Grenke AG

Aktie
WKN:  A161N3 ISIN:  DE000A161N30 US-Symbol:  GKSGF Branche:  Kreditdienstleistung Land:  Deutschland
11,10 €
+0,02 €
+0,18%
19:00:25 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
488,61 Mio. €
Streubesitz
35,40%
KGV
8,09
Dividende
0,40 EUR
Dividendenrendite
3,19%
Nachhaltigkeits-Score
62 %
Index-Zuordnung
Grenke Aktie Chart

Grenke Unternehmensbeschreibung

Die Grenke AG ist ein spezialisierter Finanzdienstleister mit Fokus auf Leasing, Bankdienstleistungen und Forderungsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige. Der Konzern positioniert sich als Anbieter standardisierter, skalierbarer Finanzierungslösungen im unteren Ticketsegment, insbesondere für IT-Equipment, Büroinfrastruktur und ausgewählte weitere bewegliche Wirtschaftsgüter. Kernmärkte liegen in Europa mit zusätzlicher Präsenz in ausgewählten internationalen Regionen. Das börsennotierte Unternehmen adressiert vor allem gewerbliche Kunden und öffentliche Institutionen und kombiniert digitales Prozess-Know-how mit einem Netz aus Konzerngesellschaften und in einzelnen Märkten historisch eingeführten Franchise-Strukturen, die zuletzt schrittweise reduziert und stärker in die Konzernorganisation integriert wurden.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Grenke basiert auf der Übernahme von Investitionen in überwiegend kleinteilige Wirtschaftsgüter und deren Refinanzierung über Einlagen, Banklinien und den Kapitalmarkt. Im Zentrum steht das Small-Ticket-Leasing, bei dem Standardverträge, automatisierte Bonitätsprüfungen und ein hohes Antragsvolumen zu Skaleneffekten führen. Grenke agiert in weiten Teilen als monoline-orientierter Nischenanbieter, der operative Effizienz, schnelles Kreditentscheidungstempo und Risikostreuung über viele kleine Engagements kombiniert. Einnahmen generiert das Unternehmen aus Leasingraten, Zins- und Gebührenkomponenten sowie aus ergänzenden Bank- und Serviceleistungen. Die Gruppe hat ihr historisches Franchise-System in mehreren Ländern zurückgeführt und setzt verstärkt auf eigene Gesellschaften; zentrale Funktionen wie Refinanzierung, Risikomanagement und IT bleiben in der Gruppe gebündelt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Grenke zielt darauf ab, kleinen und mittleren Unternehmen unkomplizierten Zugang zu Finanzierung für produktives Anlagevermögen zu verschaffen. Im Vordergrund steht die Rolle als verlässlicher Partner des Mittelstands, der flexible und schnell verfügbare Leasinglösungen bietet, ohne die Strukturen einer klassischen Großbank zu replizieren. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum in bestehenden Märkten, eine selektive internationale Expansion und eine fortlaufende Digitalisierung der Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zudem verfolgt Grenke eine auf Stabilität ausgerichtete Risikokultur mit Fokus auf Diversifikation und standardisierte Kreditprozesse, um Ausfallrisiken in Portfolios mit vielen kleinen Verträgen zu begrenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio der Grenke AG lässt sich in mehrere Leistungsblöcke gliedern:
  • Leasing: Schwerpunkt auf IT- und Bürokommunikation, wie PCs, Laptops, Drucker, Kopierer, Telekommunikationsanlagen, aber auch auf Unternehmenssoftware und ausgewählte technische Geräte. Standardisierte Vertragsmodelle ermöglichen kurze Genehmigungszeiten.
  • Bankdienstleistungen: Über die Bankeinheit bietet Grenke Tages- und Festgelder für Privat- und Firmenkunden an. Diese Einlagen dienen zugleich der Refinanzierung des Leasinggeschäfts.
  • Factoring und Forderungsmanagement: Ankauf von Forderungen insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen zur Verbesserung deren Liquidität und zur Auslagerung des Debitorenrisikos.
  • Serviceleistungen: Administrative Services rund um Vertragsmanagement, Abrechnung und teilweise Versicherungslösungen, die das Leasingprodukt ergänzen.
  • l>Die Angebote sind auf hohe Prozessgeschwindigkeit, schlanke Dokumentation und weitgehend standardisierte Bedingungen ausgerichtet, um Kostenvorteile im Massengeschäft zu sichern.

Business Units und Struktur

Die Aktivitäten der Grenke AG werden im Wesentlichen in drei Geschäftsfeldern strukturiert:
  • Leasing-Segment: Kernbereich mit Fokus auf Small-Ticket-Leasing für gewerbliche Kunden. Hier bündelt das Unternehmen Vertrieb, Risikoanalyse und Vertragsverwaltung.
  • Bank-Segment: Bündelt Einlagen- und ausgewählte Kreditprodukte. Das Segment unterstützt die Bilanzstruktur und Refinanzierung des Konzerns und dient als Plattform für digitale Einlagenprodukte.
  • Factoring-Segment: Konzentriert auf den Ankauf von Forderungen und die Abwicklung des damit verbundenen Risikomanagements und Inkassos.
  • l>Darüber hinaus existieren Holding- und Serviceeinheiten, die zentrale Funktionen wie Finanzen, Risiko-Controlling, Compliance, IT-Plattformen und Konzernsteuerung wahrnehmen. Die internationale Expansion erfolgt heute im Schwerpunkt über Tochtergesellschaften; historisch genutzte Franchise-Partner wurden in mehreren Märkten zurückgeführt oder in die Konzernstruktur überführt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Zu den wesentlichen Alleinstellungsmerkmalen von Grenke zählen die konsequente Spezialisierung auf Small-Ticket-Leasing, eine hohe Prozessautomatisierung und eine auf Skalierbarkeit ausgelegte IT-Architektur. Die Fähigkeit, sehr viele kleine Finanzierungen effizient zu bearbeiten, kann einen operativen Moat begründen, weil Wettbewerber häufig höhere Stückkosten und komplexere Strukturen aufweisen. Zusätzlich bestehen potenzielle Burggräben durch langjährige Partnerbeziehungen zu Fachhändlern und Systemhäusern, die Grenke-Produkte in ihre Verkaufsprozesse integrieren. Die Kombination aus Einlagengeschäft und Kapitalmarktrefinanzierung erhöht grundsätzlich die finanzielle Flexibilität und soll helfen, Marktzyklen besser zu überstehen. Know-how in Bonitätsprüfung und Portfoliosteuerung im Kleinstticketsegment kann einen weiteren Schutzwall darstellen, da historische Datenbestände und proprietäre Scoring-Modelle nur schwer replizierbar sind.

Wettbewerbsumfeld

Grenke agiert in einem fragmentierten Markt für Leasing und Unternehmensfinanzierung, in dem sowohl große Universalbanken als auch spezialisierte Leasinggesellschaften und Fintechs aktiv sind. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen banknahe Leasingtöchter großer Institute, herstellergebundene Captive-Gesellschaften im IT- und Bürosegment sowie unabhängige Leasing- und Factoringanbieter. Zusätzlich drängen digitale Plattformanbieter und alternative Finanzierer in die Nische kurzfristiger, standardisierter Unternehmensfinanzierungen. Grenke unterscheidet sich durch den klaren Fokus auf kleine Ticketgrößen und mittelständische Endkunden, während viele Großanbieter auf größere Volumina und Konzerne zielen. Der Wettbewerbsdruck kann sich durch technologische Entwicklungen und zunehmende Regulierung verstärken, insbesondere wenn Fintech-Modelle weiter an Marktreife gewinnen.

