Börsen-Oma Sander zu Wirecard wallstreet:online bat Frau Beate Sander, besser bekannt als die Börsen-Oma, um eine Einschätzung zum Fall Wirecard. Exklusiv erklärte Sie: Ist der Ruf erst ruiniert, lügt es sich ganz ungeniert! Ich kann nicht überprüfen, ob die Finanzkennzahlen, die in den Wirtschafts- und Börsen-Magazinen, im Internet und in der Fachpresse veröffentlicht werden, alle wahrheitsgemäß sind. Dies wäre nur bei einer kostspieligen Fundamentalanalyse möglich. Die Eigenkapitalquote, die mit einem Drittel gegenüber einem Schuldenstand von zwei Dritteln genannt wird, ist für ein stark expandierendes Growth-Wachstumsunternehmen keineswegs ungewöhnlich. Da von einer knapp über Ramschniveau liegenden Kreditwürdigkeit zu sprechen, ist starker Tobak. Sicherlich ist Wirecard kein Unschuldslamm, sondern wird hier und dort aus Nachlässigkeit und mangelnder Sorgfalt, die eine oder andere Unregelmäßigkeit begangen haben. Aber es wäre gut, sich mit beleidigenden Anschuldigungen wenigstens solange zurückzuhalten, bis die beantragte Sonderprüfung abgeschlossen ist. Ich kaufe Wirecard jetzt nicht nach, halte aber meinen gesamten Bestand.
Wirtschaftskrimi Wirecard ohne Ende: Beate Sander: "Ich kaufe Wirecard jetzt nicht nach, halte aber meinen gesamten Bestand" | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
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