Willkommen in der Zukunft!


Thema
abonnieren
Beiträge: 11
Zugriffe: 803 / Heute: 1
Technology All S. 3.720,52 +0,54% Perf. seit Threadbeginn:   +251,73%
 
Happy End:

Willkommen in der Zukunft!

2
24.10.01 23:48
Wir schreiben das Jahr 2034. Den 23. März um genau zu sein. Gigantische Wolkenkratzer kratzen an den Wolken, um den nunmehr über 9 Milliarden Menschen auf Erden Platz zu bieten. Das Benzin kostet utopische 6,95 Euro der Liter. Aber das ist egal, denn die meisten Autos fahren ja mit Wasserstoff. Kalte Fusion! Die meisten Fusionen außerhalb der kalten Fusion waren bis auf Ausnahmen ziemlich heiß. So muss man sich heute beispielsweise keine Gedanken mehr machen, wo man seine Brötchen am billigsten einkaufen geht. Denn die gibt's ja jetzt bei Media Markt! Überall zum Einheits-Kampfpreis.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Media Markt. Media Foods um genau zu sein. Oder was haben Sie gedacht, wie viele Firmen den Krieg um die meisten Kunden gewinnen würden? Schließlich waren wir ja alle blöd, und sind hingerannt, wenn es wieder Eierkocher für 9,95 gab! Wenn Media Markt noch eine Fusion durchführte, würde er mit sich selber fusionieren, und somit vermutlich einen grauenhaften Raum-Zeit-Wirbel auftun, der das gigantische Megaunternehmen sogleich verschlänge. Schlimm wäre das nicht, so würde uns wenigstens diese "Gibt ja sonst nix"-Kampagne erspart bleiben, die praktisch 25 Stunden am Tag auf uns einhämmert, inklusive unserer Träume, denn jetzt gibt es ja die praktischen Gedankenresonatoren.

Ja, die Tage hatten jetzt übrigens 25 Stunden. Dank der Arbeitgebervereinigung, die auch die 35 Überstundenwoche geschaffen hat, dank der wiederum 50% Arbeitslos sind. "Wenn Privatsphäre zur Nebensache wird" lautet der neuste Werbespruch der Media Media (wie einfallsreich doch diese Werbeagentur wurde, als die Konkurrenz ausradiert war!). Nicht mal an Sex können wir noch denken, ohne dabei von der neuesten Kondomwerbung gestört zu werden, und gleich danach einen Commercial gegen RNDS (die Nachfolgekrankheit von AIDS, die sich auch durch schmutzige Gedanken übertragen kann) aufgezwungen zu bekommen. "Think clean" klingt es in meinem Inneren Ohr, als ich so gegen 6:35 auf meinen Wecker einschlage, der meiner müde umhertastenden Hand auf wild umhertrippelnden, spinnengleichen Roboterfüßchen immer wieder ausweicht, bis ich schließlich aufgebe, und mich aus meiner Schlafkoje in der Wohneinheit "Konfektion E" (Executives, wohnen für Wichtige) wuchte.

»Es ist 6 Uhr 36, sie sind 1 Minute nach dem individuell für sie errechneten Zeitplan, HAPPY END!« quäkt mir mein Hauscomputer "Edwin" mit seiner unausstehlichen Stimme in den Gehörgang. »Zeit, ihren über die Nacht angesammelten Körpergeruch loszuwerden, was?! Wenn ich das bemerken darf, ihre Achselnässe beginnt mir sorgen zu machen. Sie liegt 1,3% über Normalwert. Sie sollten zu einem Dermatoloioden gehen, wenn sie mich fragen!«

Ich frage mich wirklich, warum ich das unausstehlichste Modell von Computer in der Wohnung installiert hatte.

»Halt's Maul, Edwin«, grunzte ich nur, und schlurfte ins Bad.

»Bitte! Und ich sage auch nichts über letzte Nacht mit dieser komischen Tussi. Rothaarig! Das war ja allerhöchstens eine schlechte sieben! Und wie die gebrüllt hat. Pah! Und wie das Bett jetzt wieder aussieht! Alles total verwurschtelt! Wollen Sie nicht so langsam das Lotterleben aufgeben, und sich eine anständige Frau anlachen, als immer nur diese Pubschlampen zu nageln?«

Hinter mir wurde vollautomatisch das Bett gerichtet, während die Tür zum Bad von selbst aufsurrte. Computer sind schlechte Beziehungsratgeber! Heiraten war in etwa das selbe für mich wie das Zölibat: Undenkbar!