Management und Strategie

Die Grenke AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der Verantwortung für die Bereiche Leasing, Bank, Risikosteuerung, Finanzen und IT trägt. Nach früheren Governance-Debatten und Shortseller-Angriffen hat das Management verstärkt auf Transparenz, Compliance und interne Kontrollsysteme gesetzt. Strategisch verfolgt der Vorstand einen Kurs der fokussierten Weiterentwicklung des Kerngeschäfts bei gleichzeitiger Stärkung der Bilanzqualität und der regulatorischen Resilienz. Digitalisierungsinitiativen sollen sowohl die Kundenschnittstelle als auch interne Prozesse effizienter machen. Die Wachstumsstrategie legt Wert auf sorgfältige Marktauswahl, tragfähige Strukturen in den Landesgesellschaften und eine vorsichtige Kreditvergabepolitik.

Branchen- und Regionenanalyse

Grenke ist im europäischen Leasing- und Factoringmarkt tätig, mit Schwerpunkt auf Deutschland und weiteren EU-Ländern. Diese Märkte sind eng mit der Konjunktur des Mittelstands, der Investitionsneigung in IT-Infrastruktur und regulatorischen Rahmenbedingungen für Finanzdienstleister verknüpft. Die Branche steht unter strukturellem Druck durch Digitalisierung, zunehmende Compliance-Anforderungen und Margendruck im Zinsgeschäft. Gleichzeitig können Spezialanbieter von der anhaltenden Tendenz zur Auslagerung von Finanzierung und Forderungsmanagement aus den Bilanzen der Unternehmen profitieren. Regional ist der europäische Fokus mit diversifizierter Länderpräsenz verbunden, wodurch länderspezifische Wirtschaftszyklen teilweise ausgeglichen werden können. Allerdings ist das Unternehmen damit auch exponiert gegenüber europäischen Regulierungsinitiativen, geldpolitischen Entscheidungen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Verbraucherschutz und im Unternehmensrecht.

Unternehmensgeschichte und besondere Entwicklungen

Grenke wurde in Deutschland als spezialisiertes Leasinghaus gegründet und hat sich über mehrere Jahrzehnte vom regionalen Anbieter zu einem internationalen Konzern entwickelt. Die Expansion erfolgte schrittweise in weitere europäische Länder und später in zusätzliche Regionen, zum Teil über ein Franchise-Modell, das lokales Unternehmertum mit zentraler Steuerung verbindet. Das Unternehmen hat früh auf IT-basierte Standardprozesse gesetzt und seine Systeme kontinuierlich weiterentwickelt. In der Unternehmensgeschichte kam es zu Phasen intensiver öffentlicher Aufmerksamkeit, insbesondere durch Vorwürfe von Shortsellern im Zusammenhang mit Bilanzierungs- und Governance-Fragen. Diese Ereignisse führten zu verstärkten Prüfungen durch Aufsichtsbehörden, zu Änderungen in der Unternehmensführung und zu Anpassungen im Kontrollumfeld sowie der Struktur bestimmter Auslandsmärkte.

Chancen aus Investorensicht

Aus Investorensicht ergeben sich potenzielle Chancen in mehreren Dimensionen:
  • Ein klar umrissener Nischenfokus im Small-Ticket-Leasing mit eingespielten Prozessen und Skaleneffekten.
  • Ein Geschäftsmodell, das von der fortgesetzten Digitalisierung und dem Erneuerungsbedarf von IT- und Büroinfrastruktur im Mittelstand strukturell profitieren kann.
  • Eine geografische Diversifikation innerhalb Europas, die einzelne Länderrisiken relativiert.
  • Zusätzliche Erlösquellen aus Bank- und Factoringaktivitäten, die das Kerngeschäft ergänzen.
  • Potenzial für Effizienzgewinne durch weitere Prozessautomatisierung und Datenanalytik im Risikomanagement.
  • l>

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber bestehen für sicherheitsorientierte Anleger verschiedene Risiken:
  • Kreditrisiko und Konjunkturabhängigkeit: In Rezessionen können Ausfallquoten im Leasing- und Factoringportfolio steigen, insbesondere bei kleinteiligen Engagements im Mittelstand.
  • Refinanzierungs- und Zinsrisiko: Änderungen im Zinsumfeld, im Einlagengeschäft oder am Kapitalmarkt können Margen und Bilanzstruktur belasten.
  • Regulatorische Risiken: Verschärfte Aufsicht, zusätzliche Reporting- und Kapitalanforderungen können Kosten erhöhen und die Geschäftsflexibilität einschränken.
  • Reputations- und Governance-Risiko: Frühere Kontroversen zeigen, dass Vertrauen von Investoren und Aufsehern ein kritischer Faktor ist. Künftige Governance-Probleme könnten sich negativ auf Marktposition und Wahrnehmung des Unternehmens auswirken.
  • Wettbewerbsdruck durch Banken und Fintechs: Technologisch überlegene Anbieter oder aggressive Preispolitik der Konkurrenz können die Ertragskraft im Kerngeschäft beeinträchtigen.
  • l>

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 11,04 € / 11,10 €
Spread +0,54%
Schluss Vortag 11,08 €
Gehandelte Stücke 38.881
Tagesvolumen Vortag 365.650,1 €
Tagestief 11,06 €
Tageshoch 11,26 €
52W-Tief 10,92 €
52W-Hoch 18,08 €
Jahrestief 10,92 €
Jahreshoch 16,20 €

Grenke Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Grenke Aktie heute gestiegen?

  • Grenke AG hat in den letzten Wochen eine positive Geschäftsentwicklung berichtet, die durch ein wachsendes Leasinggeschäft und steigende Neugeschäfte geprägt ist.
  • Das Unternehmen plant, seine Marktposition weiter auszubauen, indem es innovative Lösungen im Bereich digitale Finanzen und Leasing anbietet.
  • Die neue Geschäftspolitik konzentriert sich auf nachhaltige Investitionen und die Förderung umweltfreundlicher Technologien, was zu einem strategischen Vorteil führen könnte.
Hinweis

Community: Diskussion zur Grenke Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge zeigen eine gespaltete Stimmung: Einige Nutzer heben operative Verbesserungen hervor (Kostensenkungen, sinkende Cost‑Income‑Ratio, in Q2 trotz höherer Schadenquote gestiegener Konzerngewinn), während andere misstrauisch bleiben wegen früherer Skandale und der gestiegenen Risikovorsorge, die stark von Insolvenzen im KMU‑Segment und makroökonomischen Risiken abhängt.
  • Mehrere Stimmen kritisieren, dass der Markt und algorithmische Trader vor allem die Schadenquote bzw. Risikovorsorge bestrafen, Analysten Kursziele senken und fehlende Management‑Signale (z. B. Aktienrückkäufe oder Insiderkäufe) die Abwärtsdynamik verstärken; zugleich sehen Value‑Investoren die niedrigen Bewertungskennzahlen (KGV deutlich unter 10, KBV unter 0,4) als Kaufgelegenheit.
  • In der Summe wird Grenke als risiko‑ und chancenbehaftetes Investment beschrieben: kurzfristig verwundbar durch Ausfallrisiken und Sentiment, langfristig aber potenziell stark hebelbar, falls die Ausfallraten stabilisieren und Rückstellungen aufgelöst werden.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Grenke Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 901,99 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 94,99 €
Jahresüberschuss in Mio. 69,76 €
Umsatz je Aktie 20,42 €
Gewinn je Aktie 1,58 €
Gewinnrendite +7,73%
Umsatzrendite +7,73%
Return on Investment +0,77%
Marktkapitalisierung in Mio. 488,61 €
KGV (Kurs/Gewinn) 9,90
KBV (Kurs/Buchwert) 0,60
KUV (Kurs/Umsatz) 0,77
Eigenkapitalrendite +6,06%
Eigenkapitalquote +12,67%

