Deine Frage nach der WestLB kann ja wohl kaum ernst gemeint sein, oder?
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immer nur dienstags beim ZDF : Auf w.o. hat einer ( das alter ego von pastapasta ?! ) heute mittag eine Art Olympiade zwischen Zatarra und Wirecard ins Leben gerufen. Aktuell kommt er auf einen "Sieg" für Zatarra mit 7 : 5 * (Auch) Das muss man weiter nicht ernst nehmen oder gar kommentieren....
Nein. Denn wenn man es kommentieren müsste, sollte man wenigstens lesen, was da steht: Diese "Olympiade" ist eine Analyse der 12 Punkte der Zatarra-Widerlegung von Wirecard vom März 2016! Das wäre Dir sicherlich aufgefallen, wenn Du diese gelesen hättest...
Außerdem wurde das nicht heute ins Leben gerufen, sondern die heutige "Analyse" ist eine Korrektur eines Postings vom Juli (was übrigens in dem w:o-Beitrag anhand eines entsprechenden Zitates deutlich wird )
Das war das Original:
www.wallstreet-online.de/diskussion/...r-flop#beitrag_52848760
Jigajig kommt in einigen Punkten zu einer für Wirecard günstigeren bewertung und in anderen zu einer für Zatarra günstigeren Bewertung und korrigiert sein "neues Ergebnis" auf 7:5 (nach 6:6)
Es geht dabei auch nicht um einen Sieg, sondern (was da ja auch steht) um die Frage, ob man diese Erwiderung der Wirecard aus dem März nun gelten lassen kann oder nicht, weil ja die Wirecard (bzw. ihre Leitung) nach der "Widerlegung der Widerlegung" schmollend in die Ecke verschwand und sagte "Dann sag ich halt gar nix mehr". Deshalb ist "Sieg" auch in Anführungszeichen gesetzt.
Aber gut, dass man dies hier nicht mehr diskutieren muß, sonst müsste ich jetzt ja tatsächlich schreiben, was da wirklich steht.
Immer diese "alternativen Fak(fuck)ten /Warh. Gut dass es im wahren Leben die Kanalisation und Müllabfuhr gibt, und das Ordnungsamt! Fürs Netz und in Teile das Tv (Frauentausch/Dschungel etc) hab ich die Hoffnung verloren.
Dem ist nichts hinzuzufügen. ich stimme Dir von ganzem Herzen zu. Ich möchte noch eine Institution erwähnen neben dem Netz und dem TV: Die BaFin! Da kann ich mich der Auffassung von Zatarra nur vollumfänglich anschließen:
Our view is that even from the mildest of probes, only a true moron would fail to see how Wirecard operates illegally and fraudulently and not to mention makes false and misleading statements. Of course, BaFIN is widely renowned for its laissez-faire oversight on money laundering and the violation of international money transmittance laws. Recent evidence showcasing Deutsche Bank and Berenberg’s actions clearly demonstrates BaFIN’s “look the other way” approach. (...) But ZRI’s faith and efforts have never been directed towards BaFIN.
mittlerweile wünsche ich mir schon Kurse nicht wegen meines Geldes wegen. Ich wünsche das DEM (Jigajing oder wenn er in Plural schreibt sein Gefolge) Wirecard sowas im Kurs von um die Ohren fliegt, das Zeiten wie in 2001 nicht Ansatzweise das wiederspiegeln.
Interessant. Mir geht es fast ähnlich! Inzwischen wünsche ich mir, dass all die Leute, die mich seit Monaten beleidigen, irgendwie dafür "zahlen" müssen... Aber ich habe ein Problem: wie soll das gehen, wenn ich gleichzeitig nicht will, dass Aktionäre nicht geschädigt werden, wenn sie keine Informationen erhalten? Wenn jemand die Informanten hängen will, statt die Informationen ernst zu nehmen, ist er selbst schuld. Aber viele lesen doch nicht in Börsenforen und die lesen dann nur von einem komischen Angriff, an dem nichts dran ist... Oder glaubt jermand ernsthaft, ein normaler Anleger hat israelische Newsseiten abonniert?
Daher probiere ich es mit Voodoo: ich habe einen Zettel mit Namen an der Dartscheibe hängen. Manchmal treffe ich. Haha, Witz ;)
Grundsätzlich ist sowas nicht auszuschließen. Der Bürger erhält nur mickrige Zinsen und die nächste Generation kann sich an die zurückliegenden 15 Jahre nicht erinnern. Von daher würde ich eine Blase wie wir zu DOT-com Zeiten hatten nie ausschließen. Mich ärgert dieses übergebührende Verhalten maßlos.
Das is jetzt aber ein bisschen durcheinander hier... Die erste Wirecard war eine mit Millionen an VC gepäppelte Firma, die verglüht ist. Warum auch immer. Die Infogenie war eine Krücke, die gerade mal so am Leben erhalten werden konnte, um noch als reversed IPO einen letzten Zweck zu erfüllen. Die eigene Bank hat man nicht gegründet (wie es oft heißt), man hat sie gekauft. Die Blase platzt bestimmt, nur ein zu früher Ausstieg aus der kranken Hausse bringt zu viele Verluste... Das gilt insgesamt und damit (so oder so) auch für die Wirecard. MK 10 Milliarden? Are you nuts??? [123Mio mal 80 ungefähr]
Was Du mit "übergebührendem Verhalten" meinst, weiß ich nicht. Ich nehme an, Du spielst auf das Engagement "über die Maßen" an, mit dem ich mich der Wirecard widme? Ach komm, ich bin doch bloß der Anti-Byblos hier :) Aber mal im Ernst: Hätte mir vorher jemand gesagt, dass wir fast ein Jahr nach diesem Bericht immer noch darüber diskutieren müssen, was da bei der Wirecard los war und was es bedeutet, hätte ich es gelassen, glaub mir. Dieses Projekt ist ein absolutes schwarzes Loch für mich. Die Kosten sind im hohen vierstelligen Bereich (ohne die Arbeitszeit) und der Gewinn sind bisher 50€ oder so durch die Aktien, die ich wegen der HV kaufen musste. Das reicht nicht mal für die Portokosten eines Monats...
