Bin gerade bei meiner persönlichen Recherche zu Wirecard über einen interessanten Artikel aus März 2016 gestolpert, den ich damals abgespeichert hatte und ich dachte mir beim Lesen, die Geschichte wiederholt sich.
Damals hatte ich mich w/den Vorwürfen aus der Aktie kegeln lassen und damit ca. 300-400% verschenkt. Das passiert mir kein zweites Mal!
Auch damals die Aussage: Die Prognose ist konservativ. 2,5 Jahre später muss man sagen, Braun hatte in allen Punkten recht und der Aktienkurs ist marschiert. Deshalb vertraue ich dieses Mal seinen Aussagen und gehe davon aus, dass die Leerverkäufer, Analysten, die gerade ihr Spiel treiben, wieder einmal falsch liegen und sich Geduld über 2-3 Jahre auf jeden Fall bezahlt machen wird.
Artikel:
Mi, 02.03.16 10:37
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Wenige Tage nach dem Kursrutsch beim Online- Zahlungsabwickler Wirecard infolge eines dubiosen Berichts hat sich Unternehmenschef Markus Braun mit optimistischen Tönen zu Wort gemeldet. Er erwarte keine Auswirkungen infolge des Analyseberichts mit Vorwürfen über die Geschäftspraxis, sagte Braun am Mittwoch der Nachrichtenagentur Bloomberg. Wirecard sei "sehr gut ins Jahr 2016 gestartet, das operative Geschäft läuft hervorragend", sagte er.
Der Unternehmenschef bekräftigte die Prognose für das operative Geschäft im laufenden Jahr (Ebitda: 280 bis 300 Millionen Euro). Sie sei sogar eher konservativ und berücksichtige bisher keine Erträge aus dem vorgeschlagenen Verkauf von Visa Europe.
Braun sagte, Wirecard wolle in den kommenden fünf Jahren ein echter globaler Spieler" auf allen Kontinenten werden. Das Unternehmen suche nach kleineren Zukaufsmöglichkeiten, richte den Blick nach Südamerika und auf andere Schwellenländer. Braun stellte in Aussicht, dass das Unternehmen in den kommenden 12 bis 18 Monaten auf dem US-amerikanischen Markt Zutritt erlangen werde.
Aktien von Wirecard stiegen am Mittwochvormittag um 7,60 Prozent auf 39,50 Euro. Seit dem Kurseinbruch in der Vorwoche infolge eines dubiosen Internetberichts hat sich der Kurs damit um insgesamt mehr als ein Fünftel erholt. Er war nach Vorwürfen zur Geschäftspraxis bis auf 31,88 Euro abgestützt. Davor hatten die Papiere mehr als 42 Euro gekostet.