagiert, während externe Schocks über die Eurozone nur indirekt wirken.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Eine Besonderheit der National Bank of Greece liegt in ihrer Doppelrolle als historische Institution und modern regulierte Geschäftsbank. Diese Verbindung führt zu einer hohen öffentlichen Sichtbarkeit und Erwartungshaltung, insbesondere in Phasen wirtschaftlicher Anspannung. Die Bank hat in den vergangenen Jahren Programme zur Verbesserung der Corporate Social Responsibility und der ESG-Performance intensiviert. Dazu zählen unter anderem: Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Transformations- und Innovationsprojekten, Programme zur finanziellen Inklusion und zur Förderung von Finanzbildung, Maßnahmen zur Reduktion des eigenen ökologischen Fußabdrucks, zum Beispiel durch Optimierung des Filialnetzes, Digitalisierung und nachhaltige Beschaffung. Auf Governance-Ebene orientiert sich NBG an europäischen Vorgaben für Transparenz, Risikokontrolle und Vergütungsstrukturen. Für Investoren, die ESG-Kriterien berücksichtigen, ist die weitere Umsetzung dieser Agenda ein wichtiger Indikator für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz der Bank.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Investoren ergeben sich bei der National Bank of Greece mehrere potenzielle Chancen. Erstens kann die Rolle als systemrelevante Universalbank mit starker Marke und breiter Kundenbasis eine relativ stabile Position im nationalen Finanzsystem sichern, sofern die Regulierung verlässlich bleibt. Zweitens bietet die fortschreitende Normalisierung der griechischen Wirtschaft die Möglichkeit einer schrittweisen Erholung des Kreditgeschäfts, was mittelfristig zu stabileren Erträgen führen kann. Drittens kann der konsequente Abbau notleidender Kredite in Verbindung mit einer Stärkung der Kapitalbasis das Risikoprofil der Bank strukturell verbessern und die Sensitivität gegenüber zukünftigen Schocks verringern. Viertens eröffnet die Digitalisierung des Bankbetriebs Potenziale, die Kostenbasis zu senken, Prozesse zu standardisieren und neue, provisionsbasierte Ertragsquellen im Zahlungs- und Anlagebereich zu erschließen. Fünftens kann eine verstärkte Ausrichtung auf ESG-konforme Finanzierungen und nachhaltige Projekte den Zugang zu Investoren erleichtern, die auf verantwortungsbewusste Anlagen fokussiert sind. Insgesamt bestehen für langfristig orientierte, risikoavers agierende Anleger Chancen, von einer weiteren Stabilisierung und Modernisierung des Instituts zu profitieren, sofern die Umsetzungsrisiken beherrschbar bleiben.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Ein Investment in die National Bank of Greece ist trotz der beschriebenen Chancen mit erheblichen Risiken und Unsicherheiten verbunden, die konservative Anleger sorgfältig berücksichtigen sollten. Zentrales Risiko bleibt die enge Verflechtung mit der griechischen Volkswirtschaft und der fiskalischen Situation des Staates: negative makroökonomische Entwicklungen, politische Instabilität oder Spannungen innerhalb der Eurozone könnten das Kreditportfolio, die Einlagenbasis und die Refinanzierungsbedingungen belasten. Historische Altlasten in Form von notleidenden oder restrukturierten Krediten stellen trotz Fortschritten weiterhin eine Quelle potenzieller Volatilität dar, insbesondere bei unerwarteten Schocks. Die starke Regulierung durch europäische und nationale Aufseher begrenzt unter Umständen die unternehmerische Flexibilität und kann zusätzliche Kapitalanforderungen oder Restriktionen im Ausschüttungsverhalten nach sich ziehen. Der intensivierte Wettbewerb durch andere Großbanken, internationale Institute und digitale Anbieter drückt auf Margen und zwingt zu kontinuierlichen Investitionen in IT und Compliance, was die Kostenquote belasten kann. Hinzu kommen operationelle Risiken aus der Digitalisierung, etwa Cyberrisiken, Systemausfälle oder Datenschutzvorfälle. Schließlich bleibt ungewiss, wie konsequent und erfolgreich das Management die Transformationsprogramme auf lange Sicht umsetzt. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in NBG eine präzise Abwägung von Ertragschancen und länderspezifischem sowie bankensektorspezifischem Risiko erfordert, ohne dass sich daraus eine allgemeine Anlageempfehlung ableiten lässt.
Stand: Juli 2026
Hinweis

