Kosto, danke für Deine Rückmeldung. Zu Deiner Frage: nein, keine Korrektur meinerseits, aber die Ergänzung, dass eine solche Presse-Coverage keine „Lex Wirecard“ ist, sondern alle Unternehmen betrifft. Das Äquivalent zu Deinem Screenshot (den wird mir kisster hier bald wieder als ‚Beweis‘ um die Ohren hauen :-)) findet man, wenn man bei Tante Google die Begriffe TUI & Moody’s eingibt:
- „Moody's senkt bei Tui den Daumen“
- „Ratingagentur Moody's warnt vor „substanziellem Risiko“
- „Alarmzeichen bei TUI: Moody's senkt die Bonität drastisch“
- „Nächster Rückschlag – Ratingagentur Moody´s senkt ...“
Das Wort „drohen“ ist auch kein Unikat, Google liefert über 150.000 Treffer, zB: „Moody's droht Deutscher Bank mit Herabstufung“ (www.zeit.de/wirtschaft/boerse/2018-04/...ohung-herabstufung).
Ich kann da keinen großen Unterschied in der Coverage erkennen (auf Moody’s gestern gemünzt), wobei natürlich klar ist, dass es bei TUI ein wirkliches Downgrade war, bei Wirecard hingegen nur die Androhung eines solchen.
Ansonsten stehe ich zudem, was ich heute morgen geschrieben habe – und das kann man gerne kritisieren, dass das so funktioniert und schon immer funktioniert hat:
„Dass eine solche Moodys Aussage im Fall von Wirecard in der aktuellen Situation mehr Brisanz hat, mehr Aufmerksamkeit erfährt, dominanter auf der Website erscheint, mehr Klicks generieren wird, etc. – verwundert das wirklich? Wirecard ist die meistdiskutierte Aktie und das „hot topic“ an der deutschen Börse. Aber ist das deshalb gleich eine Schmutzkampagne?“