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Faktor-Zertifikate 12
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 3,19%
Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,32 (max 1,00)
Jährlicher -24,95% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 0,87% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 30,65% (auf den Gewinn/FFO)
quote
Erwartete Dividendensteigerung 25,24%

Dividenden Historie

Datum Dividende
27.04.2026 0,42 €
08.05.2025 0,40 €
02.05.2024 0,47 €
17.05.2023 0,45 €
26.05.2022 0,51 €
30.07.2021 0,26 €
07.08.2020 0,23 €
15.05.2019 0,80 €
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Grenke Termine

13.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
13.05.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
24.04.2026 Hauptversammlung

Prognose & Kursziel

Die Grenke Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
21,33 € 11,12 € 91,85%

Grenke Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 11,02 0 %
11,02 € 19:30
Frankfurt 11,20 +1,08%
11,08 € 14:20
Gettex 11,08 -0,18%
11,10 € 19:43
Hamburg 11,04 -0,18%
11,06 € 08:16
Hannover 11,04 -0,18%
11,06 € 08:04
L&S RT 11,07 0 %
11,07 € 19:51
München 11,14 0 %
11,14 € 08:00
Quotrix 11,18 +0,54%
11,12 € 08:46
Stuttgart 11,04 0 %
11,04 € 19:31
Tradegate 11,10 +0,18%
11,08 € 19:00
Wien 11,12 +0,18%
11,10 € 17:32
Xetra 11,08 0 %
11,08 € 17:35
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
26.08.26 11,20 316 T
25.08.26 11,08 366 T
24.08.26 11,08 223 T
21.08.26 11,12 248 T
20.08.26 11,16 0,73 M
19.08.26 11,20 245 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 11,20 € 0,00%
1 Monat 11,66 € -3,95%
6 Monate 14,58 € -23,18%
1 Jahr 17,50 € -36,00%
5 Jahre 37,84 € -70,40%

Unternehmensprofil Grenke

Die Grenke AG ist ein spezialisierter Finanzdienstleister mit Fokus auf Leasing, Bankdienstleistungen und Forderungsmanagement für kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige. Der Konzern positioniert sich als Anbieter standardisierter, skalierbarer Finanzierungslösungen im unteren Ticketsegment, insbesondere für IT-Equipment, Büroinfrastruktur und ausgewählte weitere bewegliche Wirtschaftsgüter. Kernmärkte liegen in Europa mit zusätzlicher Präsenz in ausgewählten internationalen Regionen. Das börsennotierte Unternehmen adressiert vor allem gewerbliche Kunden und öffentliche Institutionen und kombiniert digitales Prozess-Know-how mit einem Netz aus Konzerngesellschaften und in einzelnen Märkten historisch eingeführten Franchise-Strukturen, die zuletzt schrittweise reduziert und stärker in die Konzernorganisation integriert wurden.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Grenke basiert auf der Übernahme von Investitionen in überwiegend kleinteilige Wirtschaftsgüter und deren Refinanzierung über Einlagen, Banklinien und den Kapitalmarkt. Im Zentrum steht das Small-Ticket-Leasing, bei dem Standardverträge, automatisierte Bonitätsprüfungen und ein hohes Antragsvolumen zu Skaleneffekten führen. Grenke agiert in weiten Teilen als monoline-orientierter Nischenanbieter, der operative Effizienz, schnelles Kreditentscheidungstempo und Risikostreuung über viele kleine Engagements kombiniert. Einnahmen generiert das Unternehmen aus Leasingraten, Zins- und Gebührenkomponenten sowie aus ergänzenden Bank- und Serviceleistungen. Die Gruppe hat ihr historisches Franchise-System in mehreren Ländern zurückgeführt und setzt verstärkt auf eigene Gesellschaften; zentrale Funktionen wie Refinanzierung, Risikomanagement und IT bleiben in der Gruppe gebündelt.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Grenke zielt darauf ab, kleinen und mittleren Unternehmen unkomplizierten Zugang zu Finanzierung für produktives Anlagevermögen zu verschaffen. Im Vordergrund steht die Rolle als verlässlicher Partner des Mittelstands, der flexible und schnell verfügbare Leasinglösungen bietet, ohne die Strukturen einer klassischen Großbank zu replizieren. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum in bestehenden Märkten, eine selektive internationale Expansion und eine fortlaufende Digitalisierung der Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zudem verfolgt Grenke eine auf Stabilität ausgerichtete Risikokultur mit Fokus auf Diversifikation und standardisierte Kreditprozesse, um Ausfallrisiken in Portfolios mit vielen kleinen Verträgen zu begrenzen.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio der Grenke AG lässt sich in mehrere Leistungsblöcke gliedern:
  • Leasing: Schwerpunkt auf IT- und Bürokommunikation, wie PCs, Laptops, Drucker, Kopierer, Telekommunikationsanlagen, aber auch auf Unternehmenssoftware und ausgewählte technische Geräte. Standardisierte Vertragsmodelle ermöglichen kurze Genehmigungszeiten.
  • Bankdienstleistungen: Über die Bankeinheit bietet Grenke Tages- und Festgelder für Privat- und Firmenkunden an. Diese Einlagen dienen zugleich der Refinanzierung des Leasinggeschäfts.
  • Factoring und Forderungsmanagement: Ankauf von Forderungen insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen zur Verbesserung deren Liquidität und zur Auslagerung des Debitorenrisikos.
  • Serviceleistungen: Administrative Services rund um Vertragsmanagement, Abrechnung und teilweise Versicherungslösungen, die das Leasingprodukt ergänzen.
  • l>Die Angebote sind auf hohe Prozessgeschwindigkeit, schlanke Dokumentation und weitgehend standardisierte Bedingungen ausgerichtet, um Kostenvorteile im Massengeschäft zu sichern.

