Die Inflation in der Eurozone deckt sich damit mit dem mittelfristigen Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Die Kernrate der Inflation, bei der bestimmte, besonders schwankungsanfällige Komponenten herausgerechnet werden, liegt mit 2,3 Prozent indes höher.
Die EZB hatte angesichts von Sorgen um die Konjunktur und wegen der abflauenden Teuerung erst Anfang Juni den Einlagenzins zum achten Mal sei dem vergangenen Sommer gesenkt - und zwar um 0,25 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent. Für den nächsten EZB-Entscheid am 24. Juli rechnen die meisten Ökonomen mit einer Zinspause.
Dabei dürfte auch die Unsicherheit rund um die Folgen der Handelsstreitigkeiten mit der USA eine Rolle spielen. Denn: Wie es mit der Inflation weitergeht, ist mit der aggressiven Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump ungewisser geworden. Zölle könnten auf die Preise von Industriegütern durchschlagen und auch Verbraucher treffen./mis/jha/
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