NBG Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

NBG Kursziel 2026

  • Die NBG Kurs Performance für 2026 liegt bei +27,98%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 15,10 Mrd. €
Streubesitz 41,27%
Währung EUR
Land Greece
Sektor Finanzdienstleistung
Branche Banks - Regional
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+50,34% Institutionelle Aktionäre
+8,39% Insider Aktionäre
+41,27% Streubesitz

Community-Beiträge zu NBG

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slim_nesbit
Nachtrag Erläuterung
Ich kann Deinen Unmut verstehen, aber es handelt sich hier nicht allein um den typischen Mix aus ARP und Divi, um den Titel attraktiv ggü. Banken anderen Ländern zu machen, und erst recht nicht um eine Übererfüllung der EZB-Metriken. Ich habe mich, um Zeilen zu sparen, nicht hinreichend präzise ausgedrückt. Während der Rückkauf aktuell das EK und die CET1 reduziert, werden Kapazitäten für ein spätere EM-Erhöhung bei steigenden Kreditvolumina geschaffen; geplant ist, das strategisch so auszutarieren, dass die CET1 stabil gehalten werden kann. Klar hat man bei der jetzigen Gewinnverteilung nicht einen statischen Effekt zwischen Verbesserung der Risikoquote, RoTe und  der Verschlechterung der CET1, strategisch ist es aber sinnvoll, sich so einen Puffer für eine Mischfinanzierung bei steigender Kreditvergabe zu bevorraten. Sie unterscheiden sich hier also nicht von Ing oder der DB. Was allerdings anders ist, Mitsotakis übt in seinen öffentlichen Reden Druck auf die griechischen Banken aus, sie sollen mehr Kredite vergeben. Gleichzeitig hat er damit verknüpft, dass hohe Gebühren zu Lasten der Kunden gehen, die Griechen davon zu wenig zurückbekämen, die Banken aber den Gewinn aus den zu hohen Gebühren über Dividende an ausländischen Investoren abführen würden. Der oben beschriebene Puffer muss prozyklische angelegt und über fortlaufenden Zeitreihenmodelle berechnet werden; in dieses Approximationsverfahren muss man in Griechenland irgendwie Fluktuationskomponenten einpflegen, die von beiden politischen Lagern ausgelöst werden können. 
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slim_nesbit
was auch immer kommt -
so weitergehen kann es auch nicht. Es gibt in Gr. jeden Tag irgendeinen Skandal, das ist eine tiefverwurzelte Kultur, wir sind nun wieder da, wo wir vor der Finanzkrise waren. Die Regierung kommt gegen den deep state nicht an, obwohl sie solange an der Macht ist, dass sie dazu gehört. Das wird irgendwann wieder dazu führen, dass das Vertrauen in griechisch stämmige Aktien verschwindet. Nur mal ein Beispiel: In meiner Nachbarregion hat ein einzelner Bauer rd. 7500 Schafe gemeldet und rausgekommen ist, dass er nur 500 hat. Das ging Jahre lang so, mit der erschlichenen Kohle werden dann Grundstücke angekauft, hemdsärmelig teilerschlossen und als Bauerwartungsland angemeldet. Alte Olivenbäume verschwinden über Nacht, nur ein - bis zwei bleiben stehen. Irgendwann findet man einen ausländischen Investor, der das Land für das 10-fache kauft. Er erhält natürlich keine Baugenehmigung. da die restlichen Olivenbäume die Mindestfläche für Bauland blockieren. Dann ist der Investor auf die Hilfe der Bekannten des Verkäufers angewiesen. Jene reichen vom Baggerfahrer über den Elektriker bis an die Stellen, die Einfluss auf Behördenmitarbeiter haben. Somit hat man einen klebendes Produkt geschaffen und verdient mehrfach in dieser Kette. Anders geht es ja auch kaum, denn die Löhne sind immer noch auf dem Niveau der Finanzkrise, und es kommt mehr Geld über Zypern als über die EU ins Land. In der Nachbarschaft regt man sich auf, dass die Bauern in den letzten 12 Monaten drei mal die Einfahrtsstraßen zum Verwaltungssitz der Gemeinde mit Treckern blockiert haben. Über den Betrüger wird sich öffentlich nicht beschwert. Im Ergebnis reicht es, wenn eine griechische Aktiengesellschaft ihre Ergebnisveröffentlichung verschiebt, um unweigerlich die Frage damit zu assoziieren, ob denen da nicht wieder was aus der Kontrolle geraten ist.