Business Units und Struktur

Die Aktivitäten der Grenke AG werden im Wesentlichen in drei Geschäftsfeldern strukturiert:
  • Leasing-Segment: Kernbereich mit Fokus auf Small-Ticket-Leasing für gewerbliche Kunden. Hier bündelt das Unternehmen Vertrieb, Risikoanalyse und Vertragsverwaltung.
  • Bank-Segment: Bündelt Einlagen- und ausgewählte Kreditprodukte. Das Segment unterstützt die Bilanzstruktur und Refinanzierung des Konzerns und dient als Plattform für digitale Einlagenprodukte.
  • Factoring-Segment: Konzentriert auf den Ankauf von Forderungen und die Abwicklung des damit verbundenen Risikomanagements und Inkassos.
  • l>Darüber hinaus existieren Holding- und Serviceeinheiten, die zentrale Funktionen wie Finanzen, Risiko-Controlling, Compliance, IT-Plattformen und Konzernsteuerung wahrnehmen. Die internationale Expansion erfolgt heute im Schwerpunkt über Tochtergesellschaften; historisch genutzte Franchise-Partner wurden in mehreren Märkten zurückgeführt oder in die Konzernstruktur überführt.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Zu den wesentlichen Alleinstellungsmerkmalen von Grenke zählen die konsequente Spezialisierung auf Small-Ticket-Leasing, eine hohe Prozessautomatisierung und eine auf Skalierbarkeit ausgelegte IT-Architektur. Die Fähigkeit, sehr viele kleine Finanzierungen effizient zu bearbeiten, kann einen operativen Moat begründen, weil Wettbewerber häufig höhere Stückkosten und komplexere Strukturen aufweisen. Zusätzlich bestehen potenzielle Burggräben durch langjährige Partnerbeziehungen zu Fachhändlern und Systemhäusern, die Grenke-Produkte in ihre Verkaufsprozesse integrieren. Die Kombination aus Einlagengeschäft und Kapitalmarktrefinanzierung erhöht grundsätzlich die finanzielle Flexibilität und soll helfen, Marktzyklen besser zu überstehen. Know-how in Bonitätsprüfung und Portfoliosteuerung im Kleinstticketsegment kann einen weiteren Schutzwall darstellen, da historische Datenbestände und proprietäre Scoring-Modelle nur schwer replizierbar sind.

Wettbewerbsumfeld

Grenke agiert in einem fragmentierten Markt für Leasing und Unternehmensfinanzierung, in dem sowohl große Universalbanken als auch spezialisierte Leasinggesellschaften und Fintechs aktiv sind. Zu den wesentlichen Wettbewerbern zählen banknahe Leasingtöchter großer Institute, herstellergebundene Captive-Gesellschaften im IT- und Bürosegment sowie unabhängige Leasing- und Factoringanbieter. Zusätzlich drängen digitale Plattformanbieter und alternative Finanzierer in die Nische kurzfristiger, standardisierter Unternehmensfinanzierungen. Grenke unterscheidet sich durch den klaren Fokus auf kleine Ticketgrößen und mittelständische Endkunden, während viele Großanbieter auf größere Volumina und Konzerne zielen. Der Wettbewerbsdruck kann sich durch technologische Entwicklungen und zunehmende Regulierung verstärken, insbesondere wenn Fintech-Modelle weiter an Marktreife gewinnen.

Management und Strategie

Die Grenke AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der Verantwortung für die Bereiche Leasing, Bank, Risikosteuerung, Finanzen und IT trägt. Nach früheren Governance-Debatten und Shortseller-Angriffen hat das Management verstärkt auf Transparenz, Compliance und interne Kontrollsysteme gesetzt. Strategisch verfolgt der Vorstand einen Kurs der fokussierten Weiterentwicklung des Kerngeschäfts bei gleichzeitiger Stärkung der Bilanzqualität und der regulatorischen Resilienz. Digitalisierungsinitiativen sollen sowohl die Kundenschnittstelle als auch interne Prozesse effizienter machen. Die Wachstumsstrategie legt Wert auf sorgfältige Marktauswahl, tragfähige Strukturen in den Landesgesellschaften und eine vorsichtige Kreditvergabepolitik.

Branchen- und Regionenanalyse

Grenke ist im europäischen Leasing- und Factoringmarkt tätig, mit Schwerpunkt auf Deutschland und weiteren EU-Ländern. Diese Märkte sind eng mit der Konjunktur des Mittelstands, der Investitionsneigung in IT-Infrastruktur und regulatorischen Rahmenbedingungen für Finanzdienstleister verknüpft. Die Branche steht unter strukturellem Druck durch Digitalisierung, zunehmende Compliance-Anforderungen und Margendruck im Zinsgeschäft. Gleichzeitig können Spezialanbieter von der anhaltenden Tendenz zur Auslagerung von Finanzierung und Forderungsmanagement aus den Bilanzen der Unternehmen profitieren. Regional ist der europäische Fokus mit diversifizierter Länderpräsenz verbunden, wodurch länderspezifische Wirtschaftszyklen teilweise ausgeglichen werden können. Allerdings ist das Unternehmen damit auch exponiert gegenüber europäischen Regulierungsinitiativen, geldpolitischen Entscheidungen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Verbraucherschutz und im Unternehmensrecht.

Unternehmensgeschichte und besondere Entwicklungen

Grenke wurde in Deutschland als spezialisiertes Leasinghaus gegründet und hat sich über mehrere Jahrzehnte vom regionalen Anbieter zu einem internationalen Konzern entwickelt. Die Expansion erfolgte schrittweise in weitere europäische Länder und später in zusätzliche Regionen, zum Teil über ein Franchise-Modell, das lokales Unternehmertum mit zentraler Steuerung verbindet. Das Unternehmen hat früh auf IT-basierte Standardprozesse gesetzt und seine Systeme kontinuierlich weiterentwickelt. In der Unternehmensgeschichte kam es zu Phasen intensiver öffentlicher Aufmerksamkeit, insbesondere durch Vorwürfe von Shortsellern im Zusammenhang mit Bilanzierungs- und Governance-Fragen. Diese Ereignisse führten zu verstärkten Prüfungen durch Aufsichtsbehörden, zu Änderungen in der Unternehmensführung und zu Anpassungen im Kontrollumfeld sowie der Struktur bestimmter Auslandsmärkte.

Chancen aus Investorensicht

Aus Investorensicht ergeben sich potenzielle Chancen in mehreren Dimensionen:
  • Ein klar umrissener Nischenfokus im Small-Ticket-Leasing mit eingespielten Prozessen und Skaleneffekten.
  • Ein Geschäftsmodell, das von der fortgesetzten Digitalisierung und dem Erneuerungsbedarf von IT- und Büroinfrastruktur im Mittelstand strukturell profitieren kann.
  • Eine geografische Diversifikation innerhalb Europas, die einzelne Länderrisiken relativiert.
  • Zusätzliche Erlösquellen aus Bank- und Factoringaktivitäten, die das Kerngeschäft ergänzen.
  • Potenzial für Effizienzgewinne durch weitere Prozessautomatisierung und Datenanalytik im Risikomanagement.
  • l>

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber bestehen für sicherheitsorientierte Anleger verschiedene Risiken:
  • Kreditrisiko und Konjunkturabhängigkeit: In Rezessionen können Ausfallquoten im Leasing- und Factoringportfolio steigen, insbesondere bei kleinteiligen Engagements im Mittelstand.
  • Refinanzierungs- und Zinsrisiko: Änderungen im Zinsumfeld, im Einlagengeschäft oder am Kapitalmarkt können Margen und Bilanzstruktur belasten.
  • Regulatorische Risiken: Verschärfte Aufsicht, zusätzliche Reporting- und Kapitalanforderungen können Kosten erhöhen und die Geschäftsflexibilität einschränken.
  • Reputations- und Governance-Risiko: Frühere Kontroversen zeigen, dass Vertrauen von Investoren und Aufsehern ein kritischer Faktor ist. Künftige Governance-Probleme könnten sich negativ auf Marktposition und Wahrnehmung des Unternehmens auswirken.
  • Wettbewerbsdruck durch Banken und Fintechs: Technologisch überlegene Anbieter oder aggressive Preispolitik der Konkurrenz können die Ertragskraft im Kerngeschäft beeinträchtigen.
  • l>
Stand: Juli 2026
Hinweis

