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Deutsche-Börse-Tochter Eurex beteiligt sich mit 15% an Clearing Corporation
BUERGENSTOCK (dpa-AFX) - Die zur Deutschen Börse AGgehörende Eurex hat sich für 15 Millionen Dollar mit 15 Prozent am US-amerikanischen Clearingunternehmen Clearing Corporation beteiligt. Ein entsprechendes Abkommen sei bereits unterzeichnet worden, teilten die Eurex und Clearing Corporation am Donnerstag in Buergenstock mit.
Beide hatten bereits im Juni ihre weltweite Zusammenarbeit beim Clearing angekündigt. Unter Clearing versteht man die Verrechnung von Wertpapieren. Die alten Anteilseigner des US-Unternehmen halten in Zukunft 85 Prozent an The Clearing Corporation, das gleichzeitig ein Aktienrückkaufprogramm ankündigte.
KOSTENERSPARNIS UM BIS ZU 95 PROZENT
Gemäßder Vereinbarung wird die Clearing Corporation erster Partner für das Clearing der Eurex auf Basis einer neuen in den USA basierten elektronischen Plattform. Sie soll im Jahr 2004 an den Start gehen. Zudem sei eine Verknüpfung von Produkten geplant. Die Vereinbarung sei zunächst auf sieben Jahre geschlossen und verlängere sich um jeweils drei Jahre.
Durch die Partnerschaft erhalten die Kunden der Clearing Corporation Zugang zu den europäischen Produkten der Eurex. Zudem können Eurex-Kunden weltweit die US-Produkte der Eurexüber das Eurex Clearing oder The Clearing Corporation verrechnen lassen. Erstmalig können den Angaben zufolge damit sowohl in Euro und Dollar notierte Produkte durch die globale Partnerschaft verrechnet werden. Dies erspare bis zu 95 Prozent der Kosten, hießes.
KEINE EXKLUSIVVEREINBARUNG
Die Vereinbarung mit der Eurex ist nach Angaben des US-Hauses nicht exklusiv."Wir werden auch weiterhin Geschäftsverbindungen mit anderen Tausch- und Derivatebörsen entwickeln."Das so genannten"Clearing"-Geschäft ist der eigentlichen Abwicklung von Wertpapier- und Termingeschäften an den Börsen vorgelagert. Dabei werden die gegenseitigen Forderungen der Marktteilnehmer abgeglichen und nur der Netto-Betrag abgewickelt./tav/ari/zb/mur/
© dpa - Meldung vom 04.09.2003 16:54 Uhr
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Deutsche-Börse-Tochter Eurex beteiligt sich mit 15% an Clearing Corporation
BUERGENSTOCK (dpa-AFX) - Die zur Deutschen Börse AGgehörende Eurex hat sich für 15 Millionen Dollar mit 15 Prozent am US-amerikanischen Clearingunternehmen Clearing Corporation beteiligt. Ein entsprechendes Abkommen sei bereits unterzeichnet worden, teilten die Eurex und Clearing Corporation am Donnerstag in Buergenstock mit.
Beide hatten bereits im Juni ihre weltweite Zusammenarbeit beim Clearing angekündigt. Unter Clearing versteht man die Verrechnung von Wertpapieren. Die alten Anteilseigner des US-Unternehmen halten in Zukunft 85 Prozent an The Clearing Corporation, das gleichzeitig ein Aktienrückkaufprogramm ankündigte.
KOSTENERSPARNIS UM BIS ZU 95 PROZENT
Gemäßder Vereinbarung wird die Clearing Corporation erster Partner für das Clearing der Eurex auf Basis einer neuen in den USA basierten elektronischen Plattform. Sie soll im Jahr 2004 an den Start gehen. Zudem sei eine Verknüpfung von Produkten geplant. Die Vereinbarung sei zunächst auf sieben Jahre geschlossen und verlängere sich um jeweils drei Jahre.
Durch die Partnerschaft erhalten die Kunden der Clearing Corporation Zugang zu den europäischen Produkten der Eurex. Zudem können Eurex-Kunden weltweit die US-Produkte der Eurexüber das Eurex Clearing oder The Clearing Corporation verrechnen lassen. Erstmalig können den Angaben zufolge damit sowohl in Euro und Dollar notierte Produkte durch die globale Partnerschaft verrechnet werden. Dies erspare bis zu 95 Prozent der Kosten, hießes.
KEINE EXKLUSIVVEREINBARUNG
Die Vereinbarung mit der Eurex ist nach Angaben des US-Hauses nicht exklusiv."Wir werden auch weiterhin Geschäftsverbindungen mit anderen Tausch- und Derivatebörsen entwickeln."Das so genannten"Clearing"-Geschäft ist der eigentlichen Abwicklung von Wertpapier- und Termingeschäften an den Börsen vorgelagert. Dabei werden die gegenseitigen Forderungen der Marktteilnehmer abgeglichen und nur der Netto-Betrag abgewickelt./tav/ari/zb/mur/
© dpa - Meldung vom 04.09.2003 16:54 Uhr