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Dividendius
Am Ende Taschenspielertricks bei 2025 Zahlen
Die griechischen Banken haben gestern und heute ihre 2025 Zahlen präsentiert. Im Ergebnis sind die Zahlen im Bereich des Erwarteten. Gut, aber ohne große Überraschungen. Das ist im Prinzip ja dennoch positiv, einen unmittelbaren Kurssprung wird es nicht bewirken, da die guten Ergebnisse schon in den Kursen eingepreist sind. Macht aber nichts, denn die Banken Griechenlands sollte man ohnedies längerfristig sehen. Die Guidance für 2026 - 2028 sind ebenfalls positiv - allerdings ebenfalls nicht in einem Ausmaß, dass man nun eine außerordentliche Dynamik erwarten darf. Eurobank plant etwa eine Steigerung des EPS um 10 %. Indem gleichzeitig darauf hingewiesen wird (bei allen Banken), dass die griechische Wirtschaft im Aufwind ist (was nicht nur auf den Tourismus alleine zu betrachten ist) und daraus eine weitere Zunahme der Kreditvergaben sowohl im Business als auch im Privatebereich zu erwarten ist, ist die aktuelle Ansage der Banken für die Entwicklung in den kommenden drei Jahren gut fundiert aber nicht sehr "sportlich". Auch das passt für mich, denn eine stabil Gewinne abwerfende Investition ist für mich persönlich (da ich nicht kurzfristige riskante Spekulationsgewinne anstrebe) genau das, was ich haben möchte. So weit, so gut also. Aber es bleibt leider nicht gut ..... TRAURIG ist, dass die Banken weiterhin am System der Geldvernichtung durch (nahezu) sinnlose Aktienrückkäufe bestehen. Indem man dies in in die Dividenden "einrechnet" - aber eben nicht ausschüttet - kommt man zu vollmundigen Mitteilungen, man schütte 55 % (AB, EB) bzw. sogar 60 % (NBG) der Gewinne aus. Und das ist schlicht eine Manipulation ! Die Eurobank veröffentlicht einen Nettogewinn von € 1,412 Mrd. und weist ein EPS von € 0,37 aus. Die Ausschüttung wird vollmundig mit 55 % angekündigt. Das wären eigentlich € 0,2035 (incl. der Vorabdividende vom November 2025). Tatsächlich werden aber nur € 0,118 (!!) (incl. Vorabdividende) auch wirklich ausgeschüttet. € 288 Mio sollen nämlich für Aktienrückkäufe verwendet werden...... Das Spiel machen alle großen Banken in Griechenland - und bezeichnen das als Mehrwert für die Aktionäre, weil damit das Unternehmen mehr wert wird. Ich nenne das Geldverbrennung: Die Eurobank beispielsweise hat lt. ihrer Homepage 3,631 Mrd. Stück Aktien im Umlauf. Kauft man nun um € 288 Mio eigene Aktien zurück, bekommt bei einem Ausübungskurs von z.B. € 3,89 / Stk. (das ist der momentane Preis in Athen) rund 74 Mio Stk. Aktien. Das klingt ja ganz schön, aber im Ergebnis sinkt die Zahl der ausgegebenen Aktien von 3,631 Mrd (!) damit auf 3,558 Mrd. Stk. Aktien. Und auch das nur, wenn die rückgekauften Stk. Aktien anschließend auch "vernichtet" werden. Die nach Rückkauf verbleibende Stückzahl von Aktien ist weiterhin enorm. Die € 288 Mio für den Rückkauf sind aber weg. Das steigert den Buchwert der Bank kaum messbar. Es wird sich auch auf die künftigen EPS nur extrem geringfügig auswirken und auf die künftigen Dividenden so gut wie überhaupt nicht. IN WIRKLICHKEIT erhalten die Aktionäre mit € 0,118 vom Gewinn lediglich ca 32 % und nicht, wie die festtgedruckten 55 % Und das nenne ich nicht nur Geldvernichtung, sondern auch Manipulation - oder eben auch "Taschenspielertrick". Ganz offensichtlich sehen das die Anleger an den Börsen ebenso, denn aktuell sind die Kurse aller Banken in Griechenland - trotz guter Zahlen - GEFALLEN. Und der angebliche Vorteil des Mehrwertes durch bevorstehende Aktienrückkäufe