Grenke Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Grenke Kursziel 2026

  • Die Grenke Kurs Performance für 2026 liegt bei -28,57%. Die Performance der Benchmark SDAX (Performance) liegt bei +8,40%. Underperformance: Die Grenke Kurs Performance ist um -36,98 Prozentpunkte niedriger als die Performance des SDAX (Performance).
  • 3 Analysten haben die Grenke Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 21,33 €. Das Kursziel ist somit um 91,85% höher als der aktuelle Kurs der Grenke Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 23,00 (+106,83% ggü. dem aktuellen Grenke Kurs); das niedrigste bei 20,00 (+79,86% ggü. dem aktuellen Grenke Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 3 Analysten haben Grenke eingestuft: 3 Analysten empfehlen Grenke zum Kauf, 0 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Grenke Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 91,85%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Grenke Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 488,61 Mio. €
Streubesitz 35,40%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Finanzdienstleistung
Branche Kreditdienstleistung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+20,506% Institutionelle Aktionäre
+44,094% Insider Aktionäre
+35,40% Streubesitz

Community-Beiträge zu Grenke

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
eisbaer1
Der allwissende Markt
versteht sich in Wahrheit nur auf endloses Trendtrading... Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht... Es macht Sinn, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und da lieferten die Q2 Zahlen durchaus positive Aspekte. Der "Markt" spielt seit Jahren nur eine einzige Kennzahl namens Schadenquote... Solange ebendiese Schadenquote stetig steigt, fühlt sich die Masse der Kurzfristzocker in Shorts auf Grenke pudelwohl... Im Hintergrund hat Grenke indessen die Profitabilität beachtlich gesteigert und die Cost Income Ratio (CIR) Richtung unter 52% gesenkt. Sobald die Schadenquote auch nur stagniert, wird die starke Senkung der CIR Grenke signifikante Gewinnsteigerungen bescheren. Während Grenke den Anstieg der Insolvenzen im europäischen Mittelstand überhaupt nicht und die Schadenquote auch durch optimales Risikomanagement nur bedingt steuern kann, hat man die eigenen Hausaufgaben im Bereich Kosteneffizienz zuletzt ausserordentlich gut erledigt und das Unternehmen für einen drastischen Gewinnanstieg im kommenden Aufschwung vorbereitet. Dass man bei einer Schadenquote von 2,1% in Q2 2026 Konzerngewinn und EPS via Vorjahr sogar steigern konnte, obwohl in Q2 2025 nur eine Schadenquote von 1,7% zu Buche stand, muss man dem Unternehmen hoch anrechnen. Wenn Analysten dem Kursverlauf folgend dennoch unablässig ihre Kursziele senken und in keinster Weise auf die signifikanten Effizienzgewinne in der Kostenstruktur des Unternehmens eingehen, ist für mich ein "Alarmsignal", dass glasklar positive Fundamentalzahlen in einer endlosen Ausverkaufsstimmung mittlerweile selbst von Börsenprofis brutal ignoriert werden. Eine solche Marktstimmung vollständiger Kapitulation gegenüber einem überbordenden Abwärtstrend ist häufig der Moment, wo die Chancen eines nachhaltigen Trendbruchs sprunghaft steigen. Der Markt macht fast immer das Gegenteil dessen, wofür sich die Mehrheit kurzfristiger Trader positioniert hat... Die Stunde langfristig orientierter Überzeugungstäter schlägt vielleicht bedeutend schneller, als manch einer hier erwartet. Buchhalterisch sollte niemand vergessen, dass ein erheblicher Teil der Schadenquote sich aktuell aus Rückstellungen und nicht endgültigen, insolvenzbedingten Forderungsausfällen speist... Sobald sich der wirtschaftliche Wind in Europa dreht, könnten überhöhte Rückstellungen auch wieder gewinnerhöhend aufgelöst werden und der Gewinnentwicklung einen Turbopush verleihen... Ja, Grenke ist ob des Fokus auf naturgemäss wirtschaftlich schwächere KMU Kunden stets eine Wette auf konjunkturelle Entwicklungen. Diese ist allerdings trotz eines schier endlos erscheinenden dt. Wirtschaftsabschwungs seit 2019 keine Einbahnstrasse! Jüngst publizierte Frühindikatoren wie Ifo, ZEW oder Einkaufsmanagerindizes geben erste Hoffnungssignale für ein Ende des Abschwungs und den Eintritt in eine neue KI unterstützte Wachstumsphase. Es wäre alles andere als überraschend, wenn die Grenke Aktie diese wirtschaftlichen Hoffnungsschimmer allmählich einpreist und vom nach den Q2 Zahlen erreichten Allzeittief um 11 EUR aus eine Gegenbewegung startet, die den ein oder anderen Trendfolger überrascht. Jeder Trend findet irgendwann sein Ende... und vom Verlaufstief aus ergeben sich rückblickend betrachtet stets die bestmöglichen Renditechancen. Die Zeit wird zeigen, ob Kurse um 11 EUR letztlich ein Nobrainer waren oder nur eine weitere Bullenfalle auf dem Weg Richtung Süden... Ich bleibe optimistisch und habe meine Grenke Position um 11 EUR nochmals um 1/3 ausgeweitet inkl. KO Scheinchen mit 3er Hebel (Schwelle bei 8,40), nachdem ein Teil meiner bisherigen Scheinchen leider bei 11 EUR KO ging... Die Hoffnung stirbt immer zuletzt...
Avatar des Verfassers
eisbaer1
Risikovorsorge
Generell bin ich im Lager der Value Investoren und teile die These einer signifikanten und systematischen Unterbewertung bei Grenke. Indes spielt die Börse aktuell nur eine einzige Kennzahl ... Risikovorsorge. Und die war in den letzten Quartalen - entgegen der Managementprognosen - nicht stabil oder gar leicht rückläufig sondern ist im Trend weiter gestiegen, zuletzt auf 1,9%. Der Kursentwicklung entsprechend, die unter dem charttechnischen Druck immer weiter fallender SMAs zuletzt selbst an starken DAX-Tagen null Erholungstendenzen erkennen ließ, geht der Markt offenbar für Q2 von einer über die psychologisch wichtige 2,0% Marke gestiegenen Risikovorsorge aus, womit das Gewinnziel für 2026 selbst unter der Annahme einer Richtung 50% fallenden CIR massiv unter Druck gerät. Nun könnte man sagen, dass der Kurs bei einem KBV unter 0,4 bereits horrende Verluste statt 75 Mio € Jahresüberschuss eingepreist haben sollte, aber m.E. funktioniert die Logik der den Markt dominierten Tradingalgorithmen gänzlich anders. Fundamentale Unternehmensbewertung ist für die Algos allenfalls eine Nebensache. Die Hauptsache sind Momentum und Sentiment. Heißt, egal wie stark der Kurs schon gefallen ist und wie aberwitzig die Bewertung aussieht, bei als negativ deklarierten News wie "steigende Risikovorsorge", "Gewinnwarnung" oder "drohende Ratingabstufung" wird weiter brutal auf's Verkaufsknöpfchen gedrückt. Der Gewinn dieser zerstörerischen Aktienstrategie wird kurzfristig - unsichtbar für die Börse - über den Optionsmarkt realisiert. Die Zeche dafür zahlen seit Jahren wir Langfristinvestoren. Dass Grenke bei den aktuellen Witzkursen weder ein Aktienrückkaufprogramm installiert noch signifikante Insiderkäufe vermeldet, hinterlässt seit Monaten ein extrem schlechtes Bauchgefühl. Die Familie Grenke scheint seit Jahren null Interesse an der Kursentwicklung zu haben. Das Ziel einer Steigerung der Eigenkapitalrendite auf mindestens 10% bis 2030 ist grundsätzlich richtig, in der zeitlichen und quantitativen Dimension aber völlig unzureichend! Wäre Grenke ein amerikanisches Unternehmen, wären die aktuellen ROE-Renditen von 5% absolut undenkbar. Der Vorstand wäre längst gefeuert und das Unternehmen würde mit brutaler Härte auf Rendite getrimmt! In Deutschland haben wir einen wesentlichen Teil des Shareholder-Value-Prinzips offensichtlich nicht verstanden. Unternehmen, die nachhaltig ihre EK-Kosten nicht verdienen haben keine Existenzberechtigung und müssen liquidiert werden! Im aktuellen Marktumfeld liegen die EK-Kosten signifikant über 10%! Demnach führt das 2026er Renditeziel von 7% selbst im Erfüllungsfall aus Sicht der