Ich bin völig drüber seit Monaten, was die Emotionen angeht... Entschuldige bitte! Du hast hier gerade mal einige Beiträge geschrieben und ich fauche Dich so an. Das tut mir wirklich leid, selbst wenn ich zu meiner Verteidigung vorbringen kann, dass ich seit mittleweile zwei Jahren permanent Argumente vorbringe, aber nur gegen die Wand laufe (und dann muss ich mich noch mit gackernden Hühnern und durchgeknallten Italienern rumschlagen).
Ich weiß nicht, ob Du mein Interview mit der Tagesschau kennst? Es ist leider nicht mehr online... Da rede ich ganz ruhig und ohne Aggressivität davon, dass der Prozess falsch läuft und auf falschen grundlagen beruht. Das war im Januar 2024! Ich schaffe es nicht mehr (schon sehr lange nicht mehr), mich zu zügeln...
Das war nicht die Situation des Thomas Eichelmann! Les doch mal nach, was damals geschrieben wurde - Da war keineswegs klar, dass alles Betrug ist! Du erklärst Dir diese Situation aus ex-post Sicht. Wir reden hier vom 21.06.2020!
SZ, 28.11.2020 "10 Tage im Juni"
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An diesem Morgen wird auch dem Letzten im Aufsichtsrat klar, dass es keinen Zweck hat, weiter an Markus Braun festzuhalten. Die Kontrolleure legen ihm einen freiwilligen Rücktritt nahe, die Alternative wäre ein Rausschmiss. Am Telefon erklärt Braun, die Frage nach den Geldern auf den Treuhandkonten sei noch immer offen. Es sei „nicht zum Wohle der Gesellschaft“, wenn er zurücktrete. „Ich hab’ die Nase voll“, entgegnet Eichelmann, jetzt sei Schluss. Braun habe zehn Minuten Zeit, danach werde er abberufen. Neun Minuten später, so erinnert sich einer der Beteiligten, meldet sich Braun erneut und bietet seinen Rückzug an. „Im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat“, wie es später in einer Mitteilung heißt, scheidet jener Mann aus, der zeitweilig sieben Prozent der Wirecard-Aktien hielt. Als Brauns Nachfolger wird Freis ernannt, der erst tags zuvor in den Vorstand berufen worden war. Der Leiter der Compliance-Abteilung begleitet Braun zu seinem Wagen in der Tiefgarage. Im Maybach fährt er nach Wien, zu Frau und Tochter
(...)
21. Juni: Schweinchen Schlau Der neue Vorstandschef James Freis hat sich am Wochenende in die Geschäfte und Zahlen von Wirecard vertieft. Am Sonntagabend berichtet er dem Aufsichtsrat bei einer Telefonkonferenz, was er entdeckt hat. Es ist ein Blick in den Abgrund. Wirecard „verbrenne“ Geld, etwa 400 Millionen Euro pro Jahr. Es gebe keine Anhaltspunkte, dass das Geschäft mit sogenannten Drittpartnern in Asien tatsächlich existiere, dessen Erlöse auf den Treuhandkonten ruhen sollen. Einen Großteil des Umsatzes und Profits von Wirecard hat es demnach nur auf dem Papier gegeben. Freis hat noch weitere schlechte Nachrichten: Er vermutet, dass der Konzern von Bankkrediten lebe und dass Straftaten begangen worden seien. Bei Wirecard nennen sie Freis schon nach wenigen Stunden „Schweinchen Schlau“, weil er wie ein Besserwisser auftrete. Doch fast alles, was er nach seinen ersten drei Tagen im Amt sagt, bewahrheitet sich später, wie die Ermittler und der Insolvenzverwalter herausfinden. [Das ist bis heute eben umstritten!] Und wenn Freis so schnell den Ernst der Lage erkennt, wie kann es sein, dass der langjährige Konzernchef Markus Braun davon nichts mitbekommen haben will? Am späten Abend dann die nächste Hiobsbotschaft: Die Zentralbank der Philippinen erklärt, die 1,9 Milliarden Euro seien nicht vorhanden. Wirecard kommt nicht umhin, das selbst einzugestehen
22. Juni: Ad-hoc in der Nacht Um 2.48 Uhr am Montag verschickt das Unternehmen eine Ad-hoc-Meldung, in der Wirecard einräumt, dass die Bankguthaben auf philippinischen Treuhandkonten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht bestehen“.
