Update: Infineon schließt Chip-Fertigung in München Perlach
Der Chip-Hersteller Infineon Technologies AG plant eine Neustrukturierung der Chip-Produktion des Fertigungsverbundes Perlach, Regensburg und Villach.
Wie der Hableiter-Konzern am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt gab, soll die Produktion aus München Perlach zu einem Großteil nach Regensburg verlegt werden. Ein kleinerer Teil der Produktion soll nach Villach ausgelagert werden. Die Fertigung im Werk München soll bis Anfang 2007 heruntergefahren werden.
Derzeit sind in München Konzernangaben zufolge rund 800 Mitarbeiter beschäftigt, wobei der geplante Umbau möglichst sozialverträglich gestaltet werden soll. Derzeit prüft Infineon die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung, wobei derzeit mit der Arbeitnehmervertretung für die verbleibende Zeit der Produktion sowie den Auslauf der Fertigung über unterstützende Personalmaßnahmen verhandelt wird.
Als Grund für die Entscheidung wurde die Struktur des Werkes genannt. So ist der Standort München Perlach vornehmlich auf die Fertigung von Halbleiterbauelementen in Spezialtechnologien ausgerichtet, wobei der Großteil des Fertigungsvolumens auf Hochfrequenzprodukte entfällt. Diese Produkte werden jedoch zunehmend in Feinstruktur-CMOS-Chips integriert, die nicht in Perlach gefertigt werden können. Eine weitere Nutzung der Produktionskapazitäten ist daher wirtschaftlich und technisch nicht sinnvoll, so der Konzern weiter.
Im Laufe des Tages hatte es bereits Agenturberichte über eine bevorstehende Schließung des Produktionswerkes in München Perlach gegeben.
Die Aktie von Infineon notiert aktuell mit einem Minus von 0,76 Prozent bei 7,79 Euro.
Der Chip-Hersteller Infineon Technologies AG plant eine Neustrukturierung der Chip-Produktion des Fertigungsverbundes Perlach, Regensburg und Villach.
Wie der Hableiter-Konzern am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt gab, soll die Produktion aus München Perlach zu einem Großteil nach Regensburg verlegt werden. Ein kleinerer Teil der Produktion soll nach Villach ausgelagert werden. Die Fertigung im Werk München soll bis Anfang 2007 heruntergefahren werden.
Derzeit sind in München Konzernangaben zufolge rund 800 Mitarbeiter beschäftigt, wobei der geplante Umbau möglichst sozialverträglich gestaltet werden soll. Derzeit prüft Infineon die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung, wobei derzeit mit der Arbeitnehmervertretung für die verbleibende Zeit der Produktion sowie den Auslauf der Fertigung über unterstützende Personalmaßnahmen verhandelt wird.
Als Grund für die Entscheidung wurde die Struktur des Werkes genannt. So ist der Standort München Perlach vornehmlich auf die Fertigung von Halbleiterbauelementen in Spezialtechnologien ausgerichtet, wobei der Großteil des Fertigungsvolumens auf Hochfrequenzprodukte entfällt. Diese Produkte werden jedoch zunehmend in Feinstruktur-CMOS-Chips integriert, die nicht in Perlach gefertigt werden können. Eine weitere Nutzung der Produktionskapazitäten ist daher wirtschaftlich und technisch nicht sinnvoll, so der Konzern weiter.
Im Laufe des Tages hatte es bereits Agenturberichte über eine bevorstehende Schließung des Produktionswerkes in München Perlach gegeben.
Die Aktie von Infineon notiert aktuell mit einem Minus von 0,76 Prozent bei 7,79 Euro.