EK-Geber zu einer Wertvernichtung, da die Opportunitätskosten höher als die EK-Rendite sind... Und da der CEO diese Farce noch bis 2030 fortsetzen will, kommt der Kapitalmarkt nicht umhin, die Marktkapitalisierung dramatisch unter dem buchhalterischen EK anzusetzen, um die zu Marktwerten berechnete EK-Rendite an stetig steigenden Risikoaversion / Opportunitätskosten anzupassen. Der Markt akzeptiert keine unter den Opportunitätskosten liegende EK-Rendite! Niemals! Zudem muss man bei Grenke unbedingt beachten, dass der vom Vorstand prognostizierte Konzerngewinn nicht mal näherungsweise dem Flow to equity entspricht, weil ein erheblicher Teil an Minderheiten bzw. Anleihegläubiger geht. Die Anteilseigner interessiert nur der auf die Aktionäre entfallende Teil des Konzernergebnisses! Wenn dieser Teil durch steigende Risikovorsorge auf 50 Mio € fällt und wir gleichzeitig 10% EK-Kosten unterstellen, ist das EK eben nur 500 Mio wert und nicht 1,2 MRD EUR lt. IFRS-Bilanz... Insofern ist das niedrige KBV nur dann ein Indiz auf eine drastische Unterbewertung, wenn wir davon ausgehen können, dass die den Aktionären zufließenden Gewinne zeitnah drastisch gesteigert werden und die EK-Kosten gleichzeitig nicht weiter steigen sondern im besten Fall sinken... Dass Grenke die seit Jahren eklatante Renditeschwäche unter unablässigem Druck des Kapitalmarkts endlich adressiert und ein hartes ROE-Renditeziel formuliert hat, ist begrüßenswert, unter den aktuellen Rahmenbedingungen mit unablässig steigenden Insolvenzzahlen im KMU-Bereich wirkt es indes wie das Pfeifen im Walde. Ein Versuch, den Kapitalmarkt zu beschwichtigen und Zeit zu gewinnen. Würde das Management seinen eigenen Worten wirklich Glauben schenken, sähen wir längst millionenschwere Insiderkäufe und ein 10% ARP... Das wäre auch für den dümmsten Algotrader ein unmissverständliches Signal, eine Kriegserklärung gegen Shortseller und trendfolgende Charttrader. Wenn dem Management die Kursentwicklung nicht egal wäre, würde man vorläufige Q2-Zahlen publizieren und so das immer wiederkehrende Muster von High-Noon-Events am Quartalsberichtstag durchbrechen. So überlässt man es den Algos, den Kurs bis zum Berichtstag genau dorthin zu manövrieren, wo man ihn haben will...
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FXTrade
Hohe Volatilität bei Grenke
Heute gab es wieder ein Paradebeispiel warum die Grenke Aktie so sehr schwankt. HSBC hat es heute mal wieder geschafft ein paar Kleinanleger abzuzocken. Der Knockout ihres vor wenigen Tagen emittierten Knockout Zertifikats lag bei 12.26 EUR und "zufällig" ging der Kurs bis auf 12.24 EUR herunter um dann wieder zu drehen. Das selbe Spiel war vor einigen Tagen mit dem Zertifikat dessen Knockout bei knapp unter 12 Euro lag auch zu beobachten. In Werten deren Marktvolumina auf Grund der Abstinenz institutioneller Anleger so gering sind haben die Knockout Emittenten leider leichtes Spiel
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eisbaer1
Mit einem Tag Verspätung...
Offenbar benötigten die Marktteilnehmer erst einen "Übersetzer" der gestrigen Quartalszahlen. Dankenswerter Weise hat Berenberg sich heute Morgen mit einer erneuerten Kaufempfehlung aus der Deckung gewagt und somit den offensichtlich marktdominierenden Algos und Charttradern eine glasklare Ansage gemacht... https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-05/68492439-berenberg-stuft-grenke-auf-buy-322.htm Nachdem man die vorbörsliche Kursreaktion nach Zahlenbekanntgabe erst einmal gnadenlos verkauft und die Aktie auf ein neues Allzeittief bei 11,90 EUR geshortet hat, sind die Algos heute Morgen offenbar mit der Erkenntnis erwacht, dass die Quartalszahlen stark waren und die 2026er Guidance selbst bei einer längerfristigen Verstetigung der historisch hohen Risikovorsorge von 1,9% erreichbar ist, dank erfolgreicher Kostensenkungsmaßnahmen und einer historisch einmaligen CIR von 52%. Fazit: Grenke hat die Hausaufgaben gemacht und die Profitabilität signifikant gesteigert. Wenn jetzt irgendwann noch die europäische Konjunktur anzieht, könnte sich der Kurs ausgehend vom aktuellen Ramschniveau vervielfachen. Nachdem Q1 traditionell Grenkes mit Abstand schwächstes Quartal darstellt und das Q1-EPS obendrein durch die im Anfangsquartal komplett verbuchten Zinszahlungen an Hybridkapitalgeber i.H.v. 17,5 Mio € belastet ist, dürften wir in Q2 einen Megasprung des EPS erleben. Ich rechne mit min 50 Cent Gewinn je Aktie in Q2, womit der aktuelle Factset-Marktkonsens für 2026 i.H.v. 1,5369 € je Aktie konservativ erscheint... Sollte Grenke das EPS von 1,29 € in 2025 tatsächlich auf min. 1,54 € in 2026 steigern, dürfte die Aktie zum Jahresende wieder bei 20 EUR notieren und das langjährige Tal der Tränen endlich hinter sich lassen. Für 2026 steht der Factset-Konsens aktuell bei einem EPS i.H.v. 2,0553 €. Schon crazy, dass die Analysten derart starkes Gewinnwachstum sehen und die Aktie sich dennoch nahe Allzeittief aufhält. Die 13 EUR-Marke scheint heiß umkämpft bei den Shorties. Sobald der Kurs darüber notiert, wurde in den letzten Handelstagen immer wieder mit extrem hohen Umsätzen gekontert... ich fürchte, das werden die Algos nicht dauerhaft durchhalten, wenn Grenke wie in Q1 endlich wieder deutliche Gewinnsteigerungen abliefert... Der heutige Handelstag könnte den Beginn einer nachhaltigen Trendwende einleiten...hoffentlich!!!
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eisbaer1
Geschäftsbericht 2025
https://www.grenke.com/de/unternehmen/investor-relations/geschaeftsbericht-2025/an-unsere-aktionaer-innen/ Fazit: Konzernergebnis 71,8 Mio bei 1,7% Schadensquote und 16,7% DB2 Marge Prognose erfüllt Ausblick 2026: Konzernergebnis 74 bis 86 mio bei unverändert hoher Schadensquote 1,6 bis 1,7% und 16,5% DB2 Marge Dividende: 0,42 EUR Mittelfristziel: EK Rendite auf 10% (2025: 5,2%) Persönliches Fazit: Ich bin erleichtert, dass Grenke die Prognose erfüllt hat und sich für 2026 unter schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine signifikante Gewinnsteigerung zutraut trotz weiterhin signifikant erhöhter Schadensquote... Sollte die europäische Konjunktur trotz Ölpreisschock anziehen, sehe ich upside-Potenzial für die Gewinnprognose. Ich denke, man hat jetzt endlich den Weg zu einer einigermaßen konservativen Planung gefunden... Die Analysten werden hoffentlich zur Kenntnis nehmen, dass das Unternehmen bei einem KBV < 0,5 extrem niedrig bewertet ist und wir jetzt nicht diskutieren müssen, ob man nach 21 Mio EUR Quartalsgewinn in Q4 für 2026 den Trend fortschreibend nicht min 84 Mio EUR Konzernergebnis hätte erwarten müssen... Man muss dann auch mal zur Kenntnis nehmen, auf welchem Witzniveau die Aktie steht und welche Zukunftserwartumgen dieser Kurs rein mathematisch in Wahrheit reflektiert... Wer jetzt behauptet, der Markt hätte für 2026 deutlich höhere Gewinnerwartungen eingepreist, muss mir das in einem DCF Modell mal vorrechnen, wie man dann auf 14 EUR Kurswert kommt... Schön, wenn Analysten ihren eigenen Prognosen trauen, der Markt tat das zuletzt offensichtlich nicht... Es wäre zu schön, wenn Grenke sich in einem schwachen Gesamtmarkt heute endlich einmal behaupten könnte und nach Xetra Start nicht wieder mal das böse Erwachen kommt, dass die vorbörslichen Tradegatekurse letztlich wieder mal Fake waren... Die Zahlen sind unter den Gesamtumständen absolut solide. Der Ausblick ist positiv. Wäre schön, wenn hier im Forum endlich mal etwas Leben einkehrte! Ist etwas frustrierend, sich hier zu engagieren ohne irgendwelche Kommentare... die Aktie hat Besseres verdient!
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eisbaer1
Und sie bewegt sich doch... nach oben :-)