ist in der Marktkapitalisierung bzw. im Börsenkurs real schon weg. Meiner Ansicht nach sollten die Banken, wenn sie schon schöne Gewinne haben, entweder das auch an die Aktionäre wirklich ausschütten, anstatt einen Teil davon wie z.B. bei der Eurobank die Aktienzahl mehr oder weniger sinnlos zu reduzieren (nochmals: Eurobank 3,631 Mrd. auf 3,558 Mrd. Stk. Aktien), denn das Geld ist dann weg und bringt den Aktionären aber auch der Bank selbst (!!!!!) keinen Vorteil.... .... oder .... man sollte das Geld, wenn man es schon nicht ausschüttet, dann wenigstens in Investitionen stecken, die künftig Umsatz und Gewinn (und damit auch tatsächliche Dividenden) steigern. Soweit meine Meinung dazu - und offenbar bin ich, wenn ich die heutige Kursentwicklung ansehe - nicht "ganz" alleine....
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Dividendius
Bankenkurse und bevorstehende Upgrades
Deine Post, verehrter slim_nesbit, wirft einen interessanten Aspekt auf. Könnte Hintergrund einer - ZUSÄTZLICHEN - Dynamik sein. Aktuell führe ich die fast schon athemberaubende Steigerung der Kurse der Banken Griechenlands aber auf andere Umstände zurück: - zunächst machen sie sehr gute Geschäfte und versprechen beachtliche Dividendenausschüttungen (da ist ja schon vom Erreichen von 60 - 70 % der Gewinne (ich rechne das immer einfach vom EPS aus) in den kommenden drei Jahren die Rede). Nicht alle in Griechenland sind darüber begeistert, fließt der Großteil ja in's Ausland. Zumal Griechenland seine Staatsanteile massiv abgegeben hat. Jetzt helfen nur noch von der Regierung den Banken "nahegelegte freiwillige" Subventionen / Förderungen / Sponsorings der Banken in beachtlichen Höhen z.B. ins Bildungssystem (was ich aber eh gut finde !!!). Aber im Ausland das sitzen eben die großen Investmenthäuser und Pensionsfonds etc..., die einzig und alleine im Stande sind, Börsenkurse signifikant zu bewegen. - Dazu kommt, dass die griechischen Banken in der Zwischenzeit ihre Bilanzen wunderbar darstellen können. - Dämpfend zum vorigen Punkt: Wenig beachtet wird aktuell, dass es nun aber auch Gerichtsverfahren gibt, welche die "Ausgliederung" der NPLs vor einigen Jahren hinterfragen. Da waren wohl nicht alle Gläubiger der Banken einverstanden, dass ihre Kredite "verkauft" oder sonstwie ausgegliedert wurden, an jemanden, mit dem sie keinen Kreditvertrag abgeschlossen hatten, die nun aber liquidieren. Da könnte noch eine Gewitterfront kommen. - Postiv aus Investorensicht ist, dass die Banken Griechenlands immer noch mit einem Abschlag von etwa 15 % gegenüber den europäischen Banken gehandelt werden, womit weiteres Aufholpotential vorhanden ist. Die griechische Wirtschaft wächst immer noch schneller als der EU Schnitt, was ja kein Wunder ist, wenn man bedenkt, wo das Land herkommt, und die Einkommen der Bevölkerung steigen. - Die NGB hat vor nicht langer Zeit darauf hingewiesen, dass der Tourismus als eine der besonders treibenden Kräfte der Wirtschaft auch gewaltige Investitionen brauchen wird (z.B. in moderne Infrastruktur) auf allen betroffenen Inseln. Umso mehr, wenn man nicht die Zahlen der Ankünfte weiter steigern möchte (da wehren sich ja schon einige Bewohner der Inseln), sondern das Preisniveau nach oben heben. Dann müssen auch entsprechende Straßen, Strom- und Wasserleitungen und vielleicht auch neue Betten und Klimaanlagen her. Möglicherweise auch Brandschutzeinrichtungen. Darin verbirgt sich ein beachtliches zukünftiges Kreditvolumen für die Banken und Wachstumschancen, die deutlich höher sind, als in anderen bereits touristisch modern erschlossenen Ländern !! - Besonders aktiv sind derzeit aber einige Investmenthäuser. Es wird schon übereinstimmend davon ausgegangen, dass am 31. März die Weichen gestellt werden, dass Griechenland (und damit