»Willkommen in ihrer vollautomatischen Wohlfühl-Naßzelle der Firma Media Aquatronics. Darf ich ihnen in ihrem Fall von Körpergeruch eine Volldusche mit Sportduftbehandlung anbieten? Dann werden wir auch die penetranten Stellen unter den Armen wieder los!« bot mir die Aquatronics nasal an.

Wenn die schwul angelegte Dusche abfällige Bemerkungen über deinen Bauchansatz macht, ist das schon komisch. Aber es ist richtig nervig, wenn die Zahnbürste deinen Zahnputzstil zu kommentieren pflegt.

»Hey! Hinten rechts hast du noch nicht geputzt! Da bildet sich gerade ein richtig doller Bakterienherd, mein Lieber! Mach' den lieber weg, sonst bekommst Du Karies im rechten oberen Quadranten, und das tut weh, alter!«

Ich knallte die "Hydrodyne mit elektronischem Knicksensor" in die Halterung an der Wand, und stürmte mich mit einem Handtuch abtupfend hinaus zum Kleiderschrank.

»Zwei Minuten! Zwei Minuten minimum, du ignorant. Das waren gerade mal dreißig Sekunden! Was soll nur aus deinem Gebiß werden, hä?!« schrie das Putzgerät mir aufgebracht hinterher. Scheiß intelligentes Zahnputzzeug! Ich ließ die Badetür zufahren. Wütendes zuknallen war mit den automatischen Türen ja nicht mehr möglich.

»Hrrrhmmm! Schick ist das aber nicht,« räusperte sich der Kleiderschrank. »Wenn ich ihnen wohl die rote Krawatte zum grauen Sakko empfehlen könnte, HAPPY END? Und die Wildlederschuhe passen nun wirklich nicht zu der Satinhose! Pfui.«

»Klappe! Ich mag es nicht, wenn ein schwuler Spiegel mir Modetipps gibt!«

»Gut. Na schön, aber ihre Hosenfalle ist noch offen!«, meinte der Kleiderschrank etwas nasal.

»Was?! Verdammt!«, ich fingerte an meinem Schritt herum.

»Haha! Reingelegt! Huarhuarhuar! Pffrrrt...«

Ich knallte die wütend die Schranktüre zu. Ich hasste Möbel mit Sinn für Humor. Möbel sollten keinen Sinn für Humor haben, sie sollten einfach nur ästhetisch in der Gegend rumstehen, jawoll!

Der morgendliche Gang in die Küche gestaltete sich wie jeden Tag.

Seit es diese verdammten internetfähigen Kühlschränke gab, wurde dieses unheimliche Kühlgerät immer noch mysteriöser, ich schwöre es! Sie haben sich gegen uns verschwört, diese verdammten kaltschnäuzigen Arschgeigen.

»Bist aber heute spät dran, mein kleiner! Kann ich dir das Ei hinten links im Eierfächer empfehlen? Das geht wenigstens schnell, auch wenn es nicht von freilaufenden Hühnern ist. Gibt ja auch gar keine mehr. Hühner, meine ich. Aber wenn ich mir Deine Cholesterinwerte so anschaue, tststs, vielleicht auch lieber nicht?«

»Halt die Klappe, mach die andere Klappe auf und lass mich an mein Essen! Sofort! Und hör' auf, mich dauernd zu bevormunden!«

»Nicht in diesem Ton, mein lieber! So nicht! Wie sagt man, wenn man etwas möchte?«

Der Kühlschrank begann zu schmollen, indem er seinen Kühlaggregat anschmiss und ein Liedchen mit seiner Kühlflüssigkeit blubberte.

Nach drei Minuten des Nervenkriegs und Herumgezerre an der bombenfest verriegelten Tür des "Monolith Alpha SubZero" von - wie könnte es anders sein - Media Electronics, gab ich auf.

»Also gut, verdammt. Bitte!« quetschte ich hervor.

»Was sagtest du? Ich habe das nicht ganz gehört, mein Kühlaggregat ist so laut. Du konntest Dir ja kein leiseres Modell leisten. Hihi.«

Wer immer diese Kühlschränke entworfen hat, der wusste, wie man sie richtig unausstehlich machte.

»Ich sagte, würdest du bitte die Güte besitzen, mir die Tür in das Reich der gekühlten Lebensmittel öffnen?« würgte ich durch zusammengebissene Zähne hervor.