Die manipulative Süddeutsche unterschlägt aber zentrale Aussagen der ad-hoc:
https://www.wirecard.com/wp-content/uploads/2021/...ahme-Vorstand.pdf
Der Vorstand geht außerdem davon aus, dass die bisherigen Beschreibungen des sog. Drittpartnergeschäfts (Third Party Aquiring) durch die Gesellschaft unzutreffend sind. Die Gesellschaft untersucht weiter, ob, in welcher Art und Weise und in welchem Umfang dieses Geschäft tatsächlich zugunsten der Gesellschaft geführt wurde.
(...)
Wirecard steht weiterhin in konstruktiven Gesprächen mit seinen kreditgebenden Banken hinsichtlich der Fortführung der Kreditlinien und der weiteren Geschäftsbeziehung, inklusive hinsichtlich einer Ende Juni bevorstehenden Verlängerung der bestehenden Ziehung. Gemeinsam mit der
renommierten und international tätigen Investmentbank Houlihan Lokey prüft die Gesellschaft Möglichkeiten für eine nachhaltige Finanzierungsstrategie des Unternehmens.
Darüber hinaus prüft die Gesellschaft eine Reihe weiterer Maßnahmen um eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs zu gewährleisten, einschließlich Kostensenkungen sowie Umstrukturierungen, Veräußerung oder Einstellungen von Unternehmensteilen und Produktsegmenten.
Wenn Deine These stimmen würde, wäre diese ad hoc eine Marktmanipulation gewesen!
und ich wüßte nicht so recht, wer alles Täter und wer alles Opfer ist, zähle mich aber nicht zu den Tätern (sonst würde ich den Strohhalm mit der SMS ja greifen) ... was soll ich da auf so eine SMS geben?
Ich glaube, dass Dir ganz wesentliche Informationen zur fragwürdigen Rolle von Thomas ichelmann fehlen... Das ist deshalb eine rein spekulative Vermutung, denn Du kannst nicht wissen, was Thomas Eichelmann dachte, selbst wenn es dazu später Aussagen gab. Ich bleibe dabei: Er setzte die Rettung seiner haut an die erste Stelle. Sein Millioneninvestment in Wirecard war eh schon erledigt, anders als die Zeit davor gab es also keine finanziellen Gründe mehr, an Wirecard festzuhalten. Es entsteht eher die Frage, ob seine Investments vielleicht etwas mit seinem Verhalten VOR dem Crash zu tun hatten... Diese Frage wurde übrigens gestellt und Thomas Eichelmann hat, ähm, nicht gerade sehr souverän darauf reagiert ;)
Wäre das nicht wie mein heroinsüchtiger Enkel, der nur dieses eine mal noch 100,-€ für den nächsten Schuß braucht und dann ganz fest (wie schon ein paar mal davor) versprochen die Entziehungskur macht?
Oder eben der spanische Gefangene wo ich nur noch diesen einen Zöllner/Wärter/Richter schmieren muß um enlich an das große Geld zu kommen?
Alles Spekulation. Noch einmal: Der Informationsstand von Eichelmann und Braun unterschied sich kaum, nur wollte Braun auf keinen fall aufgeben, Eichelmann sich aer absichern. Das ist meine Hypothese und ich sehe sie weiterhin aufgrund der Gesamtkonstellation als die plausiblere an. Wir wissen es aber beide nicht, dennoch ist der Vorwurf von leo dennoch erst einmal gerechtfertigt, auch wenn er ihn nicht in einer Form vorbringt, die ich akzeptieren würde.
