Wie Kleinanleger bluten


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007Bond:

Wie Kleinanleger bluten

 
23.08.01 10:33
Wenn die Börse teuer wird: Wie Kleinanleger bluten
Bei vielen Aktienbesitzern ist die Euphorie in Katzenjammer umgeschlagen (Über den Tod von so mancher Katze  ist hier ja im Board schon zu Genüge berichtet worden). Das Kursdesaster hat jeden Kleinanleger im Schnitt 11.500 Mark gekostet, so das Ergebnis einer Forsa-Studie.

Über die Hälfte der befragten Aktienbesitzer hat in den letzten Monaten Geld verloren – doch nur wenige wollen sich von der Börse verabschieden.

Bei der Umfrage, die das Magazin „Stern“ in Auftrag gegeben hatte, gaben von den knapp 2800 Befragten 29 Prozent an, persönlich Aktien zu besitzen. Dabei haben Westdeutsche häufiger Aktien als Ostdeutsche, Männer eher als Frauen, und die mittleren Altersgruppen öfter als die unter 30- und die über 60-Jährigen.

Von den Aktienbesitzern gaben in der Umfrage 59 Prozent an, in den letzten Monaten Geld verloren zu haben. Neun Prozent davon sagten, sie hätten nur bis zu tausend Mark eingebüßt, bei 33 Prozent waren es bis zu zehntausend Mark. Immerhin 18
Prozent mussten mehr als zehntausend Mark abschreiben.

Trotz der erheblichen Verluste wollen sich 53 Prozent nicht entmutigen lassen und auch künftig in Aktien anlegen. 32 Prozent wollen andere Anlageformen wählen. Die
restlichen 15 Prozent haben sich noch nicht entschieden, ob sie wieder in Aktien investieren oder umschwenken.

Auf die Frage, ob der Staat die Kleinanleger vor großen Verlusten an der Börse schützen sollte, antworteten 48 Prozent mit „ja“. Ebenso viele sprachen sich aber
auch dagegen aus.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wieviele Bundesbürger denn in Aktien investiert sind oder es waren. Sollten es beispielsweise nur 10 Millionen sein - dann wäre der Gesamtverlust - gerechnet auf 11.500 DM pro Aktionär - 115 Mio DM - das ist eigentlich sehr viel weniger als ich vermutete.
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Laserfuzzy:

Mathe - 6 ! o.T.

 
23.08.01 10:36
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007Bond:

Ups, diese dummen Kommastellen ...

 
23.08.01 10:42
und ein Überlauf meines Taschenrechners ...

Der Gesamtverlust ist natürlich ergeblich und ist im zweistelligen Milliardenbereich zu finden.
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007Bond:

115 Millarden natürlich

 
23.08.01 10:51
kein Wunder also, dass es mit der Wirtschaft bergab geht - bei solch einem Verlust der Kaufkraft.
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