"WSJ": Zinssenkung in USA führte nicht zur Rückkehr zu Techwerten
New York (vwd) - Nach der überraschenden Zinssenkung in den USA am Mittwoch und der dadurch ausgelösten Rally an den Aktienmärkten sehen viele US-Fondsmanger keinen Grund dafür, sich das Portfolio wieder mit Technologiewerten zu beladen. Der Technologiesektor befinde sich immer noch in einem unsicherem Klima, hieß es zur Begründung in einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ/Donnerstagausgabe). Die Tage, in denen diversifizierte Wachstumsfonds 50 Prozent und mehr an Technologiewerten hielten, seien vorbei. Stattdessen würden Fondsmanager in anderen Sektoren - beispielsweise bei Finanz- und Konsumtiteln - nach Wachstum Ausschau halten.
Diese Sektoren sollten von der Zinssenkung ebenfalls profitieren, hieß es weiter. Auch seien die Fondsmanger nicht in Eile, ihre Kassenpositionen aufzulösen. "Wenn die Euphorie vorbei ist, werden wir bessere Kaufgelegenheiten haben", sagte Erik Gustafson, Manager bei Liberty Stein Roe in Chicago. Aber auch die Investoren scheinen es nicht eilig zu haben. Bei der Fondsgesellschaft Vanguard Group hieß es gegenüber der Zeitung, dass einige Investoren Aufträge abgegeben hätten, viele jedoch nur über die Entwicklung ihrer Anlage informiert werden wollten. Bei Fidelity sei
der Telefonbetrieb etwas lebhafter als normalerweise gewesen, hieß es weiter.
vwd/DJ/19.4.2001/sam/maa
New York (vwd) - Nach der überraschenden Zinssenkung in den USA am Mittwoch und der dadurch ausgelösten Rally an den Aktienmärkten sehen viele US-Fondsmanger keinen Grund dafür, sich das Portfolio wieder mit Technologiewerten zu beladen. Der Technologiesektor befinde sich immer noch in einem unsicherem Klima, hieß es zur Begründung in einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ/Donnerstagausgabe). Die Tage, in denen diversifizierte Wachstumsfonds 50 Prozent und mehr an Technologiewerten hielten, seien vorbei. Stattdessen würden Fondsmanager in anderen Sektoren - beispielsweise bei Finanz- und Konsumtiteln - nach Wachstum Ausschau halten.
Diese Sektoren sollten von der Zinssenkung ebenfalls profitieren, hieß es weiter. Auch seien die Fondsmanger nicht in Eile, ihre Kassenpositionen aufzulösen. "Wenn die Euphorie vorbei ist, werden wir bessere Kaufgelegenheiten haben", sagte Erik Gustafson, Manager bei Liberty Stein Roe in Chicago. Aber auch die Investoren scheinen es nicht eilig zu haben. Bei der Fondsgesellschaft Vanguard Group hieß es gegenüber der Zeitung, dass einige Investoren Aufträge abgegeben hätten, viele jedoch nur über die Entwicklung ihrer Anlage informiert werden wollten. Bei Fidelity sei
der Telefonbetrieb etwas lebhafter als normalerweise gewesen, hieß es weiter.
vwd/DJ/19.4.2001/sam/maa