Ich schwöre es! Eines Tages nehme ich eine Axt, und... ach verdammt. Äxte gab es ja keine mehr. Wozu auch? Es gab ja auch keine Bäume mehr.

»Na gut, also heute habe ich im Angebot: Frischmilch. Na ja, nicht mehr ganz so frisch vielleicht, nachdem Du wieder keine in Auftrag gegeben hast. Ich könnte ja automatisch bestellen, aber nein! Der Herr mag ja alles selber machen! Der Herr vertraut mir ja nicht! Pah. 'Ich lasse mir von keinem scheiß Kühlschrank mein Essen bestellen',« äffte er mich mit einer perfekten Stimmsimulation nach.

Er fuhr angewidert fort: »Na jedenfalls würde ich mir mal den Kirschjoghurt hinten links in der Ecke anschauen, den du immer so angeekelt seit drei Wochen weiter nach hinten geschoben hast! Erst kaufen, und dann nicht essen! Der hat schon Schimmel angesetzt, und nachts blubbert er immer so komisch! Mir wird richtig bange, wenn ich daran denke, dass er vielleicht bald eine wirklich lebende Kultur in meinen Eingeweiden bilden könnte!«

Ich entnahm die Butter und die Marmelade und knallte die Tür etwas unsanft zu.

»Bravo! Ja! Weiter so! Jetzt hast Du ein Ei kaputt gemacht! Ohhhh! Wie das läuft! Und wenn das mal eintrocknet kriegt man's nicht mehr raus, ist Dir das klar? Aber meine Hygiene ist dir ja fast so egal wie deine eigene, hm? Und der Herr isst auch heute wieder Marmeladensemmeln, ja? Anstatt mal ein gesundes Müsli zu essen! Kein wunder, dass dein Bauch immer fetter wird, du Freßsack!«

Wieso mussten sich alle Möbel über meinen Bauch lustig machen?

»Kaffee!« grummelte ich missmutig zu meiner Brüh-o-Matic auf der Küchenplatte.

»Ist alle,« war der lapidare Kommentar der Maschine. »Außerdem ist dein Adrenalinspiegel auch ohne Koffein hoch genug, wie meine Messungen gerade ergeben! Und du hast mich seit acht Monaten schon nicht mehr entkalkt! Das Wasser kommt ja kaum noch durch meine Heizröhre! Wie soll man denn da einen anständigen Kaffee aufbrühen! Wie wäre es mit einem leckeren Hagebuttentee? Der vermodert schon drei Monate lang im Küchenschrank, genau wie die Zauberwaffeln von Dr. Media!«

»Genau! Ich fühle mich schon ganz ungeliebt, so wenig werde ich geöffnet!« meldete sich der Küchenschrank traurig zu Wort, und verstummte sogleich wieder in ewiges Schmollen.

Mit dem Marmeladenbrot im Mund schloss ich die Außentür, um mit dem Aufzug runter in die Tiefgarage zu fahren, und um dem Wahnsinn zu entgehen.

»Geh nur! Brüllte mir der Kühlschrank hinterher. Was glaubst du wie ranzig die Butter ist, wenn du wieder kommst? Die hast Du nämlich auf dem Tisch vergessen, Einstein!«

Komisch. Die Aufzüge waren das einzige, was nicht reden konnte in dieser verdammten technologisierten Welt. Andererseits, was könnten sie schon groß sagen, was man nicht selbst schon wusste? Den Knopf drücken, damit wir fahren? Unterwäscheabteilung? Lächerlich!

»Einen wunderschönen guten Morgen, mein kleiner Verkehrssünder!« begrüßte mich der Bordcomputer meines 10er MMW (Media Motorenwerke) überschwenglich. Hätte nie gedacht, dass mir das Schreiben bei ARIVA mal ein so teures Auto ermöglichen würde. Andererseits. Ich wäre auch mit dem Modell mit unintelligentem Bordcomputer durchaus besser gefahren, wahrscheinlich.

»Ja, spar' dir die kleinen Anekdoten! Zum ARIVA-Tower, und zwar schnell. Ich bin spät dran, verdammt!«

Der Motor blieb stumm.

»WAS IST!« schrie ich, zugegebener maßen etwas verärgert.

»Was haben wir wohl vergessen?« fragte mich der Bordcomputer lässig.

