Gold- Rücksetzer bietet interessante Einstiegschance!

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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.

Der Goldpreis setzte in den vergangenen Wochen von seinen Verlaufshochs oberhalb der Marke von 4.700 USD deutlicher zurück, wobei hier vor allem der starke US-Dollar auf die Stimmung gedrückt hatte. Übergeordnet dürfte Gold angesichts weiter bestehender Inflationssorgen und der angespannten Lage im Mittleren Osten als „sicherer Hafen“ gefragt bleiben.

Die Lage: Nahost-Konflikt weiter im Fokus- US-Dollar drückt auf die Stimmung

Der Nahost-Konflikt bestimmt aktuell weiterhin das Geschehen auf dem Parkett. Nachdem sich die Konfliktparteien nach wochenlangem Tauziehen Anfang Juni auf ein Rahmenabkommen geeinigt hatten, finden zwischen dem Iran und den USA nun offizielle Verhandlungen über eine endgültige Einigung im Nahost-Konflikt statt. Da der Iran weiterhin auf der Fortsetzung seines Atomprogramms beharrt, dürften sich die Verhandlungen im Zuge der vereinbarten 60-tägigen Waffenruhe schwierig gestalten, zumal der Iran unter anderem auch auf eine Beendigung der israelischen Angriffe im Libanon drängt. Angesichts der weiter angespannten Gemengelage dürfte Gold daher als Krisenwährung weiter gefragt bleiben.  Als Belastungsfaktor für Gold erwies sich zuletzt vor allem die Stärke des US-Dollars. Nachdem der neue US-Notenbankchef Warsh im Rahmen der jüngsten US-Notenbanksitzung angesichts der anhaltend hohen Verbraucherpreise im weiteren Jahresverlauf eine mögliche Anhebung der US-Leitzinsen signalisiert hatte, legte der US-Dollar gegenüber dem Euro und anderen Leitwährungen deutlich zu. Da Gold wie andere Edelmetalle in US-Dollar gehandelt wird, dürfte auch die Gold-Nachfrage in Regionen außerhalb des US-Dollarraums nachlassen, was zuletzt auf die Stimmung gedrückt hatte.

Die Perspektive: Zentralbanken weiter auf der Käuferseite!

Angesichts der deutlichen Erholung des US-Dollars hielten sich vor allem Retail-Investoren in Indien beim Kauf des gelben Edelmetalls zurück. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wurde physisches Gold und Goldschmuck zuletzt bei vielen Händlern mit einem Abschlag von bis zu 54 USD/Feinunze angeboten, um Käufer anzulocken, während Gold-ETF´s in Indien im Mai Netto-Mittelabflüsse im Gesamtvolumen von 64 Mio. USD zu verzeichnen hatten. Auch in China wurde physisches Gold zuletzt laut Reuters mit Discounts von rund 8 USD/Feinunze, wobei Gold-ETF´s jedoch keine nennenswerten Mittelabflüsse zu verzeichnen hatten. Weiter auf der Käuferseite bleiben hingegen die internationalen Zentralbanken. So wurden im April laut einer Erhebung des World Gold Councils Goldkäufe im Gesamtvolumen von kumuliert insgesamt 19 Tonnen verzeichnet. Spitzenreiter war dabei einmal mehr die National Bank of Poland mit 14 Tonnen, während die chinesische Zentralbank Netto-Goldkäufe von 8 Tonnen ausgewiesen hatte. Größere Goldverkäufe hatte im April erneut die Central Bank of Russia mit 6 Tonnen zu vermelden, während die Central Bank of Uzbekistan rund 1 Tonne Gold verkauft hatte.

Trading-Taktik: Der Goldpreis präsentierte sich zuletzt erneut schwächer. Nachdem Kursavancen im Bereich oberhalb der Marke von 4.370 USD abverkauft wurden, setzte der Goldpreis seine Zwischenkorrektur im Anschluss weiter fort. Bullisch zu werten ist dabei jedoch die Tatsache, dass Rücksetzer im Bereich oberhalb der Marke von 4.100 USD mit Käufen beantwortet wurden. Gelingt es den Bullen nun erneut, Kaufdruck aufzubauen, könnte der Goldpreis seine übergeordnete Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Bei Long-Positionen bietet sich hier ein Stop-Loss im Bereich im Bereich der Marke von 3.950 USD an.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Rohstoffs Gold Future Contract (Basiswert) könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment der Endlos-Turbo Long der DZ BANK (WKN: DN2E1E) auf den Gold Future Contract-Rohstoff anbieten. Der Endlos-Turbo Long richtet sich an Anleger, die überproportional (gehebelt) an einer Kursentwicklung des Gold-Future Contract-Rohstoffs oberhalb der Knock-Out-Barriere partizipieren möchten. Die Partizipation wirkt dabei in beide Richtungen, d.h. man partizipiert gehebelt an allen Kursentwicklungen (negativen wie positiven) des Basiswerts. Aufgrund seiner Hebelwirkung reagiert der Endlos-Turbo Long auf kleinste Kursbewegungen. Sollte der Kurs des Gold Future Contract-Rohstoffs an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit des Endlos-Turbo Long auf oder unter der Knock-Out-Barriere notieren (Knock-Out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo wertlos. Die Barriere, die stets dem aktuellen Basispreis entspricht, und der Basispreis selbst werden jeden Tag angepasst. Der Endlos-Turbo Long auf den Rohstoff des Basiswerts Gold Future Contract hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann den Endlos-Turbo Long an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen. Nach Einlösung durch den Anleger oder Kündigung durch die DZ BANK und sofern zuvor kein Knock-out-Ereignis eintritt, entspricht der Rückzahlungsbetrag am Rückzahlungstermin dem EUR-Gegenwert der Differenz zwischen Kurs der Aktie des Basiswerts Gold Future Contract am jeweiligen Einlösungstermin bzw. ordentlichen Kündigungstermin und Basispreis multipliziert mit dem Bezugsverhältnis von 0,1.

 

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger, wenn der Kurs des Rohstoffs auf den Basiswert Gold Future Contract zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihre Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 23.06.2026, DZ BANK AG / Online-Redaktion / Emittent DZ BANK

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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.






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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

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