Nach einer schier endlosen Talfahrt seit dem kurzen Ausflug über die 19 EUR-Marke am Tag der Publikation des Halbjahresberichts scheint der Shortseite am Mehrwochentief bei 13,04 € (Xetra) die Kraft ausgegangen zu sein. So knapp vor dem Wunschziel sub 13... Ich wette, da hatten einige Opportunisten bereits ihre Körbchen mit Abstauberlimits aufgestellt... und dann kam nachbörsliche eine Kaufempfehlung... und schwupps ging' es am nächsten Tag bei 13,80 statt wie von den Algos geplant bei 12,xx weiter... Urplötzlich sieht der Chart gar nicht mehr so grenklich aus ;-) Vom Tief bei 13,04 € hat die Aktie vollkommen unbemerkt von ihren Hatern mal eben 12% zugelegt und schickt sich an, die dem Kurs entgegenfallenden SMAs 38 und 50 zu testen... Was, wenn der DAX nach erfolgreichem Test der SMA 200 urplötzlich zur Jahresendrallye ansetzt? Was, wenn der Markt realisiert, dass die Konjunktur in Euroland ihr Tief bereits im Sommer / Herbst 2025 hinter sich gelassen hat und die der Konjunktur nachlaufende Welle der Unternehmensinsolvenzen spätestens im Frühjahr 2026 den Höhepunkt überschreiten wird? Sobald der Markt realisiert, dass der konjunkturbedingte Anstieg der Risikovorsorge sich dem Ende nähert, während Erlöse und Bruttomarge weiter deutlich steigen, wird Grenke m.E. eine Neubewertung erfahren und das in 2024 verlassene Kursniveau von 25 bis 30 € anvisieren. Wenn sich die Schadenquote ab 2026 wieder normalisiert und das Management zugleich die operative cost-income-ratio im Bereich 56% stabilisiert und das starke Wachstum bei den Neuvertragsabschlüssen fortsetzen kann, dürfte sich das EPS auf Sicht der nächsten 24 Monate auf 3 € verdoppeln, was angesichts der überall herrschenden Politik- und Wirtschaftskrisenrhetorik kaum ein Marktteilnehmer auf dem Schirm haben dürfte. Dass Aktienkurse deutscher Mittelstandsperlen tatsächlich auch nachhaltig steigen können, haben die meisten hier längst vergessen. Ich bin gespannt, ob der ein- oder andere Grenke-Hater sich hier nicht noch ganz kleinlaut wird vom Acker machen, wenn die Aktie plötzlich wieder über 20 EUR notiert... Bis dahin ist es heute freilich noch ein weiter Weg, aber Grenke hat dieses Jahr bereits gezeigt, dass die Aktie auch ohne sensationelle News binnen weniger Handelstage mal eben um 3 bis 5 € zulegen kann... Wer in besagter Xetra-Schlussauktion bei 13,04 € nochmal Vollgas Aktien abgeladen hat, um das wochenlang minutiös geplante Playbook "Grenke sub 13 €" am nächsten Handelstag zu finalisieren, darf sich Stand jetzt über horrende Shortverluste bzw. entgangene Aktienkursgewinne freuen... Aus Aktionärssicht bluten bei Grenke zur Abwechslung einmal die Richtigen! Und wenn es nach mir geht, darf das jetzt gern ein paar Monate so weitergehen...
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eisbaer1
Q3-Ergebnis - voll im Plan!
https://media.grenke.com/original/gallery/12428/files/original/0faf1b34-7363-40a0-bfd3-2a6a2219e4cc.pdf?cacheVersion=1763011543 Q3-Konzerngewinn: 22.417 TEUR Meine am 06.09.2025 publizierte Gewinnprognose i.H.v. 22 Mio € wurde demnach zu 100% getroffen. Der in Q2 25 begonnene Trend einer qoq Gewinnsteigerung um ca. 6 Mio € hat sich demnach in Q3 wie Anfang September prognostiziert fortgesetzt. Meine Q4-Prognose vom 06.09.2025 bleibt unverändert bei 28 Mio €, womit sich ein exakt in der Mitte der Guidance (71 - 81 Mio €) liegendes Konzernergebnis i.H.v. 76 Mio € ergäbe. Grenke sollte damit einen wichtigen Schritt auf dem steinigen Weg der Vertrauensbildung weitergekommen sein. Wie bereits mehrfach betont, halte ich die seit dem Halbjahresergebnis eingetretene 25% Kurskorrektur für fundamental NICHT gerechtfertigt. Mit diesen durchweg erfreulichen Q3-Zahlen im Rücken sollte der Markt meiner positiven Einschätzung für Grenke nunmehr hoffentlich - endlich - folgen! In Erwartung guter Zahlen habe ich gestern bei 14,78 € ein weiteres Mal beherzt aufgestockt. Wäre schön, mit 2 Monaten Zeitversatz jetzt endlich einmal für die Korrektheit meiner Prognosen belohnt zu werden.
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eisbaer1
Fürchtet euch nicht!
Die gerade veröffentlichten Okt-PMIs für Deutschland und die Eurozone sind insbesondere im Service Bereich viel besser als erwartet. Für Grenke-Aktionäre, die sich offenbar aus Angst vor weiter steigenden insolvenzbedingten Forderungsausfällen ins Höschen machen, sind das extrem gute News!!! Wacht auf und konfrontiert euch mit der wirtschaftlichen Realität, dass die gesunkenen EZB-Zinsen endlich zu wirken beginnen und die europäische Wirtschaft anschieben! Sind hier alle short oder frisst die Angst einmal mehr das Hirn? Grenkes Bewertung bei Kursen unter 16 EUR ist ein schlechter Witz. Und dennoch sind die Tagesumsätze einfach nur noch jämmerlich, weil offenbar jeder auf einen weiteren Knall / Selloff spekuliert. Der Kurs steht ganz knapp unter der SMA200 und die SMAs 38 und 50 fallen infolge des Abverkaufs im Nachgang der durchweg erfreulichen Q2 Zahlen dem Kurs nun wie ein Stein entgegen. Man könnte den Verlauf der SMAs 38/50 via SMA200 als bullische Flagge interpretieren. Ein einziger starker Handelstag genügt, um die Aktie direkt über sämtliche SMAs zu hieven und ein starkes Kaufsignal zu generieren. Ich frage mich, warum hier nicht wenigstens ein paar Aktionäre genügend Mut und Tatkraft aufbringen, um mit dem Kauf weniger tausend Aktien den Kurs wieder in charttechnisch ruhigeres Fahrwasser zu befördern? Offenbar ist niemand mehr bereit, sich für Grenke irgendwie aus dem Fenster zu lehnen. Alles wartet auf irgendein Signal... warum??? Genügen die PMIs nicht, um sich selbst einen Reim darauf zu machen, dass der jüngste 20% Crash einfach Bullshit war und die typische german angst von Daytradern und Shorties hier fern jeder Begründung durch Fundamentaldaten gnadenlos geritten wird? Die megaschwachen Tagesumsätze und teilweise hohen Spreads sind ein Armutszeugnis für deutsche Börsenkultur. Hauptsache alle sind bei Nvidia, Tesla und Co. an Bord... Mit diesem pussyhaften Anlageverhalten bei deutschen Mittelstandsperlen zerstören wir uns selbst die langfristige Anlagestory in small caps und werfen uns Charttradern und US Hedgefonds zum Fraß vor! Schande über uns, dass wir Grenke Aktionäre so wenig Gemeinsinn entwickeln, den nimmersatten Chartzerstörern ein unmissverständliches Stoppschild aufzustellen, statt opportunistisch auf immer tiefere Kaufkurse zu spekulieren und mithin Shortsellerverhalten zu imitieren.
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JU Lien
Frisch gerade rein
bin zum glück bei 95 raus nach dem es wieder nach einem absturz aussah. ...und immer noch davon überzeugt das wir über 100 steigen werden. einfach abwarten...
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Sastarowje
Kirche im Dorf lassen
Was ist denn nun passiert: Grenke hat die Gewinnprognose reduziert, gleichzeitig die Umsatzprognose leicht nach oben angepasst. Ursache der reduzierten Gewinnprognose sind erhöhte Rückstellungen. Also, reine Vorsichtsmaßnahmen. Und was passiert denn bei einem Forderungsausfall im Leasinggeschäft? Das Leasinggerät gehört Grenke, und die fordern es vom Leasingnehmer zurück und verwerten es. Das sollte bei den Grenke-üblichen Leasinggütern wie EDV doch kein Beinbruch sein. Zumal die vielen kleinen Verträge doch kein Klumpenrisiko befürchten lassen. Klar, Zahlungsausfälle sind nicht schön, aber hier kein Beinbruch, solange das Geschäftsmodell als solches läuft. Ich habe jedenfalls den Kursrückgang zu Nachkäufen genutzt.
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fsaah
langfristig gedacht,,,,
Chance nachzukaufen ......;)
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Pachr
Gewinn
gekappt auf 80-90% der Prognose, schon heftig. Aber bei Rezession voraus KZ 25€. Insolvenzen ziehen an. Algk steigt
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Häufig gestellte Fragen zur Grenke Aktie und zum Grenke Kurs