die Banken) den Status des "Entwickelten Marktes" noch 2026 erhalten wird. Und die Börse ist künftigen Ereignissen ja immer voraus. Das hat nun Sonnen- und Schattenseiten ...... ....... JPMorgan weist darauf hin, dass ein solcher Wechsel auch bedeutet, dass aus den im Bereich der Schwellenländer weithin leuchtenden Banken Griechenlands (und wohl auch anderer Titel), wo die Nationalbank of Greece führend ist, dann, wenn sie im Entwickelten Markt aufgenommen sind, nur noch kleine, wenig hervorstechende Player sein werden. Die NBG so um die 50. Position im EU Bankenvergleich. Und wenn nur 4 oder 5 Aktien aus Griechenland am Zettel des MSCI World stehen, dann ist das nicht ausschließlich positiv für die Unternehmen und Aktiengesellschaften des ganzen Landes. Griechenland wird dann nicht unter den Schwellenländern ganz oben stehen, sondern eher die Größe und Bedeutung von Portugal oder Österreich haben, mit 5 bzw. 4 Titeln im MSCI World. Ganz interessant dazu der nachstehende Link: https://www.bankingnews.gr/analyseis-ektheseis/articles/852682/jp-morgan-warns-the-upgrade-illusion-will-punish-greece ........ Morgan Stanley sieht diese Situation ebenfalls. Allerdings wird dort darauf verwiesen, dass historisch gesehen zwar der Abfluss an Geld von jenen Investorengruppen und- Häusern, die in den Schwellenländern investiert sein wollen, auch Griechenland treffen wird und zwar mit berechneten - 2,36 Mrd. Zugleich schätzt Morgans Stanley aber auch den Zufluss von Investoren, die dann auch Griechenland in ihr Portfolio aufnehmen wollen, höher sein wird - der Zufluss wird mit + € 3,241 Mrd. berechnet. Macht also runde € 880 Mio auf der Habenseite aus. Davon ausgehend, dass es in Griechenland nur 4 oder 5 Unternehmen sein werden, die es ins oberste Segment des MSCI World schaffen, werden das vor allem die vier systemrelevanten Banken mit ihren aktuellen Potentialen sein. Womit ein Großteil der € 880 Mio eben dort aufgeteilt wird. Die Morgan Stanley Leute haben die Millionen für jede Bank geschätzt und geben der NBG den größten Antaeil und der EB das größte Entwicklungspotential. Tja, und ich denke, das spricht sich halt jetzt schon herum und treibt die Kurse an, wie man täglich sieht. Würde man von der heutigen Situation ausgehen, dann wären meiner Ansicht nach die Kurse der Banken Griechenlands schon sehr überhitzt. Aber wer will angesichts solcher Hoffnungen, wie oben beschrieben, da verkaufen ?? Ich auch nicht !
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slim_nesbit
ETE NBG
update der Kursziellinien für die NBG, ich habe die alten zum Vergleich dringelassen. Das hohe PT kommt von der UBS und die hat die Metriken für das PE-Ratio niedriger als bei den übrigen europäischen Banken angesetzt. Ich ändere meine Prognose von vor zwei Jahren und glaube, dass die Wachstumstory Griechenlands sich nicht verlangsamt. ich denke, wir kriegen eine Sektorenverschiebung. Griechenland wird in 2028 den gesamten Galliumbedarf der EU decken. Nur mal zum Verständnis, was das bedeutet: China kontrolliert über 97% des weltweiten Galliumarktes. Ich denke, dass über die europäischen Förderfinanzierungen in Spezialbranchen hinein auch das Interesse in Investitionen in das Land kommen und der Aufschwung sich in 2026 noch nicht verlangsamen wird.
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Dividendius
Alpha Bank macht den Anfang:
