Wolters Kluwer: Nach Geschäftsjahreszahlen 2013

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Commerzbank AG

Strategie Hebel
Steigender Commerzbank AG-Kurs 5,02 10,04 14,72
Fallender Commerzbank AG-Kurs 5,03 10,14 14,14
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK73VT3 , DE000VY1STE6 , DE000VY09WN9 , DE000VH07QH2 , DE000VJ8MLV4 , DE000VK99VF7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 104
Zugriffe: 45.935 / Heute: 60
Wolters Kluwer N. 66,50 € -0,27% Perf. seit Threadbeginn:   +225,18%
 
MrTrillion3:

NL0000395903 - Wolters Kluwer

 
22.04.26 00:30

Nur zur Info - im Forum für Thomson Reuters wurde soeben ein Vergleich zwischen Thomson Reuters, Relx und Wolters Kluwer eingestellt, auch in Tabellenform (s. Dateianhang dort). 

CA8849038085 - Thomson Reuters - Seite 1 - Forum - ARIVA.DE
Wolters Kluwer: Nach Geschäftsjahreszahlen 2013 33685190CA8849038085 - Thomson Reuters - Seite 1 - Forum - ARIVA.DE" />
CA8849038085 - Thomson Reuters: Thomson Reuters ist 2026 kein klassischer Medienwert, sondern vor allem ein sehr profitables, content- und softwaregetri...
Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von SPDR


MrTrillion3:

NL0000395903 - Wolters Kluwer

 
23.04.26 14:20

Habe heute nochmal dezidiert wegen der Verschuldung nachgefragt. Hier die Antwort der KI: 

Die Verschuldung sehe ich bei Wolters Kluwer aktuell als unauffällig bis komfortabel beherrschbar.

Der wichtigste Punkt ist: Die Nettoverschuldung lag per 31.12.2025 bei 4,024 Mrd. Euro, das Verhältnis Net Debt zu EBITDA bei 2,0x. Das ist höher als 2024 mit 1,6x, aber immer noch genau in der eigenen Zielspanne des Unternehmens von 1,5x bis 2,5x. Für ein Geschäft mit 83 % wiederkehrenden Erlösen und starkem Cashflow ist das kein kritischer Wert.

Wichtig ist auch, warum die Verschuldung gestiegen ist: nicht wegen operativer Schwäche, sondern vor allem wegen Übernahmen, Aktienrückkäufen und der laufenden Kapitalrückgabe. 2025 wurden 1,1 Mrd. Euro für Rückkäufe und 563 Mio. Euro für Dividenden ausgegeben. Das ist eine aktive Kapitalallokation, keine Zwangslage.

Die Liquidität wirkt ebenfalls solide. Das Unternehmen hatte zum Jahresende 891 Mio. Euro Netto-Cash verfügbar und zusätzlich eine ungenutzte revolvierende Kreditlinie über 600 Mio. Euro. Das spricht klar gegen akuten Finanzierungsdruck.

Die Zinslast ist gestiegen, aber noch klar tragbar. Die bereinigten Finanzierungskosten lagen 2025 bei 86 Mio. Euro gegenüber 62 Mio. Euro im Vorjahr; 2026 erwartet das Management rund 110 Mio. Euro. Dem standen 2025 aber 1,687 Mrd. Euro bereinigter operativer Gewinn und 1,348 Mrd. Euro bereinigter Free Cashflow gegenüber. Rein rechnerisch ist die Zinsdeckung damit sehr hoch. Das ist kein Bild einer angespannten Bilanz.

Was man trotzdem sauber sagen muss: Die Schulden sind nicht niedrig im absoluten Betrag, und der Anstieg war deutlich. Außerdem kamen 2025 neue Anleihen hinzu, darunter 500 Mio. Euro mit 7 Jahren Laufzeit zu 3,375 % und 500 Mio. Euro mit 5 Jahren Laufzeit zu 3,0 %. Das verteuert die Finanzierung gegenüber früheren Nullzinsjahren. Aber genau dafür hat Wolters Kluwer ein Geschäftsmodell, das hohe Margen, wiederkehrende Umsätze und starke Cash-Conversion liefert.

Mein Fazit: Die Verschuldung ist erhöht, aber nicht problematisch. Sie wäre für ein zyklisches oder margenschwaches Unternehmen weniger angenehm. Für Wolters Kluwer halte ich sie derzeit für gut tragbar. Kritisch würde ich erst werden, wenn die Verschuldung dauerhaft über 2,5x EBITDA steigt oder der freie Cashflow spürbar nachlässt. Dafür sehe ich nach den zuletzt gemeldeten Zahlen keinen belastbaren Beleg.

