Die Absahner
Dass die Bosse amerikanischer Konzerne mehr verdienen als Manager sonst wo auf der Welt, ist bekannt. Solange die Geschäftsergebnisse und die Performance an der Böse stimmen, stören sich nur wenige an den mitunter astronomischen Gehältern. Doch wie sieht es in Krisenzeiten aus, Phasen in denen Firmen wie derzeit mit rückläufigen Umsätzen und Verlusten zu kämpfen haben? Trifft der Leitsatz, dass sich die Höhe der Entlohnung des oberen Managements am Konzernerfolg richten sollte, zu?
Die amerikanische Finanzzeitung Business Week schaute ganz genau hin und untersuchte in ihrem "Executive Pay Scoreboard" die Bezüge der Bosse der 365 größten US-Firmen. Das Resultat erstaunt: Trotz sinkender Kapitalrentabilität, Massenentlassungen und abgestürzter Aktienkurse haben die meisten Chefs in 2000 erheblich mehr verdient als ein Jahr zuvor. Dabei stiegen die durchschnittlichen Gehälter um 18 Prozent, die Gesamtbezüge inklusive Bonuszahlungen und Aktienoptionen immerhin noch um 6,3 Prozent.
Allerdings sind die Verdienste der Firmenlenker in den letzten zwei Jahren nicht so stark gewachsen wie in der Vergangenheit. Dies ist zum größten Teil auf Wertverluste bei Mitarbeiteraktien und nach dem Börsencrash insbesondere auf wertlose Aktienoptionen zurückzuführen.
Im Jahr 2000 betrug das Durchschnittsgehalt eines CEO der untersuchten Konzerne 13,1 Millionen Dollar. Die 20 bestbezahlten Manager verdienten sogar im Schnitt 117,6 Millionen Dollar. Die Riege der Goldjungen führt John Reed, CEO der Citigroup [ Kurs/Chart ], mit einem Jahresgehalt von beeindruckenden 293 Millionen Dollar an. Mit immerhin noch 224,9 Millionen Dollar belegt Sanford Weill, ebenso Manager bei der Citigroup, den zweiten Platz. Dritter ist AOL Time Warner [NYSE: AOL Kurs/Chart ] -Boss Gerald Levin mit einem jährlichen Salär von stattlichen 163,8 Millionen Dollar.
Schrempp und Breuer Kleinverdiener
Dass die Bosse amerikanischer Konzerne mehr verdienen als Manager sonst wo auf der Welt, ist bekannt. Solange die Geschäftsergebnisse und die Performance an der Böse stimmen, stören sich nur wenige an den mitunter astronomischen Gehältern. Doch wie sieht es in Krisenzeiten aus, Phasen in denen Firmen wie derzeit mit rückläufigen Umsätzen und Verlusten zu kämpfen haben? Trifft der Leitsatz, dass sich die Höhe der Entlohnung des oberen Managements am Konzernerfolg richten sollte, zu?
Die amerikanische Finanzzeitung Business Week schaute ganz genau hin und untersuchte in ihrem "Executive Pay Scoreboard" die Bezüge der Bosse der 365 größten US-Firmen. Das Resultat erstaunt: Trotz sinkender Kapitalrentabilität, Massenentlassungen und abgestürzter Aktienkurse haben die meisten Chefs in 2000 erheblich mehr verdient als ein Jahr zuvor. Dabei stiegen die durchschnittlichen Gehälter um 18 Prozent, die Gesamtbezüge inklusive Bonuszahlungen und Aktienoptionen immerhin noch um 6,3 Prozent.
Allerdings sind die Verdienste der Firmenlenker in den letzten zwei Jahren nicht so stark gewachsen wie in der Vergangenheit. Dies ist zum größten Teil auf Wertverluste bei Mitarbeiteraktien und nach dem Börsencrash insbesondere auf wertlose Aktienoptionen zurückzuführen.
Im Jahr 2000 betrug das Durchschnittsgehalt eines CEO der untersuchten Konzerne 13,1 Millionen Dollar. Die 20 bestbezahlten Manager verdienten sogar im Schnitt 117,6 Millionen Dollar. Die Riege der Goldjungen führt John Reed, CEO der Citigroup [ Kurs/Chart ], mit einem Jahresgehalt von beeindruckenden 293 Millionen Dollar an. Mit immerhin noch 224,9 Millionen Dollar belegt Sanford Weill, ebenso Manager bei der Citigroup, den zweiten Platz. Dritter ist AOL Time Warner [NYSE: AOL Kurs/Chart ] -Boss Gerald Levin mit einem jährlichen Salär von stattlichen 163,8 Millionen Dollar.
Schrempp und Breuer Kleinverdiener