Die Zinsen der 10jährigen US-Staatsanleihen hatten nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten in Erwartung eines Reflations-Trade einen satten Sprung nach oben vollzogen und notierten in der Spitze damals über 2,6%. Mittlerweile sind die Zinsen der 10y-Treasuries jedoch wieder in etwa auf das Niveau des Nachwahl-Tages zurückgefallen und notierten gestern bei Handelsschluss nur noch knapp oberhalb der 2%-Marke, Bloombergs Treasury Yield-Tabelle gibt hier 2,05% an.
Interessanterweise korreliert der Zinschart der Zehnjährigen in der jüngeren Vergangenheit recht stark mit dem Goldpreis, der beigefügte Chart zeigt dies deutlich auf.
Mit der seit Jahresbeginn sinkenden Rendite für die US-Papiere geht im Gleichschritt ein schwächerer Dollar einher, weil Anlagen in US-Dollar eher weniger attraktiv zu sein scheinen. Gold hingegen hat aktuell fast exakt den Hochpunkt erreicht (in US-$), den es bereits kurz vor der US-Wahl inne hatte. Wobei ein schwächerer Dollar wiederum Gold-Käufer begünstigt, die das Edelmetall außerhalb des US-Währungsraums erwerben. So liegt z.B. der Unzen-Preis des Xetra-Gold ETC in EURO momentan noch ca. 10% unter dem des Zwischenhochs im Sommer 2016. Was nicht verwundert, denn seit dem Mehrjahrestief von Anfang Januar wertete der Euro im Vergleich zum US-Dollar bislang in fast wundersamer Manier um ca. 16 Prozent auf.
Offenbar ist es wohl nicht so, dass Gold z.B. als sicherer Hafen aufgrund der Korea-Krise nachgefragt wird, sondern seinen Bezug in den makroökonomischen Daten der USA findet.
Strategen der US-Bank Morgan Stanley äußerten sich aktuell dahingehend, dass durch die kurzfristige Einigung zwischen Republikanern und Demokraten zur Schuldenobergrenze eine Steuerreform in den USA noch unwahrscheinlicher geworden ist. Das habe den Abfall der Renditen zuletzt noch zusätzlich beschleunigt.
Und vice versa den Goldpreis eben somit weiter in Richtung Norden getrieben.
Interessanterweise korreliert der Zinschart der Zehnjährigen in der jüngeren Vergangenheit recht stark mit dem Goldpreis, der beigefügte Chart zeigt dies deutlich auf.
Mit der seit Jahresbeginn sinkenden Rendite für die US-Papiere geht im Gleichschritt ein schwächerer Dollar einher, weil Anlagen in US-Dollar eher weniger attraktiv zu sein scheinen. Gold hingegen hat aktuell fast exakt den Hochpunkt erreicht (in US-$), den es bereits kurz vor der US-Wahl inne hatte. Wobei ein schwächerer Dollar wiederum Gold-Käufer begünstigt, die das Edelmetall außerhalb des US-Währungsraums erwerben. So liegt z.B. der Unzen-Preis des Xetra-Gold ETC in EURO momentan noch ca. 10% unter dem des Zwischenhochs im Sommer 2016. Was nicht verwundert, denn seit dem Mehrjahrestief von Anfang Januar wertete der Euro im Vergleich zum US-Dollar bislang in fast wundersamer Manier um ca. 16 Prozent auf.
Offenbar ist es wohl nicht so, dass Gold z.B. als sicherer Hafen aufgrund der Korea-Krise nachgefragt wird, sondern seinen Bezug in den makroökonomischen Daten der USA findet.
Strategen der US-Bank Morgan Stanley äußerten sich aktuell dahingehend, dass durch die kurzfristige Einigung zwischen Republikanern und Demokraten zur Schuldenobergrenze eine Steuerreform in den USA noch unwahrscheinlicher geworden ist. Das habe den Abfall der Renditen zuletzt noch zusätzlich beschleunigt.
Und vice versa den Goldpreis eben somit weiter in Richtung Norden getrieben.
