Guten Morgen. Ich würde gern meine journalistische Sicht zum FT-Bericht kurz darlegen. Es ist bei solch schweren Vorwürfen üblich, dass man sich als Medium nicht gleichzeitig zum Ankläger, zum Gutachter und zum Richter macht. Doch genau das tut die FT hier.
Die FT sollte eigentlich ein riesiges Netzwerk an Finanzexperten haben, die sie für eine Einschätzung kontaktieren kann und die be- oder entlastende Einschätzungen zu den Vorwürfen hinzufügen könnten. (Wie) kann es passieren, dass Buchungen über angebliche Karteileichen erfolgen? Passiert so etwas öfter? Kann zwischen Al Alam und den Partnern, die die Firma angeblich nicht kennen, noch ein Intermediary dazwischenhängen und deswegen kennen sie Al Alam nicht? Ist der Vertragspartner ein anderer und nur die Abwicklung läuft über Al Alam? Welche Gründe, außer "Betrug", kann so etwas haben oder ist es ein klares Indiz für Betrug? Es gibt da noch viel mehr Fragen aber das würde hier zu weit führen.
Die FT hat anscheinend niemanden gefunden (oder gar nicht erst gesucht?), der seinen Namen in diesem Artikel und in diesem Zusammenhang lesen will. Es gibt nur die Quellen und die halbgaren, juristisch wasserdichten Schlüsse ("Scheint zu indizieren, dass eventuell da was nicht stimmen kann").
Mein Eindruck: Man wirft einfach die Quellen und Spekulationen der Meute zum Fraß vor, auf das diese natürlich überfordert ist und panisch reagiert. Das ist unseriös. Wie gesagt, das ist nur die journalistische Perspektive. Den Rest kann ich nicht beurteilen.
Die FT sollte eigentlich ein riesiges Netzwerk an Finanzexperten haben, die sie für eine Einschätzung kontaktieren kann und die be- oder entlastende Einschätzungen zu den Vorwürfen hinzufügen könnten. (Wie) kann es passieren, dass Buchungen über angebliche Karteileichen erfolgen? Passiert so etwas öfter? Kann zwischen Al Alam und den Partnern, die die Firma angeblich nicht kennen, noch ein Intermediary dazwischenhängen und deswegen kennen sie Al Alam nicht? Ist der Vertragspartner ein anderer und nur die Abwicklung läuft über Al Alam? Welche Gründe, außer "Betrug", kann so etwas haben oder ist es ein klares Indiz für Betrug? Es gibt da noch viel mehr Fragen aber das würde hier zu weit führen.
Die FT hat anscheinend niemanden gefunden (oder gar nicht erst gesucht?), der seinen Namen in diesem Artikel und in diesem Zusammenhang lesen will. Es gibt nur die Quellen und die halbgaren, juristisch wasserdichten Schlüsse ("Scheint zu indizieren, dass eventuell da was nicht stimmen kann").
Mein Eindruck: Man wirft einfach die Quellen und Spekulationen der Meute zum Fraß vor, auf das diese natürlich überfordert ist und panisch reagiert. Das ist unseriös. Wie gesagt, das ist nur die journalistische Perspektive. Den Rest kann ich nicht beurteilen.
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