»WAS?! Fängst du jetzt auch mit diesem "bitte"-Quatsch an, du verdammtes kleines A...«

»Pfui! Nein nicht das! Anschnallen haben wir vergessen! Du weißt doch, dass du angeschnallt über 90% weniger Verletzungsrisiko im Unfall-Fall hast! Haha, ein Wortspiel, hast du bemerkt?«

Schimpfwörter murmelnd fummelte ich den Gurt in die Halterung. Alles automatisch, nur anschnallen muss man sich noch selbst. Was für eine Welt haben wir uns nur geschaffen?

»So ist brav!« lobte der Bordcomputer, und startete den Motor. Mit 10 km/h tuckerten wir aus der Garage. Und das mit 450 PS!

»Selbstfahren an!« maulte ich. »Du fährst ja wie meine Oma!«

»Nein, deine Großmutter war eine sehr unvorsichtige Fahrerin, wenn ich dich daran erinnern darf, mein lieber Rincemac. Oder hast du schon vergessen, wie sie ums Leben kam?«

»Sie fuhr gegen den Laster, weil einer von Euch sie dauernd genervt hat, Elektronenhirn! Selbst diese geduldige, alte Frau konnte euer blödes Gelaber nicht ertragen!«

Ich trat das Pedal in den Boden und überholte ein paar grenzdebile Golffahrer von rechts.

»Waaah! Was tust du, was tust du, was tust du!? Du verstößt ja gegen Paragraph 12 der StVO! Durch solches Fahrverhalten kommen 35% aller tödlichen Verkehrsunfälle zustande! Hör sofort auf.... NEIN! Nicht so nah an den Panda ran! AAAAAH! Puh. Das war knapp! Wie der in den Seitenstreifen rein ist! SPINNST DU? NAAAIN pass auf den Laster auf, pass auf den Laster au...«

Verängstigte Bordcomputer! Wie ich sie hasste! Diese Bevormundung überall!

Hinter mir ertönte eine grelle Sirene. Die Bullen!

»Auch das noch: BULLEN! Diese verdammten Arschlöcher! Überall da, wo einer zu schnell fährt, oder Donuts verkauft werden! Und wo waren sie, wenn Frauen vergewaltigt werden, oder Brieftaschen geraubt? Beim Donutessen. Jetzt komme ich wirklich zu spät!«

»Siehst du, das hast du jetzt davon, verdammter Raser!« maulte mich der Computer an. »Geschieht dir ganz recht! Hahahaa!«

»KLAPPE! KLAPPE halten!« brüllte ich äußerst verärgert, und steuerte auf den Seitenstreifen. Der kleine rosa Panda zog tuckernd an mir und der hinter mir haltenden Polizeistreife vorbei. Natürlich!

Der Polizist stakste im Polizistengang heran, und klopfte an meine Scheibe, die automatisch herunterfuhr. Ich holte aus meiner Sammlung von Gesichtszügen, die notdürftig gequält-lächelnde hervor, und setzte sie auf.

»Sie sind zu schnell gefahren! Und Sie haben gegen Paragraph 12 der StVO verstoßen! Zweimal!« monierte der Bulle.

»Meine Rede! Genau!« meldete sich die Computerstimme zu Wort. »Aber hört er auf mich, nein! Lass ihn nur reden, den dummen Computer was?!«

»Schnauze, sonst lass' ich dich formatieren, Blecheimer!« pfiff ich aus dem Mundwinkel. »Aber ich habe es doch so furchtbar eilig, weil meine Frau gerade ein Kind kriegt, Herr Polizist!« sagte ich im hektischsten Ton zum vor meiner Seitenscheibe aufgebauten Ordnungshüter.

»Ach?« sagte der nur erstaunt, und zögerte ein wenig mit seinem Strafzetteldrucker herauszuziehen.

»HA!« lachte der Bordcomputer. Ich trat gegen die Seitenkonsole. »Aua!«

Das machte er natürlich mit Absicht.

»Was meinten Sie?« der Polizist schaute mich fragend an. »Hauchen Sie mich mal an.

Ich hauchte.

»Ah. Zähne nicht richtig geputzt was?«

»Ähähä, Herr Polizist! Sie müssen mich ganz schnell weiterfahren lassen, sonst sehe ich die Geburt meiner kleinen Tochter nicht. Oh, wie meine Frau mich schimpfen wird! Ich wollte doch alles auf Tetacam aufnehmen! Es tut mir ja alles so schrecklich leid, Herr Polizist! Können sie das denn nicht verstehen? Notfall!«

»Arschkriecher! Du bist doch gar nicht verheiratet, Lügner! Zu schnell ist er gefahren, Herr Polizist, weil er Angst hat, dass sein Chef ihn anbrüllt, wenn er wieder zu spät kommt! So wie jeden Tag.«

»Klappe 08/15!« zischte ich.

