So, auch von mir noch einen verspäteten Neujahrsgruß: Mögen (auch) dieses Jahr eure individuellen Anlagestrategien von Erfolg gekrönt sein. An erster Stelle wünsche euch aber eine gute Gesundheit. Hier sind ja auch einige „versammelt“, die sich in der zweiten Hälfte ihres Lebens befinden – und wenn man älter wird, lernt man die hohe Bedeutung dieses Lebensqualitäts-Faktors immer mehr zu würdigen, während man in der Jugend die Gesundheit meist als selbstverständlich gegeben „annimmt“.
Auch bei mir war das Börsenjahr 2025 äußerst erfolgreich, nämlich +17,2% nach Steuern.
Dieser Erfolg verteilt sich sehr unterschiedlich auf folgende Unternehmen:
Aegon, Freenet, JPY-OS (*), KanamGrundinvest (Immobilienfonds in Abwicklung), Knaus-Tabbert, Mercedes-Benz,Nordex, NovoNordisk, Nokia, Österreichische Post, PorscheAutomobilHolding, Puma, Redcare, Schaeffler, SMA Solar, Salzgitter, Traton, Vonovia, VW.
(*) JPY-OS steht für einen Optionsschein auf das Währungspaar EUR/JPY.
Fangen wir mit dem Negativen an: Meine „Spekulation“ auf ein Ende der Schwäche des JPY ist leider nicht aufgegangen. Deshalb habe ich bei diesem Schein (DH4DGD) derzeit einen heftigen (Buch-)Verlust: Der Basispreis liegt bei 165 JPY/EUR. Gekauft hatte ich bei 173 JPY/EUR und leider ist der Yen zwischenzeitlich noch schwächer geworden – er steht derzeit bei 183 JPY/EUR. Da es bis zur Fälligkeit (19.03.2027) aber noch dauert, gebe ich meine „Hoffnung“ auf ein „Comeback“ des JPY nicht auf. In jedem Fall ist es keine Option „jetzt“ mit über 60% Kursverlust zu verkaufen. Das hat auch steuerliche Gründe, denn ich bräuchte etwas zum „Verrechnen“, damit sich unser BuFiMi zumindest an meinen Verlusten beteiligt und so etwas (d. h. in der gleichen Kategorie) habe ich derzeit nicht.
Die meisten der o. g. Investments waren erfolgreiche „Kurzfrist-Zocks“ mit relativ bescheidenem Umfang, d. h. nach jeweils nur wenigen Wochen habe ich einen Gewinn von wenigen Prozentpunkten einsacken können, der dann naturgemäß auch in absoluten Werten selbst in der (Zwischen-)Summe keinen besonders großen Betrag ausmachen kann. Aber bekanntlich macht „Kleinvieh auch Mist“ und so haben diese „Kurzfrist-Zocks“ insgesamt immerhin 13% zum Gewinn beigesteuert; darin sind die kleinen Verluste von Nokia und Vonovia bereits enthalten.
Der „Geldesel“ war tatsächlich VW: Zum Einen ist der Kurs im Jahr 2025 deutlich gestiegen, doch durch das regelmäßige Rein-Raus mit Teilbestäden hat sich der realisierte Gewinn gegenüber dem reinen (Börsen-)Kursgewinn mehr als verdoppelt.
Ähnliches gilt für MBG; da mein Invest aber insgesamt geringer war, ist der absolute Effekt hier nur ca. halb so groß.
Im Depot waren zum Jahreswechsel „nur noch“ MBG, Vonovia und Puma sowie der OS und der Immo-Fonds. Das sind also die Investments, von denen ich mich noch nicht erfolgreich trennen konnte.
Damit war ich zum Jahreswechsel nur noch zu 33% investiert.
Neben VW und MBG war PAH die 3. große Position des Jahres 2025. Hiervon habe ich mich – wie früher bereits berichtet – im Laufe des Jahres getrennt. Bezogen auf die Kaufkurse habe ich mit Verlust verkauft, dieser war aber schon in den Vorjahren als „Buchverlust“ angefallen. Auf Basis des Kurses vom 31.12.2024 habe ich durch den Verkauf +3% erzielt. Da ich das Geld dann aber in MBG und PAH „reinvestiert“ habe und diese beiden Werte erfolgreich „traden“ konnte war es – im Nachhinein betrachtet – eine gute Entscheidung, denn nur dadurch hatte ich ausreichend Liquidität.