Veröffentlicht wurde, dass es für die Dividende der Alpha Bank für 2025 (die "restliche" Dividende) folgende Termine wichtig sind: Stichtag: 1.7.2026 Auszahlung: ab 08.07.2925 VIEL interessanter ist die Mitteilung, dass man wieder eine Vorabdividende für 2026 plant: Vorausdividende für 2026: Stichtag: 30.11.2026 Auszahlung: ab 4.12.2026 Damit ist die Alpha Bank (jedenfalls soweit ich weiß) die erste Bank, die ankündigt die neue Strategie, im Dezember bereits für das noch laufende Jahr eine Vorabdividende zu bezahlen, fortsetzen möchte. Ich halte das für ein sehr gutes "Kundenbindungsprogramm". Ich hab ja schon mehrmals gepostet, dass ich es sowieso ideal fände, wenn - wie in den USA eigentlich üblich - die Dividende geviertelt würde und jedes Quarteil ein Teil davon bezahlt wird. Das hält die Investoren bei der Stange, die Kurse hoch (wenn es keine sonstigen Gründe für Verkäufe gäbe) und dem Geldbörserl schadet's nicht. Mal schauen, vielleicht (wahrscheinlich !) machen's die anderen großen Banken dann auch so....
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Dividendius
@ bembelboyEurobank - Fusion
Gegen Ende der großen Kriese in Griechenland haben die Banken verschiedene Modelle umgesetzt, um die hohe Zahl an non performing loans (NPL) aus den Bilanzen zu kriegen. 2020 hat die Eurobank u.a. die "Eurobank Anonymi Etairea" abgespaltet. Die (positiven) Auswirkungen auf die Bilanzen sind zweifelsohne gegeben. Abgesehen davon hab ich das damals schon für nicht gerade nobelpreisverdächtig vorteilhaft gesehen. In diesen Bereich gehört auch der Verkauf von NPLs - natürlich zu einem verlgeichsweise kleinen Preis um wenigstens "vergleichsweise etwas Geld" zu bekommen und neue Investoren mit den frischen positiven Bilanzen anzuziehen. Es geht natürlich aber nicht nur um neue Investoren, sondern vor allem um die Zeichnung von Anleihen und die darauf entfallenden Zinssätze etc... Nun soll es wieder zu einer Fusion der Eurobank Ergasias Holding mit der abgespalteten Eurobank Anonymi Etairea kommen. Danach wird die Eurobank wie bisher an der Börse gehandelt und auch die von allen gehaltenen Stückzahlen an Aktien ändern sich nicht. Nachfolgend kannst du den den Bericht / Beschluss / Bekanntmachung des Vorstandes lesen und einen Link zum DeepL Übersetzer (so Du den nicht ohnedies hast) schick ich Dir auch gleich mit: https://www.bankingnews.gr/trapezika-nea/articles/841997/eurobank-prasino-fos-apo-ti-gs-gia-antistrofi-tou-hive-down https://www.deepl.com/de/translator beste Grüße, Dividendius
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Dividendius
NBG - jüngste Zahlen - Kursentwicklung - Tourismus
Aktuell sind deutliche Kursrückgänge bei den Banken Griechenlands und speziell auch bei der NBG zu beobachten. Angeblich waren viele Marktteilnehmer und die "stimulierenden" Analysten von den letzten Zahlen enttäuscht. Insbesonders die Kosten aus dem laufenden Betrieb sollen höher ausgefallen sein, als prognostiziert und somit das Ergebnis belasten. Dazu kommt, dass die Erwartungen ja auch sehr hoch waren und die Banken Griechenlands insgesamt doch eher hoch bewertet sind. OBWOHL - und das sollte man schon auch sehen - die Ergebnisse im Vergleich zu den EU Banken ansprechend wenn nicht sogar in Teilbereichen besser sind. Ich persönlich kann diese Besorgnisse nicht nachvollziehen - aber da ich speziell an den Dividenden interessiert bin, ist der aktuelle Kursverlauf für mich nicht so wichtig, sondern das wirtschaftliche Ergebnis. Das ist aus meiner Sicht recht gut !! In den ersten 9 Monaten 2025 berichtet die NBG immerhin einen Nettogewinn von rund 1 Mrd., eine Eigenkapitalrendite von 15,6 % und beim Kreditvolumen eine Steigerung von 12 % Selbstverständlich ist es spürbar, dass die Zinsen in Europa gefallen sind. Das wurde durch ein höheres Kreditvolumen aber auch durch Erträge aus Provisionen etc. gut aufgefangen. Das sind für mich keine "schlechten" Ergebnisse. Die Bank plant eine Vorabdividende von 200 Mio, die am 14.11. ausgeschüttet wird. Geht man von 910,13 Mio ausgegebenen Aktien aus (ich bin mir nicht ganz sicher, wie die im Rückkaufprogramm entwickelte nun korrekte Aktienzahl ist) müsste das eine VORABdividende um die € 0,2197 