Betrug - 15-jähriger narrt Börsianer
Mit einem Vergleich endete am Mittwoch eine Klage der amerikanischen Börsenaufsicht SEC gegen einen Minderjährigen. Die SEC hatte den 15 Jahre alte Jonathan Lebed aus New Jersey beschuldigt, durch eine Reihe von Kursmanipulationen Anleger um über eine Viertel Million Dollar geprellt zu haben.
Lebed, der die Tat weder zugab noch bestritt, erklärte sich zur Zahlung von 273.000 Dollar sowie 12.000 Dollar Zinsen bereit. Diese Summe soll er sich nach Berechnungen der SEC durch die Kursmanipulationen erschwindelt haben.
Nach Ermittlungen der Börsenwächter hatte Lebed im August 1999 begonnen, Blöcke dünn gehandelter, billiger Aktien, so genannter Penny Stocks, zu kaufen. Über die Message-Boards des Internet-Portaldienstes Yahoo [Nasdaq: YHOO Kurs/Chart ] pries er diese dann als massiv unterbewertet an.
In einem Fall habe Lebed 18.000 Aktien des Perlenhändlers Man Dang Holdings [Nasdaq: MSHI.OB] zu je 1,12 Dollar gekauft. Im Yahoo-Message-Board habe er dann behauptet, Man Dang Holdings sei eine der unterbewertetsten Aktien der Geschichte und würde bald auf 20 Dollar steigen.
Am darauffolgenden Tag wechselten über eine Millionen Stücke die Besitzer - das durchschnittliche Handelsvolumen hatte zuvor bei wenigen hundert Aktien täglich gelegen. Lebed habe seine Aktien dann zu einem Kurs von 4,69 verkauft und so einen Gewinn von 35.000 Dollar erzielt.
Der Fall sei eine Warnung für alle Anleger, so ein SEC-Sprecher. Investoren sollten sehr skeptisch bei allen Anlagetipps sein, die sie nicht aus verlässlichen Quellen erhalten. Vor jeder Investmententscheidung solle prinzipiell eine eingehende Analyse der erhältlichen Informationen stehen.
GT
KAWAMAN
Mit einem Vergleich endete am Mittwoch eine Klage der amerikanischen Börsenaufsicht SEC gegen einen Minderjährigen. Die SEC hatte den 15 Jahre alte Jonathan Lebed aus New Jersey beschuldigt, durch eine Reihe von Kursmanipulationen Anleger um über eine Viertel Million Dollar geprellt zu haben.
Lebed, der die Tat weder zugab noch bestritt, erklärte sich zur Zahlung von 273.000 Dollar sowie 12.000 Dollar Zinsen bereit. Diese Summe soll er sich nach Berechnungen der SEC durch die Kursmanipulationen erschwindelt haben.
Nach Ermittlungen der Börsenwächter hatte Lebed im August 1999 begonnen, Blöcke dünn gehandelter, billiger Aktien, so genannter Penny Stocks, zu kaufen. Über die Message-Boards des Internet-Portaldienstes Yahoo [Nasdaq: YHOO Kurs/Chart ] pries er diese dann als massiv unterbewertet an.
In einem Fall habe Lebed 18.000 Aktien des Perlenhändlers Man Dang Holdings [Nasdaq: MSHI.OB] zu je 1,12 Dollar gekauft. Im Yahoo-Message-Board habe er dann behauptet, Man Dang Holdings sei eine der unterbewertetsten Aktien der Geschichte und würde bald auf 20 Dollar steigen.
Am darauffolgenden Tag wechselten über eine Millionen Stücke die Besitzer - das durchschnittliche Handelsvolumen hatte zuvor bei wenigen hundert Aktien täglich gelegen. Lebed habe seine Aktien dann zu einem Kurs von 4,69 verkauft und so einen Gewinn von 35.000 Dollar erzielt.
Der Fall sei eine Warnung für alle Anleger, so ein SEC-Sprecher. Investoren sollten sehr skeptisch bei allen Anlagetipps sein, die sie nicht aus verlässlichen Quellen erhalten. Vor jeder Investmententscheidung solle prinzipiell eine eingehende Analyse der erhältlichen Informationen stehen.
GT
KAWAMAN