Wen hatte Markus Braun an der Angel, wieviel Geld konnte und wollte diese juristische/natürliche Person unter welchen Bedingungen zur Verfügung stellen? Oder war die SMS nur ein Windei um Zeit zu schinden?
Welche Zeit denn? Er saß in Wien, schlief nicht, sondern telefonierte, sein Anwalt war nach Mallorca geflogen.
22.06.2020
Um sieben Uhr erscheint die Münchner Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl zum Dienst. Gemeinsam mit einem Kollegen verfasst sie Anträge auf Haftbefehle gegen Braun und Marsalek. Der Vorwurf: Marktmanipulation. Brauns Anwalt Alfred Dierlamm fliegt von einem Kurzurlaub auf Mallorca zurück. Dierlamm sorgt dafür, dass Braun am Nachmittag von Wien nach München fährt. Um 19.30 Uhr trifft Braun bei der Staatsanwaltschaft ein, um sich festnehmen zu lassen.
Am Nachmittag kommt er frei, die Haftrichterin verfügt, dass er eine Kaution von fünf Millionen Euro hinterlegen muss. Er bekommt die Auflage, sich einmal pro Woche bei der Münchner Polizei zu melden. Auf Jan Marsalek, der über seinen Anwalt mitteilen ließ, auch er werde kommen, warten die Ermittler vergeblich.
Und Bellenhaus?
Der sperrte seinen Wirecardaccount, lenkte ihn auf seine private Mail um, reiste am 19.06.2020 von Dubai nach Zürich, buchte bis 22.06. ein Zimmer, mietete einen Leihwagen. Er buchte für die Zeit vom 02.07.2020 bis zum 01.08.2020 ein Zimmer im Hyatt. Alles belegbar.
Zurück zum 23.06.2020
Trotz der schweren Vorwürfe der Staatsanwaltschaft will der Aufsichtsrat Markus Braun einen „Aufhebungsvertrag“ anbieten. Anders als in der Vorwoche, als Braun binnen zehn Minuten zurücktreten musste, soll er dieses Mal drei Tage Bedenkzeit bekommen. Sollte Braun in dieser Zeit nicht zustimmen, werde der Vorstandsvertrag „mit sofortiger Wirkung außerordentlich gekündigt“, heißt es in einem von Thomas Eichelmann unterzeichneten Beschluss des Aufsichtsrats. Darin steht, mit einem Aufhebungsvertrag könne Wirecard das Risiko vermeiden, im Falle einer außerordentlichen Kündigung von Braun verklagt zu werden. Warum der Aufsichtsrat eine Auseinandersetzung mit Braun scheut, bleibt schleierhaft. In dem Beschluss wird ihm unter anderem vorgeworfen, seine „Pflichten zur Überwachung des Vorstandsmitglieds Jan Marsalek“ in schwerwiegender Weise verletzt zu haben. Es sei ein „vollständiger Vertrauensverlust“ entstanden. Der wird auch damit begründet, dass es keine Nachweise für das angebliche Milliardenvermögen in Asien gebe.
Der Kurs stieg an diesem Tag übrigens um 19% und stand bei 17€.Das wäre immer noch kein Totalverlust für die Anleger gewesen :)
24.06.2020
Citadelle Corporate Services, so der Name der Firma, sollte nachträglich noch einmal bescheinigen, dass Ende 2018 etwa eine Milliarde Euro auf vier Treuhandkonten in Singapur gelegen habe. Doch Citadelle widerspricht. Man habe diese Konten weder gehalten noch eine Bestätigung darüber abgegeben. Anderslautende Papiere seien falsch. Das sei nicht „unser Firmen-Briefkopf“. Der letzte Service, den man für Wirecard geleistet habe, sei im März 2017 gewesen
Heute wissen wir: In den Citadellebestätigungen war ein eingefügter Stempel eines "Oliver". Wir wissen auch aus den Verfahren in Singapur, dass O'Sullivan, Marsalek und Bellenhaus die Kontrolle über Shanmugaratnam hatten - nicht Braun. Wir wissen auch, dass 50 Millionen €, die aus Wirecardgeldern stammten, in Richtung Pittodrie abgeflossen sind und es eine von Shanmugaratmas Bruder unterschriebene gefälschte Erklärung gab, wonach diese Gelder noch dort seien (Gerichtsurteil Singapur).
