Die Zitterpartie an den Deutschen Börsen wird in der kommenden Woche weiter gehen. Wichtige Konjunkturdaten aus den USA, die Angst vor einem Angriff der USA auf den Irak und der bevorstehende Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September sollten Analysten zufolge die Börsen weiter in Atem halten.
Die Commerzbank sieht den Deutschen Aktienindex DAX.ETR in der kommenden Woche in einem weiten Band zwischen 3.300 und 3.900 Punkten. "Mit Neuengagements sollte man abwarten", raten die Experten. Auch die Bankgesellschaft Berlin sieht im Angesicht von Kriegs- und Rezessionsängsten kein rasches Ende der schwierigen Marktphase. Die Gefahr, dass die Märkte ihre Tiefststände vom Juli unterschreiten werden, sei nicht unerheblich.
FURCHT VOR 'JUBILÄUMS-ATTENTATEN'
Der bevorstehende Jahrestag des 11. September löse nicht nur die Furcht vor möglichen "Jubiläums- Attentaten" aus, sie rücke auch die explosive Situation im Mittleren und Nahen Osten stärker ins Bewusstsein, schrieb die Bankgesellschaft Berlin. Dementsprechend groß sei die Sorge, dass ein Angriff der USA auf den Irak die zaghaften Erholungstendenzen der Weltwirtschaft zunichte mache. So könnte beispielsweise der ohnehin schon stark gestiegene Ölpreis durch einen Krieg im Irak zu neuen Höhen finden. US-Präsident George W. Bush wird am Donnerstag zu seinen Plänen im Irak vor den Vereinten Nationen Stellung nehmen.
Auch wenn die meisten Experten bereits einen Tiefpunkt der Märkte ausgemacht haben, dürften bei den Investoren vor allem die Konjunkturindikatoren auf Interesse stoßen. Rückschlüsse auf die künftige Zinspolitik der USA sollte am Mittwoch der Konjunkturbericht der US-Notenbank, das so genannte Beige Book, geben. Am Freitag wird zudem der Index zum Verbrauchervertrauen in den USA der Universität Michigan veröffentlicht.
FRANCE TELECOM ENTSCHEIDET ÜBER MOBILCOM-ENGAGEMENT
Auf Seiten der Unternehmen sollten die Telekom- und Autokonzerne im Mittelpunkt stehen. Am Donnerstag wird der Aufsichtsrat der France Telecom PFTE.PSE FTE.FSE über das weitere Vorgehen bei MobilCom MOB.ETR entscheiden. Bislang steht noch nicht fest, ob die Franzosen ein Übernahmeangebot an die Büdelsdorfer unterbreiten werden. Einen Tag später werden France Telecom und die Mobiltochter Orange POGE.PSE OAG.FSE dann ihre Zahlen für das erste Halbjahr auf den Tisch legen. Der weltgrößte Handy- Hersteller Nokia NOK1V.HSE NOA3.ETR wird am Dienstag erste Aussagen über den Verlauf des dritten Quartals treffen.
Die am Donnerstag beginnende IAA Nutzfahrzeuge wird die Automobilkonzerne in den Blickpunkt rücken. Am gleichen Tag will der französische Mischkonzern Bouygues PEN.PSE BYG.FSE Zahlen vorlegen. Am Donnerstag steht der Luxusgüterkonzern LVMH Moët-Hennessy - Louis Vuitton PMC.PSE MOH.FSE auf dem Programm. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport FRA.ETR hat die Verkehrzzahlen für August für den Freitag angekündigt.
Die Commerzbank sieht den Deutschen Aktienindex DAX.ETR in der kommenden Woche in einem weiten Band zwischen 3.300 und 3.900 Punkten. "Mit Neuengagements sollte man abwarten", raten die Experten. Auch die Bankgesellschaft Berlin sieht im Angesicht von Kriegs- und Rezessionsängsten kein rasches Ende der schwierigen Marktphase. Die Gefahr, dass die Märkte ihre Tiefststände vom Juli unterschreiten werden, sei nicht unerheblich.
FURCHT VOR 'JUBILÄUMS-ATTENTATEN'
Der bevorstehende Jahrestag des 11. September löse nicht nur die Furcht vor möglichen "Jubiläums- Attentaten" aus, sie rücke auch die explosive Situation im Mittleren und Nahen Osten stärker ins Bewusstsein, schrieb die Bankgesellschaft Berlin. Dementsprechend groß sei die Sorge, dass ein Angriff der USA auf den Irak die zaghaften Erholungstendenzen der Weltwirtschaft zunichte mache. So könnte beispielsweise der ohnehin schon stark gestiegene Ölpreis durch einen Krieg im Irak zu neuen Höhen finden. US-Präsident George W. Bush wird am Donnerstag zu seinen Plänen im Irak vor den Vereinten Nationen Stellung nehmen.
Auch wenn die meisten Experten bereits einen Tiefpunkt der Märkte ausgemacht haben, dürften bei den Investoren vor allem die Konjunkturindikatoren auf Interesse stoßen. Rückschlüsse auf die künftige Zinspolitik der USA sollte am Mittwoch der Konjunkturbericht der US-Notenbank, das so genannte Beige Book, geben. Am Freitag wird zudem der Index zum Verbrauchervertrauen in den USA der Universität Michigan veröffentlicht.
FRANCE TELECOM ENTSCHEIDET ÜBER MOBILCOM-ENGAGEMENT
Auf Seiten der Unternehmen sollten die Telekom- und Autokonzerne im Mittelpunkt stehen. Am Donnerstag wird der Aufsichtsrat der France Telecom PFTE.PSE FTE.FSE über das weitere Vorgehen bei MobilCom MOB.ETR entscheiden. Bislang steht noch nicht fest, ob die Franzosen ein Übernahmeangebot an die Büdelsdorfer unterbreiten werden. Einen Tag später werden France Telecom und die Mobiltochter Orange POGE.PSE OAG.FSE dann ihre Zahlen für das erste Halbjahr auf den Tisch legen. Der weltgrößte Handy- Hersteller Nokia NOK1V.HSE NOA3.ETR wird am Dienstag erste Aussagen über den Verlauf des dritten Quartals treffen.
Die am Donnerstag beginnende IAA Nutzfahrzeuge wird die Automobilkonzerne in den Blickpunkt rücken. Am gleichen Tag will der französische Mischkonzern Bouygues PEN.PSE BYG.FSE Zahlen vorlegen. Am Donnerstag steht der Luxusgüterkonzern LVMH Moët-Hennessy - Louis Vuitton PMC.PSE MOH.FSE auf dem Programm. Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport FRA.ETR hat die Verkehrzzahlen für August für den Freitag angekündigt.