man räumt Fehlbuchungen ein (wie ich in
#34001 vermutet hatte) und hat diese korrigiert.
"Externe Untersuchung stellt keine wesentlichen Auswirkungen auf die Abschlüsse von Wirecard fest" - damit sollte das Thema Klagen in den USA vom Tisch sein, weil es m.E. keine Anspruchsgrundlage gibt.
"Darüber hinaus hat Rajah & Tann weitere Feststellungen gemacht, die sich insbesondere auf die Nachvollziehbarkeit von Zahlungen anhand vorliegender Verträge sowie den Abschluss von gruppeninternen Verträgen für Wirecard Tochtergesellschaften ohne die erforderliche Vollmacht beziehen. "
Es gibt hier also organisatorische Mängel - wen wundert's?
a) gibt es die in jedem Unternehmen und
b) wächst Wirecard stark, da müssen Dinge auch schon mal auf dem kurzen Dienstweg erledigt werden (ohne Vollmacht), wenn's schnell gehen muss - meine Güte!
"Die unabhängige Untersuchung hat zu keinen Feststellungen betreffend sog. "round-tripping" oder Korruption geführt."
Wichtigstes Statement. Wenn Financial Times da jetzt noch mal nachlegt, dann darf sich der verantwortliche Redakteur künftig Pinocchio nennen, falls er das nicht jetzt schon tut.
"Aus den Untersuchungen haben sich auch keine Erkenntnisse über eine strafrechtliche Verantwortung in Bezug auf die Konzernzentrale von Wirecard in München/Aschheim ergeben. Einzelne lokale Angestellte in Singapur können sich jedoch möglicherweise nach lokalem Recht strafbar gemacht haben."
Damit ist Markus Braun entlastet und kann sich wieder dem Tagesgeschäft widmen. Das ist zunächst mal das wichtigste. Ich finde es zudem sehr vertrauensfördernd, dass man auf mögliche Rechtsrisiken in Singapur hinweist. Hierauf kann man sich dann in Zukunft berufen, wenn die FT darauf herumreitet und die FT WIRD darauf herumreiten...
so, und jetzt lecht euch widder hin!
ir.wirecard.com/websites/wc/German/3150/...tml?newsID=1763447