Das liegt einfach daran - wie Kisster es schon ausgeführt hat - das Du von der Thematik Leerverkauf ganz offensichtlich keinen blassen Schimmer hast, Dich hier aber "wissend" gibst.
Der Link von Lynx ist eigentlich deutlich für diejenige die schon Leerverkäufe getätigt haben oder mit Optionen handeln. Du gehörst offensichtlich nicht dazu. Und Dich mit Wissen zu füttern das Du nicht verstehen willst oder kannst, weil deine Beweggründe hier sicherlich nicht Aufklärung oder Wissensvermittlung ist sehe ich persönlich als nicht notwendig an. So entlarvst Du Dich zumindest noch selbst.
Aber damit Du mit deinem Blödsinn endlich Ruhe gibst und bevor andere sich dasselbe fragen, somit die klare Aussage, die hier auch schon deutlich getätigt wurde und stimmt. Einen Nachweis zu führen sehe ich in dem Forum nicht als nötig an:
Leerverkauf = Verkauf von Aktien aus dem Depot eines anderen. Im Depot des Leerverkäufers ist dann eine "Minusposition". Der Verkäufer hatte die Aktien zur Leihe nie im eigenen Depot oder Eigentum. Er zahlt nur ab Beginn des Leerverkaufs Zinsen, die seit heute bei IB (bei denen Lynx übrigens angeschlossen ist) bei 6,27% liegen und täglich abgerechnet werden (auf den aktuellen Kurs plus Sicherheitsaufschlag nach Schwankungsbreite). Wann der Leerverkäufer die Aktien in seinem Depot "glatt stellt" entscheidet grundsätzlich der Leerverkäufer (nicht bei Optionen aber um die geht es hier nicht). Er zahlt halt Zinsen und trägt das Risiko steigender Kurse (wobei dann auch die Zinsen mehr schmerzen, bei fallendem Kurs kompensiert dies einiges). Allerdings kann der Broker die Aktien "zwangsweise und teilweise" zurück kaufen, wenn die Besicherung nicht mehr ausreicht. Im Zweifel wird es über die Zinsen geregelt wenn die verfügbare Anzahl Aktien zur Neige geht oder gehen könnte (sieht man aktuell, bei IB nur noch grob 40k, letzte Woche war die Aktie auch innerhalb eines Tages nicht mehr zur Leihe zu haben).
Dämlich ist nur, dass LV eine Aktie in schneller Folge leerverkaufen, zurück kaufen und wieder leerverkaufen können etc - etwas was sicherlich extrem perfektioniert worden ist. Ändert aber nichts daran, dass die LV den Kursverfall extrem teuer erkauft haben und die Chance im Freefloat diese Anzahl von Aktien kursschonend zurückzukaufen extrem gering bis quasi unmöglich ist. Sollte bei Wirecard also nicht noch was ganz überraschend Negatives gefunden werden oder bspw. ein fetter Ankerinvestor auftauchen (muss noch nicht mal Buffet sein), dann war es das schlicht und ergreifend zum Thema "machen Leerverkäufe bei Wirecard Gewinne?" Und das erklärt auch die mediale Front - auch in Foren wie diesen - welche gegen Wirecard aufgebaut wurde.