ausmachen. Noch spannender ist die Ansage, dass man für das Gesamtjahr eine Ausschüttung des Gewinns im Ausmaß von 60 % plant. Schade ist, dass man leider dann doch auch wieder vage bleibt, indem man nicht von einer BAR-ausschüttung redert und wir nun wohl doch einige Monate darauf warten müssen, zu erfahren, was die Aktionäre am Ende tatsächlich erhalten. Denn - wie ich schon oft geschrieben habe - vom zu erwartenden vortgesetzten Rückkaufprogramm haben wir wenig, mich interessiert, was auf meinem Konto landet - und da hören wir naturgemäß nichts. Und das - KÖNNTE - dann auch ein Grund sein, warum aktuell die Kurse fallen, denn die Dividende ist in der Zwischenzeit bei den Banken in Griechenland durchaus ein Thema !! Wenn ich nun aber mal wieder meine Milchmädchenrechnung probiere, dann rechne ich für mich persönlich mal aus: 1 Mrd. Nettogewinn in 9 Monaten macht in 12 Monaten: 1 Mrd. : 9 Monate x 12 = EPS € 1,46 Dividende bei "nur" 50 % Barausschüttung = € 0,73 (incl. Vorabdividende) Rendite beim heitigen Kurs von momentan: € 12,475 in Athen = 5,85 % Die Rendite ist für eine Bank nun zwar kein Grund um große Feuerwerke in den Himmel zu jagen, aber ein Grund zum Weinen ist das auch nicht. Und sollte es tatsächlich zu einer Barausschüttung von € 0,73 an Dividende kommen (incl. Vorabdividende natürlich), dann hängts halt davon ab, wann man in die Aktie eingestiegen ist. Für viele, die in den Zeiten der Krise zugekauft haben, schaut da die Welt schon "etwas" anders aus. Mein Mischkurs ist derzeit € 1,9. Da liegt die Rendite bei einer Gesamtdividende von 0,73 (wenn die ausgeschüttet werden sollte) dann schon bei 38,4 % - da hab ich kein Problem mehr mit der Kursentwicklung. Leider verschlechtert sich das mit jedem Zukauf, aber komfortabel ist's dennoch - und so wie mir, wirds wohl vielen länger Dabeiseienden gehen. Immerhin habe ich ja auch an die 10 Jahre meines Lebens an Wartezeit "investiert"...... Noch ein kurzes Wort zum Tourismus: Die NBG hat vor kurzem einen interessanten Bericht herausgegeben, wonach der Tourismus in Griechenland von einem Rekord zum anderen eilt, aber die Infrastruktur schon lange nicht mehr mithält. Auch zum Leidwesen für die ansässige Bevölkerung. Sowohl Häfen als auch Abwasser und Mülldeponien auf vielen Inseln verkraften das nicht mehr. Man plädiert also dazu, nicht mehr die Touristenzahl zu steigern, sondern (noch) mehr Gewinn mit vielleicht gleichbleibender Touristenzahl zu erwirtschften (= Preiserhöhungen). Davon haben dann auch die daran partizipierenden Betriebe mehr, was den Banken sicher nicht "schadet", wenn mehr für den Konsum oder betriebliche Investitionen herein kommt. Vor allem aber sieht man eine dringende Investitionsnotwendigkeit, ganz besonders im Infrastrukturbereich, bis hin zur Abfallentsorgung. Invetitionsnotwendigkeiten = Kreditbedarf - künftige Gewinne bei den Banken !!! Also alles im "grünen Bereich" finde ich und bin zufrieden.
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Bezahlter Schreiberl
@elba
Er ist kein Troll. Er nervt nur.
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MM41
@elba
ich lach mich schlapp. schlafen kann ich leider noch nicht, bin vollbesoffen... solche Profis hier und nicht verstehen worum es hier geht...Wahnsinn. man kann jedem Börsianer Wolfram als Gold verkaufen und sie würden es nicht merken. EU-Polit-Mafia sind richtige Banditen! NUR Hilfsprogram verkaufen sie als gute Lösung!!!! Unglaublich!
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elba67
MM41
Geh jetzt endlich schlafen
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derLuxemburgerger
Montag wirds heiß
evtl NGB der neue Montagspick auf www.pennyaktien.de
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Häufig gestellte Fragen zur NBG Aktie und zum NBG Kurs

