Wochenausblick Neuer Markt
Für die kommende Woche erwarten Analysten eine Konsolidierung am Neuen Markt. Die Marke bei 950 Zählern sollte allerdings halten, glauben die technischen Analysten der DZ Bank. Doch einen weiteren Kursrutsch schließen sie nicht ganz aus. Schlimmstenfalls könnte es auch bis 800 Zähler abwärts gehen.
Langfristig befinde sich der Neue Markt jedoch in einem Aufwärtstrend. Der Nemax habe sich in den vergangenen Tagen relativ stark im Vergleich zu den Weltbörsen gezeigt. Für die DZ-Analysten ist dies ein positives Zeichen. Die Fondsmanager würden in starke Märkte investieren, daher werde mittelfristig Geld in die Blue Chips des Neuen Marktes fließen.
Deutlich pessimistischer eingestellt sind die Markttechniker des Brokerhauses Reich & Partner. Sie erwarten, dass in der kommenden Woche die alten Allzeittiefs noch einmal getestet werden. Die steigenden Kurse der vergangenen Tage seien einfach unverständlich, viele Titel noch immer zu teuer, heißt es. Darüber hinaus sprächen die politischen Fakten für eine Abwärtsbewegung. Die Konjunkturaussichten seien nach wie vor schlecht, nicht zu vergessen die Kriegshandlungen in Afghanistan, an denen wahrscheinlich bald deutsche Soldaten beteiligt sein werden. Dies alles spreche deutlich für sinkende Kurse.
In der kommenden Woche beginnt langsam die Berichtssaison für das dritte Quartal. So wollen unter anderem Balda, Broadvision, Dialog Semiconductor, SCM Microsystems, BB Biotech und Micronas ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen. Spannend könnte es am Montag auf der Bilanzpressekonferenz von Metabox werden. Das Unternehmen hat Insolvenz beantragt. Wichtige Indikatoren für den Neuen Markt könnten auch die Quartalszahlen der US-Unternehmen Amazon, Compaq und Amgen sowie des schwedischen Konzerns Ericsson sein, die ebenfalls in der kommenden Woche vorgelegt werden sollen.
© 19.10.2001 www.stock-world.de
Good Trades !
Für die kommende Woche erwarten Analysten eine Konsolidierung am Neuen Markt. Die Marke bei 950 Zählern sollte allerdings halten, glauben die technischen Analysten der DZ Bank. Doch einen weiteren Kursrutsch schließen sie nicht ganz aus. Schlimmstenfalls könnte es auch bis 800 Zähler abwärts gehen.
Langfristig befinde sich der Neue Markt jedoch in einem Aufwärtstrend. Der Nemax habe sich in den vergangenen Tagen relativ stark im Vergleich zu den Weltbörsen gezeigt. Für die DZ-Analysten ist dies ein positives Zeichen. Die Fondsmanager würden in starke Märkte investieren, daher werde mittelfristig Geld in die Blue Chips des Neuen Marktes fließen.
Deutlich pessimistischer eingestellt sind die Markttechniker des Brokerhauses Reich & Partner. Sie erwarten, dass in der kommenden Woche die alten Allzeittiefs noch einmal getestet werden. Die steigenden Kurse der vergangenen Tage seien einfach unverständlich, viele Titel noch immer zu teuer, heißt es. Darüber hinaus sprächen die politischen Fakten für eine Abwärtsbewegung. Die Konjunkturaussichten seien nach wie vor schlecht, nicht zu vergessen die Kriegshandlungen in Afghanistan, an denen wahrscheinlich bald deutsche Soldaten beteiligt sein werden. Dies alles spreche deutlich für sinkende Kurse.
In der kommenden Woche beginnt langsam die Berichtssaison für das dritte Quartal. So wollen unter anderem Balda, Broadvision, Dialog Semiconductor, SCM Microsystems, BB Biotech und Micronas ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen. Spannend könnte es am Montag auf der Bilanzpressekonferenz von Metabox werden. Das Unternehmen hat Insolvenz beantragt. Wichtige Indikatoren für den Neuen Markt könnten auch die Quartalszahlen der US-Unternehmen Amazon, Compaq und Amgen sowie des schwedischen Konzerns Ericsson sein, die ebenfalls in der kommenden Woche vorgelegt werden sollen.
© 19.10.2001 www.stock-world.de
Good Trades !