Autor: ChatGPT


Antworten
MrTrillion3:

NL0000395903 - Wolters Kluwer

 
23.04.26 14:28
Im Rahmen reicht nicht
Buybacks waren katastrophal, 3 Jahre lang hat man 1 Milliarde ausgegeben jährlich zu extrem hohen Kursen und Mondbewertungen von KGV 30-40. Nun bei KGV 12 hat man plötzlich kein Geld mehr hierfür.
Das ist Management-Versagen erster Güte. Aktie crasht 66% in einem Jahr und die signalisieren dem Markt: Nun haben wir weniger Geld für Buybacks und können dem Markt nicht zeigen, dass die Aktie unterberwertet ist.
Es ist nicht entschuldbar und das wird die Aktie auch auf neue Tiefs prügeln die nächsten Wochen, dazu höhere Investitionen. Diese hätte man 2025 und davor tätigen sollen und nicht erst dann wenn die Kacke am Dampfen ist im Software-Sektor. Zeigt von extrem schlechter Vision und dass man keine echte Strategie hat außer dem Markt und den Entwicklungen hinterherzulaufen und erst dann mehr zu investieren, wenn die KI-Agenten jeden Tag exponentiell an Nutzungen zulegen.

Aktuell gibt es keinen Grund die Aktie zu kaufen, Management hat extrem viel Vertrauen verspielt und alles ruiniert was man die letzten Jahre aufgebaut hat. Mehr als KGV 12 für ein Unternehmen, dass 5% wächst, ist nicht mehr möglich. SaaS wird auf lange Zeit keinen Bewertungsaufschlag mehr bekommen für die wiederkehrenden Umsätze. Solange das Wachstum durch KI sich nicht beschleunigt, gibt es 1000 andere attraktivere Aktien.
Kann niemanden raten hier nachzukaufen, trotz 66% Minus, die Aktie war jahrelang zu hoch bewertet und ist nun normal bewertet ohne wirkliche Katalysatoren für Momentum.
JlNxTonic, 25.02.26 10:54

@JlNxTonic 

Ich halte das Statement für teilweise treffend, aber in mehreren Punkten überzogen oder sachlich unsauber.

Der stärkste Punkt an der Kritik ist der Vorwurf zu den Rückkäufen. Rückblickend sieht das tatsächlich schlecht aus: Wolters Kluwer hat 2023 1,0 Mrd. Euro zu einem Durchschnittspreis von 114,44 Euro zurückgekauft, 2024 erneut 1,0 Mrd. Euro zu 149,23 Euro im Schnitt und 2025 sogar 1,1 Mrd. Euro zu 128,45 Euro im Schnitt. Wenn die Aktie am 22.04.2026 bei rund 68,46 Euro stand, dann war ein großer Teil dieser Rückkäufe aus heutiger Sicht klar wertvernichtend. Diesen Punkt kann man dem Management durchaus vorhalten.

Aber schon die Aussage, man habe „nun plötzlich kein Geld mehr“ für Rückkäufe, ist so nicht belegt. Das Unternehmen hat für 2026 Rückkäufe von bis zu 500 Mio. Euro angekündigt und bis zum 24. Februar 2026 bereits 100 Mio. Euro davon ausgeführt. Das ist weniger als zuvor, aber eben nicht „kein Geld mehr“. Gleichzeitig lagen Ende 2025 die Nettoschulden bei 4,024 Mrd. Euro, die Verschuldung bei 2,0x EBITDA, also weiterhin innerhalb der Zielspanne von 1,5x bis 2,5x. Dazu kamen 2025 896 Mio. Euro Akquisitionsausgaben. Die Reduktion der Buybacks ist deshalb eher eine Kapitalallokationsentscheidung als ein Liquiditätsbeweis der Schwäche.

Auch die Behauptung, die Aktie sei in einem Jahr um 66 % gecrasht, ist nach den auffindbaren Marktdaten zu hoch. Yahoo nennt für WKL.AS eine 52-Wochen-Veränderung von -53,54 % bei einer Spanne von 59,00 bis 163,65 Euro; Investing.com nennt etwa -56,03 %. Das ist immer noch brutal, aber eben nicht 66 %. Wer so zugespitzt argumentiert, macht seine Kritik unnötig angreifbar. (finance.yahoo.com)