Der aktuelle Kurs der NBG Aktie liegt bei 17,025 €.

Für 1.000€ kann man sich 58,74 NBG Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der NBG Aktie lautet NBGIF.

Die 1 Monats-Performance der NBG Aktie beträgt aktuell 4,55%.

Die 1 Jahres-Performance der NBG Aktie beträgt aktuell 40,77%.

Der Aktienkurs der NBG Aktie liegt aktuell bei 17,025 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 4,55% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von NBG eine Wertentwicklung von 14,04% aus und über 6 Monate sind es 23,22%.

Das 52-Wochen-Hoch der NBG Aktie liegt bei 17,05 €.

Das 52-Wochen-Tief der NBG Aktie liegt bei 11,57 €.

Das Allzeithoch von NBG liegt bei 17,05 €.

Das Allzeittief von NBG liegt bei 0,86 €.

Die Volatilität der NBG Aktie liegt derzeit bei 46,04%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von NBG in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 15,10 Mrd. €

Insgesamt sind 903,4 Mio NBG Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +50,34% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 29.08.2018 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 29.08.2018 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von NBG bei 57%. Erfahre hier mehr

NBG hat seinen Hauptsitz in Greece.

NBG gehört zum Sektor Banks - Regional.

Das KGV der NBG Aktie beträgt 11,88.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von NBG betrug 2.691.000.000 €.

Ja, NBG zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 05.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,51 € gezahlt.

Zuletzt hat NBG am 05.06.2026 eine Dividende in Höhe von 0,51 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,03%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von NBG wurde am 05.06.2026 in Höhe von 0,51 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,03%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 05.06.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,51 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.