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Aktien New York Ausblick: Verlust - Zinsen und Zölle schwer verdauliche Mischung

NEW YORK (dpa-AFX) - Weltweit steigende Anleiherenditen, Sorgen um den freien Handel und KI-Nachrichten aus China - die Gemengelage könnte gerade für die US-Technologiewerte am Donnerstag kaum schlechter sein. Nach seiner Stabilisierung zur Wochenmitte steht der Nasdaq 100 voraussichtlich wieder deutlich unter Druck.

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Der Broker IG taxiert das Kursbarometer mit 20.377 Punkten gut 1,2 Prozent tiefer als tags zuvor. Ein erneuter Test der zuletzt nur mit Mühe verteidigten 200-Tage-Linie droht. Sie gilt als Gradmesser für den längerfristigen Trend und war vorher seit August vergangenen Jahres nicht angekratzt worden.

Auch der Leitindex Dow Jones Industrial dürfte nachgeben. IG sieht ihn 0,8 Prozent im Minus bei 42.657 Punkten. Das vor zwei Tagen bei 42.347 Punkten erreichte Tief seit Mitte Januar rückt wieder in den Fokus.

Das geplante Infrastrukturpaket in Deutschland sei tags zuvor eine geradezu "seismische Meldung" gewesen für den Anleihemarkt, schreiben die Experten der Investmentbank JPMorgan. Am Mittwoch war die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen an einem Tag so stark gestiegen wie seit dem Jahr 1990 nicht mehr. Und der Trend setzt sich fort, mit weiteren Folgeeffekten in anderen Ländern. In Japan erreichten die Zinsen ein Hoch seit zehn Jahren.

Derweil steht die tags zuvor erhoffte schnelle Einigung im von den USA losgetretenen Zollstreit mit seinen Nachbarländern und wichtigen Handelspartnern Mexiko und Kanada immer noch aus. Es gab bisher lediglich einen einmonatigen Aufschub für US-Autohersteller. Grundsätzlich gelten seit Dienstagnacht ansonsten Strafabgaben in Höhe von 25 Prozent auf aus den beiden Nachbarländern in die USA importierte Waren.

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Derweil kamen aus China, mit denen die USA ebenfalls im Handelsclinch liegt, Neuigkeiten im Bereich Künstliche Intelligenz, die Erinnerungen an die jüngste DeepSeek-Schockwelle aufkommen lassen. Alibaba stellte mit QwQ-32B ein KI-Modell vor, das offenbar mit DeepSeeks R1 vergleichbar ist. Wie hier kommt man offenbar mit vergleichsweise geringen Rechenkapazitäten aus.

Die Aktien von Nvidia sanken nach ihrem Stabilisierungsversuch vorbörslich wieder um 3 Prozent. Seit dem Rekord Anfang Januar kommt der KI-Highflyer und Anlegerliebling nicht mehr richtig in Gang. Insgesamt sank der Börsenwert der Tech-Werte im Nasdaq 100 seit Mitte Februar deutlich. Ein Großteil davon bei den "Glorreichen Sieben" Alphabet , Amazon , Apple (Apple Aktie) , Meta , Microsoft (Microsoft Aktie) , Nvidia und Tesla .

Mit Marvell Technology fällt ein anderer KI-Hoffnungsträger mit besonders hohen Kursverlusten auf. Die Aktien des Halbleiterwerts brachen vorbörslich um 17 Prozent ein, nachdem der Umsatzausblick enttäuscht hatte./ag/mis

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