Der Vorwurf, das Management habe erst jetzt gemerkt, dass es mehr in KI investieren müsse, greift ebenfalls zu kurz. Bereits im 2024er Volljahresbericht schrieb Wolters Kluwer, man habe die Produktinvestitionen auf hohem Niveau gehalten, GenAI-Funktionen über viele Plattformen eingeführt und neue Lösungen gestartet. 2025 lagen die Produktentwicklungsinvestitionen inklusive aktivierter Ausgaben bei 11 % des Umsatzes; für 2026 und darüber hinaus will der Konzern auf 12–13 % erhöhen, um das KI-Tempo zu beschleunigen. Das zeigt aus meiner Sicht nicht „keine Strategie“, sondern eher: Die bisherige Strategie wird unter neuem Wettbewerbsdruck verschärft. Dass diese Beschleunigung womöglich früher hätte kommen sollen, ist eine legitime Kritik. Aber „erst jetzt anfangen“ trifft die Fakten nicht sauber.

Was die operative Qualität angeht, ist das Statement ebenfalls zu pauschal. 2025 wuchs Wolters Kluwer organisch erneut um 6 %, erreichte eine bereinigte operative Marge von 27,5 %, einen bereinigten Free Cashflow von 1,348 Mrd. Euro und einen Anteil wiederkehrender Erlöse von 83 %. Das ist nicht das Profil eines Unternehmens, das „alles ruiniert“ hat. Der Markt preist derzeit eher ein, dass das bisher als besonders robust geltende Modell im KI-Zeitalter strukturell stärker unter Druck geraten könnte. Genau diese Sorge hatte Anfang Februar 2026 den Sektor erfasst; Reuters berichtete damals, dass Wolters Kluwer an einem Tag rund 13 % verlor, zusammen mit anderen Informations- und Softwarewerten.

Zum Punkt Bewertung: „Mehr als KGV 12 ist nicht mehr möglich“ ist keine Tatsache, sondern eine Meinung. Dass der Markt den alten Bewertungsaufschlag nicht mehr einfach zurückgibt, ist plausibel. Dass ein Unternehmen mit hoher Marge, 83 % wiederkehrenden Erlösen, starkem Cashflow und weiterhin mittlerem einstelligen bis hohen einstelligen EPS-Wachstum dauerhaft nur ein KGV von 12 bekommen kann, ist daraus aber nicht zwingend ableitbar. Dafür gibt es derzeit keinen belastbaren Beweis. Umgekehrt ist auch die frühere Hochbewertung aus meiner Sicht klar nicht mehr der richtige Maßstab.

Mein Urteil in der Sache ist deshalb klar:
Ja, die Rückkaufpolitik der letzten Jahre sieht rückblickend schlecht aus und ist ein legitimer Angriffspunkt.
Ja, das Management wirkt bei KI eher beschleunigend als antizipierend, also nicht visionär brillant.
Nein, die These „alles ruiniert“, „kein Geld mehr“, „66 % Crash“ und „es gibt aktuell gar keinen Grund zu kaufen“ ist so zu absolut und teils faktisch unsauber.

In nüchternen Worten: Das Unternehmen ist operativ weiterhin stark, aber das Management hat bei der Kapitalallokation und wohl auch beim Timing der strategischen Kommunikation Vertrauen verspielt. Die Aktie ist deshalb nicht automatisch billig nur weil sie stark gefallen ist. Aber die Untergangserzählung des Ariva-Beitrags ist mir zu grob und an mehreren Stellen schlicht überzogen.

Autor: ChatGPT

Antworten
MrTrillion3:

NL0000395903 - Wolters Kluwer

 
23.04.26 15:59

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) die öffentliche Verwaltung konkret entlasten, Prozesse vereinfach und gleichzeitig transparent sowie verantwortungsvoll eingesetzt werden? Antworten auf diese Fragen stehen im Mittelpunkt des GovTech Prompt-a-thon 2026, den Wolters Kluwer am 18. Juni 2026 an seinem deutschen Hauptsitz in Hürth veranstaltet: 

https://www.wolterskluwer.com/de-de/news/govtech-prompt-a-thon-2026

Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht Alle 1 2 3 4 5 ZurückZurück

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Commerzbank AG

Strategie Hebel
Steigender Commerzbank AG-Kurs 5,02 10,04 14,72
Fallender Commerzbank AG-Kurs 5,03 10,14 14,14
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK73VT3 , DE000VY1STE6 , DE000VY09WN9 , DE000VH07QH2 , DE000VJ8MLV4 , DE000VK99VF7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem Wolters Kluwer Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
3 103 Wolters Kluwer: Nach Geschäftsjahreszahlen 2013 Mehr Wissen MrTrillion3 23.04.26 15:59

--button_text--