„Damit besteht erneut der Verdacht, dass auch die uns vorgelegten Saldenbestätigungen des Treuhänders sowie die uns erteilten Auskünfte zu den Kontobeständen zum 31. Dezember 2018 falsch waren“, schreibt EY an Eichelmann. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat widerruft dieser an diesem Tag die frühere Bestellung von Markus Braun zum Vorstandschef „mit sofortiger Wirkung“
Diese Fälschungen werden Braun und von Erffa angelastet, obwohl von Erffa nur die Bestätigungen von bellenhuas hatte, während EY direkt in Singaur gewesen sein will und dort nicht nur die Bankbestätigung eingesehen hat, sondern "Ordner mit Dokumenten durchgeblättert" habe.
Auch EY hat versucht, die Haftung zu minimieren... Der Kurs war 12€. Noch immer kein Totalverlust. Blackrock wurde der größte Einzelaktionär und die Leervrkaufsraten schossen in die Höhe...
Eichelmann telefoniert zum wiederholten Mal mit Bafin-Präsident Felix Hufeld, weitere Gespräche folgen. Freis kündigt laut Aufsichtsratsunterlagen an, Insolvenz zu beantragen, falls sich die Lage nicht ändere. Insolvenzspezialisten werden hinzugezogen. Noch während der Aufsichtsrat am Vormittag tagt, teilt Freis mit, den Insolvenzantrag zu stellen. 25 Minuten später, um 10.28 Uhr, verschickt das Unternehmen eine Ad-hoc-Nachricht, die dritte in diesen turbulenten Tagen. Am Nachmittag konferieren die Aufsichtsräte erneut miteinander. Es geht um Formalia, Haftungsfragen und um den Stand der Ermittlungen, es fällt erstmals der Name des späteren Insolvenzverwalters Michael Jaffé.
(Quelle: SZ, wie oben)
Warum schickt man eine SMS statt zu telefonieren? Um Gegenfagen nach der Identität und der Potenz des Geldgebers abzubiegen?
Weil Eichelmann nicht rangegangen ist.
Was weiß man heute (was sagt Hr. Braun vor Gericht zu dem weißen SMS-Ritter von damals?) und was mußte man (Hr. Eichelmann) zu der Zeit sinnvollerweise denken bzw. glauben?
Markus Braun fragte James Freis mehrfach nach einem "dritten Mann", der mit ihm ein Gespräch gehabt haben soll. Freis konnte sich nicht erinnern, Braun legte nicht offen, wen er gemeint hat. Ich gehe davon aus, dass Markus Braun keine Zusage für das Geld hatte, aber das ist meine Spekulation und das hat nichts mt dem Vorwurf an Eichelmann zu tun, dies komplett ignoriert zu haben.
Aktuelle Info:
Ich habe gerade erfahren, dass Braun keine Zusage hatte. Er konnte sich gar nicht mehr erinnern, die Nachricht schon am 20.06.2020 geschickt zu haben (wieso egentlich 20.06.? Es war doch laut (vermutlich) Eichelmann der 21.06.2020? Es sei nur darum gegangen, Kontakte herzustellen. (Die Quelle ist 100% verlässlich). Damit ist Leos Theorie insofern vom Tisch, als es diese Zusage definitiv NICHT gab, wie ich ja bereits vermutet habe.