»Soso. Vorhaltung falscher Tatsachen. Das wird teuer, mein Herr!« murmelte der Polizist, und tippte Zahlen in seinen Drucker ein. Die ausgedruckte Liste war so lang wie Abrahams Bart, und in etwa so hoch wie meine monatlichen Alimente.

Der Bordcomputer kicherte. Scheiße! Gleich morgen lasse ich mir eins dieser dummen Modell einbauen, die nur die Außentemperatur anzeigen können! Scheiß auf Autopilot, der fährt sowieso wie meine verstorbene Oma!

Mit einem gequälten Lächeln nahm ich die horrende Rechnung entgegen. Wunderbarer Tag! Tolle Zeit!

»Und vorsichtiger fahren, der Herr!« riet der Polizist mir.

»Wussten sie schon, dass Donuts blöde machen? Neulich gelesen, ehrlich!« sagte ich fies grinsend, und ließ die Scheibe hochsurren. Dann trat ich in die Eisen.

Mit einem wuchtigen Knall schmiss ich in der Tower-Tiefgarage die Tür meines Wagens zu, und begab mich in mein Büro im hundertsten Stockwerk, wo mich gleich ein wütendes Memo von Sammy erwartete.

»In mein Büro. Jetzt«, lautete der Text lapidar.

Nachdem ich mir also meinen üblichen Anschiss abgeholt hatte, über Zuspätkommen, schlechte Kalauer in meinen Geschichten, flache Pointen, Grammatikfehler und schlecht recherchierte Satiren, begab ich mich an meinen Schreibtisch, der vollautomatische Ergonomie bot, wie immer der Lichteinfall oder Körperhaltung auch waren. Er kommentierte natürlich jede Körperhaltung. Ich schaltete auf stumm. Dass der auch immer so hysterisch schreien musste, der Boss! Also gut, liefere ich halt wieder mal eine Topstory. Ja! Das ist es! Echte Realsatire. Eine Wiedergabe der Zeitgeschehnisse.

Nicht mal Kacken konnte man, ohne dass einem ein automatischer Wasserstrahl die Drecksarbeit abnahm! Überall Maschinen, die einem sagten, dass man einen Popel am Finger hatte. Toaster, die einen fragten, warum man seinen Toast so stark anbäckt, wenn das doch Krebs erzeugte! Toiletten, die Urinanalysen abgaben, und einem rieten, weniger Bier zu trinken und weniger Schokolade zu essen. Kurz, es war ein Albtraum!

Gruß
Happy End
Antworten
vega2000:

Du kleiner Raubkopierer ! o.T.

 
25.10.01 08:07
Antworten
Apfelbaumpfla.:

Gut, aber leider geklaut ohne Quellenangabe

 
25.10.01 08:15
Setzen, sechs :-)

www.zyn.de/zukunft  
Antworten
vega2000:

Zwie Grüne für Apfelbäumchen, hehehehe o.T.

 
25.10.01 08:19
Antworten
vega2000:

Zwei Grüne für Apfelbäumchen, hehehe o.T.

 
25.10.01 08:20
Antworten
MOTORMAN:

@apfel: ich will auch "SEX" ;-) o.T.

 
25.10.01 08:33
Antworten
Happy End:

*g* o.T.

 
25.10.01 21:26
Antworten
DarkKnight:

Was ist das? Treatment für einen Trailer oder

 
25.10.01 21:30
Sendungsbewußtsein, kodiert in unverständlichen Allegorien?
Antworten
Happy End:

Ganz ruhig, Dark ;-) o.T.

 
27.10.01 19:33
Antworten
Aufwind:

Alegorien,Dark

 
27.10.01 20:32
...Plakative Vergleiche.
A... lockern die Stimmung und sind einprägsam,sie geben auch dem Laien eine
Vorstellung von komplexen Zusammenhängen
Antworten
Happy End:

Gut gekontert ;-) o.T.

 
28.10.01 00:56
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem Technology All Share (Performance) Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
11 535 Elmos Semiconductor Jorgos Highländer49 06.05.26 11:09
  15 Hallo Agilent-Aktionäre Anke Mankanke MrTrillion3 19.04.26 02:09
11 1.124 USU Software --- Cashwert fast auf ATL -- Lalapo MrTrillion3 15.07.25 14:19
10 2.240 RENESOLA startet Lapismuc SoIsses01 16.01.25 13:57

--button_text--