Der aktuelle Kurs der Grenke Aktie liegt bei 11,10 €.

Für 1.000€ kann man sich 90,09 Grenke Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Grenke Aktie lautet GKSGF.

Die 1 Monats-Performance der Grenke Aktie beträgt aktuell -3,95%.

Die 1 Jahres-Performance der Grenke Aktie beträgt aktuell -36,00%.

Der Aktienkurs der Grenke Aktie liegt aktuell bei 11,10 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -3,95% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Grenke eine Wertentwicklung von -11,95% aus und über 6 Monate sind es -23,18%.

Das 52-Wochen-Hoch der Grenke Aktie liegt bei 18,08 €.

Das 52-Wochen-Tief der Grenke Aktie liegt bei 10,92 €.

Das Allzeithoch von Grenke liegt bei 106,60 €.

Das Allzeittief von Grenke liegt bei 10,92 €.

Die Volatilität der Grenke Aktie liegt derzeit bei 39,79%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Grenke in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 21,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 91,85%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 21,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 91,85%.

3 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Grenke Kursziel beträgt 21,33 €. Das ist 91,85% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Grenke 3 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

3 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Grenke Kursziel beträgt 21,33 €. Das ist 91,85% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Grenke 3 x zum Kauf, 0 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

3 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 21,33 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 91,85%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Grenke Aktie bei 21,33 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Grenke Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 488,61 Mio. €

Insgesamt sind 44,2 Mio Grenke Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +20,506% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 10.07.2017 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 10.07.2017 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Grenke bei 62%. Erfahre hier mehr

Grenke hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Grenke gehört zum Sektor Kreditdienstleistung.

Das KGV der Grenke Aktie beträgt 8,09.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Grenke betrug 901.989.000 €.

Die nächsten Termine von Grenke sind:
  • 13.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 13.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
  • 24.04.2026 - Hauptversammlung

Ja, Grenke zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 27.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,42 € gezahlt.

Zuletzt hat Grenke am 27.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,42 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,78%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Grenke wurde am 27.04.2026 in Höhe von 0,42 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,78%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 27.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,42 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.