"Yahoo muss eingeschläfert werden" (deutsch):
http://business.chip.de/news/...ung-mit-dem-lila-Riesen_83028865.html
Hier geht es noch einmal um die harschen Aussagen von Galloway am Mittwoch bei Bloomberg. Der Mann hat ja in allem, was er gesagt, vollkommen recht . Das Dumme ist nur, dass man mit intellektuellem Scharfsinn heute nicht mehr groß weiterkommt. Wenn man kein Lemming ist, sondern sich selbst nachzudenken traut, wird man eher Hohn und Spott (z.B. von werdenden Müttern) ernten, als Applaus von denen, die um die eigentliche Sache bemüht sind. Dass Marissa Mayer nun schwanger ist, ändert nichts an der Tatsache, dass sie aufgrund Ihrer Performance der letzten 3 Jahre mit sofortiger Wirkung ausgemustert gehört. Ich würde nicht Yahoo!, sondern jemand ganz anderen einschläfern (- nicht Galloway -)!
Was sind die Möglichkeiten von Alibaba? (englisch):
http://www.forbes.com/sites/greatspeculations/...ibilities-for-yahoo/
Der Kollege von Forbes wirbt für eine Übernahme durch Alibaba (in Zusammenarbeit mit Softbank) oder eben durch Microsoft. Ich bin mir nicht sicher, wie er auf diesen Aufschlag von 15% bis 20% kommt, aber im Falle einer solchen Übernahme sollte man zumindest diesen Aufschlag auf den Buchwert von Yahoo! ansetzen, womit wir beim folgenden Artikel wären:
Yahoo hat noch immer eine ganze Reihe an Möglichkeiten... (englisch):
http://seekingalpha.com/article/...ions-after-the-irs-feedback?page=2
Mir gefällt gut, dass er alle komischen Bewertungsansätze, die momentan auf dem Markt kursieren, über Bord wirft und schlichtweg annimmt, dass Yahoo! werthaltige Assets und auch ein werthaltiges Kerngeschäft hat und dies zumindest den "fairen Wert" von Yahoo! repräsentieren sollte. Er kommt bei seinen Berechnungen auf $47,8 Mrd., während ich aktuell auf $52,4 Mrd. komme, weil ich das Kerngeschäft etwas höher bewerte als nur mit $7,5 Mrd. Aus steuerlicher Sicht könne man auch durch andere Abspaltungsszenarien (zum Beispiel durch die Abspaltung des Kerngeschäfts) einer möglichen Besteuerung weitgehend aus dem Weg gehen. Er stellt die Möglichkeiten vor, die Alibaba-Beteiligung an Alibaba und die Beteiligung an Yahoo! Japan an Softbank zu veräußern, was wohl auch Steuern einsparen könnte. Im Grunde aber spricht er sich dafür aus, erst einmal alles so zu belassen, wie es ist, bis sich der Wert erholt hat und eine angemessene Bewertung erfährt. Es gibt momentan ja keinen Grund, 35% an Steuern zu zahlen, wenn man nicht zwingend verkaufen muss, zumal es ja offenbar andere Optionen gibt, um die werthaltigen Assets für die Shareholder zu monetarisieren...
Was ich aber in den beiden Artikeln ein wenig vermisse ist, dass weil es Frau Mayer und ihrem Team nicht gelungen ist, ein Jahr nach dem IPO von Alibaba ein schlüssiges und funktionierendes Steuersparmodell sowie Geschäftsmodell für die Zukunft zu präsentieren, auch einen neuen (fähigen) Vorstand für diese Aufgaben zu fordern und eine entsprechende Empfehlung auszusprechen, Frau Mayer und ihren immermüden CFO ein für allemal in die Wüste zu schicken...