Im Detail sieht der Plan vor, durch die Sonderabgabe ein "Nationales Sondervermögen Energiewende" aufzubauen, dessen Mittel dann "zur Refinanzierung des Netzausbaus beitragen". Auch der Einsatz von neuen Speichertechnologien könnte mit dem Geld bezahlt werden. Die Stromverbraucher würden dadurch nicht zusätzlich für den Netzausbau zur Kasse gebeten; dementsprechend hoch sei die "politische Attraktivität" des Konzepts.
http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-853042.html
das ist ja fast so gut, wie damals als die Laufzeitverlängerung der abgeschalteten AKW´s das "Sondervermögen" für die Energiewende "aufbauen" sollte...das war dann zu den Zeiten als e.on sich mittels "Milliardendeal" von seinem Netz getrennt hat...?
12.03.2010 Ende Februar hatte schon der größte deutsche Energiekonzern E.on den Verkauf seiner Hochspannungsleitungen an die niederländische Tennet besiegelt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/multimillionen-deal-vattenfall-verkauft-stromnetz-an-belgische-elia-a-683157.html
hmm...jo...und das ja gerade noch rechtzeitig?
Eon und RWE, die Nordsee-Windparks planen, beschweren sich bitterlich über Tennet. RWE prüft eine Schadensersatzklage wegen des Anschlusses für den Windpark Nordsee Ost, der sich um ein Jahr verzögert. "Tennet wusste von Anfang an, was auf sie zukommt", sagte der designierte RWE-Erneuerbaren-Chef Hans Bünting. "Es ist keine Überraschung, dass jetzt Milliarden fällig sind. http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/...t-nach-hilfe/60171781.html
weil...
Windparkbetreiber wie RWE klagten über die mangelnde Investitionsbereitschaft des Netzbetreibers, dem neun Prozent Verzinsung für Neuinvestitionen wohl nicht genug waren. Den Niederländern, die vor fünf Jahren das Hochspannungsnetz von E.On erwarben, war der massive Leitungsbedarf nach der Energiewende einfach zu viel. Und weil Partner nicht wussten, wie sie in die Projekte zusammen mit Tennet einsteigen sollten, lahmte die wohl wichtigste Investition für die künftige Versorgungssicherheit in Deutschland.
http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/netzausbau-tennet-darf-und-soll/7014182.html
"9% Verzinsung für Neuinvestitionen wohl nicht genug waren?..."
wohlgemerkt....und all das... für in Zukunft auch Dank der N117 konkurrenzlos günstigem Windstrom...
hat die "Oma mit der Leselampe" nicht gezogen...?
arrr....da wird sich manch "liberaler Geist" im Grabe rumdrehen...bei diesen technikfeindlichen Volksgenossen
Wirtschaft
Liberale Wirtschaftspolitik verfolgt das Ziel, Wohlstand für alle zu erhalten und zu mehren. Sie beruht auf den fundamentalen Grundwerten des politischen Liberalismus von Freiheit und Verantwortung, Demokratie und Rechtsstaat so wie Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Politik und Staat sind nicht für unternehmerische Einzelentscheidungen sondern für ordnungspolitische Rahmensetzungen zuständig, die den Wettbewerb fördern.
http://www.fdp-berlin.de/Wirtschaft/311c376i1p14/index.html
sollte man meinen...
oder ist gemeint, dass e.on "leistungsbereit" in "eigeninitiative" sein Netz noch nicht vor allzulanger Zeit verkauft hat und nun Politik und Staat es übernimmt zwischen e.on, Rwe, EnBW und vattenfall einen Wettbewerb zu inszenieren, wer die Kohlen offshore abholt ...dann ganz ohne die "lästigen" Risiken...obwohl dies den Verbraucher "mit der Leselame", den man ja angeblich eigentlich im Auge, was eindeutig teurer kommen wird...