In einem Land X gibt es eine Klage der Firma A aus dem Land Y gegen die Firma B aus dem Land X. Ist dann nicht anzunehmen, dass es irgendeine Verbindung gibt zwischen der Firma A und der Firma B und dass diese sich eher auf das Land X bezieht (da ja sonst der Prozess eher im Land Y wäre)? Hmm, das muß nicht so sein...
Ein Beispiel?
The £2million fraud hit 4,000 people who had bought tickets they never received from a site called Xclusive. Mr Justice Tugendhat backed civil claims brought by Wirecard Bank, which had found itself conducting transactions for non-existant tickets, over “conspiracy and deceit” relating to the company and found against Allen Scott, Geert van Meel and Terence Shepherd. Tim Boyce, a partner for Osborne Clarke, the prosecuting law firm, said: “This is a victory for the payments industry and for fans of sport and music. The decision sends a clear signal to the scammers.”
www.express.co.uk/expressyourself/164236/...icket-scam-pirates
Das stand 2010 im Geschäftsbericht der Wirecard AG (S. 108), nachdem der Prozess vorbei war. Der Betrug fand Ende 2007 statt, der Prozess war im Februar 2010.
Hmm. Möglicherweise wird der Prozess in Israel also auch irgendwann im Geschäftsbericht auftauchen. Wird dann halt keinen mehr groß interessieren.
Das mit den Prozessen ist richtig. Ich habe verschiedene Prozesse untersucht, die es gegeben hat (z.B. gegen diese Ticketbetrüger oder gegen die SdK und den Aktionär, Vorgehen gegen Gewinnspielbetrüger, Domainstreitigkeiten usw. usf.). Es war unterschiedlich: Manche Prozesse hat die Wirecard im Vorfeld an die große Glocke gehängt (Gegen SdK zB), andere bekannt gegeben, als sie abgeschlossen waren. Wieder andere wurden nie erwähnt (Domainstreitigkeiten).
Ich habe noch ein Verfahren gefunden, da ging es um die Marke "wcard" der Israel Crediut Cards Limited aus dem Jahr 2008.
Wirecard ging dagegen vor wegen Verwechslungsgefahr... Das ist insofern interessant, als diese Israel Credit Cards ja damals (2008ff?) mit Hilfe/Mitwirkung von Knöchelmann, Helge Kiessler und anderen Porno, Gambling und andere High-Risk-Geschäfte abgewickelt hat. Danach gab es dann einiges zu klären, denn es kam z.B. zu einer Klage der ICC gegen die Inatec Payment AG in der Schweiz (gegründet 2009 von Herrn Trautmann? in Israel vertreten von Herrn und Frau Knöchelmann) und zu einer Gegenklage sowie eben zu einem Verfahren, das die Wirecard angestrebt hat gegen die Discount Bank (genauer gesagt: Burkhard Ley, Markus Braun, Wire Card Processing AG, Click2Pay gmbh?). Zumindest das letzte Verfahren ist noch schwebend, 2017 soll es da einen Termin geben, dann wird es womöglich eingestellt (zumindest könnte es eingestellt werden, wenn die Wirecard nicht irgendetwas bereitstellt, was ich nicht ganz verstanden habe).
Natürlich stellt sich für mich angesichts der Rolle, die Knöchelmann in Israel gespielt hat, während er bei der Wirecard war, im Zusammenhang womöglich mit der Inatec Payment AG, die wohl der Herr Trautmann während seiner Wirecardzeit gegründet hat und was eigentlich der Prokurist der Wirecard Payment damit zu tun hat, der 2007 oder 2008 eine Firma an die Wirecard verkauft haben will (oder an die Gateway? Knöchelmanns Gateway?) und der 2009 eine Reihe von Firmen beratzen haben will, darunter just jene Inatec, deren früherer GF Kiessler in Israel im Zusammenhang mit dem verfahren genannt wird und der wohl auch mit mindesten seinem Angeklagten in Israel zusammen eine Firma hatte, wobei deren Tätigkeiten aktuell (!) Thema in Israel sind (unabhängig von allen bisher genanntzen Verfahren).
Die Folgerung erscheint logisch: wenn da was wäre, würde man davon hören. Aber mich würde schon interessieren, ob nur keiner geschaut hat - oder ob jemand zu dem Schluß gekommen ist, dass es da nichts zu sehen gibt, nachdem er hingeschaut hat.
Renate Daum vermutete schließlich auch schon viel länger als alle anderen, dass Comroad Luftbuchungen machen könnte und hatte Beweise vorgelegt, die der StA ziemlich lange als unbedeutend abgetan hat - bis er dann endlich mal losermittelte... Damals schrieben auch eine Reihe von Löeuten in den Foren, dass da nichts dran sein könne - sonst gäbe es ja Ermittlungen.
Wirecard ist nicht Comroad, klar, aber ich würde als Aktionär einer Firma ehrlich gesagt schon wissen wollen, was da genau los ist in Israel. Naja, nächstes Jahr im Juni, da bin ich ja dann wieder Aktionär. Die nächste HV kommt bestimmt.
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