Was Eichelmann angeht: er war im Unterscuhungsausschuss, ließ seine Aussagen. Er war auch in Stadelheim. Ich habe eine ausführliche Stellungnahme dazu geschrieben.Eichelmann hat beisielsweise ausgesagt, das Leerverkaufsverbot der BaFin sei ein "Gütesiegel" gewesen, dass ihn nicht nur vom Verkauf seiner Wirecardaktien abgehalten habe sondern ihm auch das Vertrauen gegeben habe, in den Aufsichtsrat einzusteigen und dessen Vorsitzender zuw werden (Quelle: Aussage Eichelmann, Stadelheim, laut anwaltlichem Protokoll)
Er hat auch ausgesagt, dass die Absetzung von Marsalek und die Kündigung von Bellenhaus gemeinsam beschlossen war (etwas, was der Richter trotzdem im späteren Verlauf des Verfahrens "Behauptung Brauns" nannte, worauf es mal wieder Geschrei gab).
Er hat des Weteren asgesagt, das TPA habe nach der Abschlussprüfung auf eigene Lizenzen übertragen werden sollen (wobnei Marsalek sagte, dass dies für mindestens 25% des Geschäfts nicht möglich sei, ohne Gründe dafür zu nennen).
Eichelmann sei überzeugt gewesen, dass die Dezemberdaten, die KPMG vorgelegt wurden, ein "Befreiungsschlag" seien, der Aussagen auf die früheren Geschäfte zulasse. Es war nie die rede davon, dass man von einem komplett gefälschten Geschäft ausging, es habe auch keine "ständigen Diskussionen um eine Absatzung Brauns" gegeben, wie eine Aufsichtsrätin ausgesagt habe.
Übrigens gab es auch eine interessante Aussage zu Markus Braun, der Aufsichtsrat habe ihn am 18.06.2020 "geschockt" erlebt, "so geschockt habe ich ihn noch nie gesehen. Er hat gewirkt wie ein CEO, der um sein Unternehmen kämpft".. Jan Marsalek dagegen sei "wie immer gewsen, wie Jan halt". Und Bellenhaus löschte Daten. Alle diese Aussagen in Stadelheim wurden an den jeweiligen Tagen von keinem der anwesenden Journalisten berichtet...
Macht daraus, was ihr wollt. Ich habe meine Meinung, nein, meine Überzeugung! Ich habe es mir nicht leicht gemacht. Von meinen ersten Zweifeln im März 2023 bis zu dem Punkt, an dem ich sicher war, dauerte es fast ein halbes Jahr...
Niemand hier hat auch nur annähernd meinen Hintergrund, weder inhaltlich noch was das Wissen um Zeugenaussagen angeht. Ich finde es unanständig, wie mit mir umgegangen wird, auch von leo und dem rechtsdrallgen gackerhühnchen, das ernsthaft suggeriert, ICH habe SIE unterdrückt. Das Gackerhuhn hat immer nur gegackert, ich habe immer die Faktenlage als Grundlage genommen. Dsss ich meine ursprüngliche Meinung zwischenzeitlich geändert habe, daraus lasse ich mir von einem Gackerhuhn keinen Vorwurf konstruieren, denn meine Meinungsänderung basierte auf der Faktenlage, zu der u.a. Aussagen direkt aus der Staatsanwaltschaft zählten. Ich musste davon ausgehen, dass ein Oberstaatsanwalt nichts sagt, was nicht stimmt. Sonst müssten wir den rechtsstaat zusperren. Dass die Staatsanwaltschaft aber nicht die wahrheit sagte, ist übrigens auch kein Beweis für ein Versagen des rechtsstaats. So etwas passiert. Die Frage ist nur: wie geht die Justiz damit um?
In einem fall, den ich ebenfalls sehr intensiv begleitet habe, wurde hete der bereits verurteilte "Täter" aus der Untersuchungshaft entlassen.Ich begrüße diese Entscheidung.Die Diskutanten hier, die der Meinung sind, ein Gericht irre sich nie oder eine Staatsanwaltschaft verhalte sich immer korrekt, werden gebeten, sich diesen Fall mal anzuschauen... Die Parallelen zu Markus Braun sind überdeutlich, weshalb ich auch mit der Anwältin in diesem Fall Kontakt hatte.
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/...unstein-hebt-haftbefehl-auf